Electronic Arts - John Riccitiello über das gute Scheitern

Maurice Urban
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Bei Electronic Arts sieht es finanziell derzeit alles andere als gut aus, der Publisher aus Kalifornien hat im letzten Finanjahr Verluste in Höhe von mehr als 200 Millionen Dollar verkraften müssen. In einer Rede an einer Universität sprach der CEO des Unternehmens nun vom guten Scheitern.

Electronic Arts - John Riccitiello über das gute Scheitern

John Riccitiello bezog sich dabei besonders auf den Übergang zur neuen Konsolengeneration, den man bei EA verpatzt habe. Zudem gab es erhebliche Veränderungen im Spielemarkt durch den Aufsteig von Smartphones und Social Networks. Um weiterhin konkurrieren zu können, griff man zu Entlassungen und verkleinerte sein Portfolio auf Titel mit geringerem Risiko.

“Unser Profit sank rapide, bevor es letztendlich zu negativen Zahlen kam. Wir wussten das es hart werden würde, aber wir hatten keine Ahnung wie hart. Wir mussten diese drei schwierigen Dinge tun, bei denen die Presse und Finanzexperten meinten wir wären verrückt – die Einsparungen seien gut, aber die Investitionen in das digitale Geschäft wären keine gute Idee. Es war schwierig diese kritischen Stimmen zu hören und auf der Arbeit mit schweren Herausforderungen beschäftigt zu sein.”

Am Ziel ist Electronic Arts wohl noch nicht angekommen, Riccitiello bestätigt das man noch einiges an Arbeit zu verrichten hat damit sich die Investitionen lohnen. “Ich wünschte ich könnte euch erzählen das es sich ausgezahlt hat. Das wir vollkommen bestätigt wurden. Noch nicht. Ja, wir haben ein paar Erfolge erzielt, aber es gibt noch viel mehr zu tun.”

“Ich würde sagen das wir gut gescheitert sind”, so Riccitiello weiter. “Wir haben aus unseren eigenen Fehlern gelernt. Wir haben unser Scheitern dazu genutzt, eine bessere Strategie zu kreieren. Eine von der wir glauben, dass sie in einer Art und Weise erfolgreich sein wird die mit der alten Strategie nicht möglich war.”

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