Jonathan Ive: Design-Guru soll doch bei Apple bleiben

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Fans von Apples Design dürfen sich freuen: Jonathan Ive wird Apple doch nicht verlassen, um aus Kalifornien in seine britische Heimat zurückzukehren. In einem Portrait des Apple-Design-Chefs erklärt die britische Zeitung Daily Mail entsprechende Gerüchte für “falsch”, hält es aber auch für “sehr zweifelhaft”, dass Ive eines Tages Nachfolger von Steve Jobs als CEO werden könnte.

Die Daily Mail beschreibt, wie Ive in Sachen Design immer weiter in Richtung Perfektion strebt. So habe er eines Tages 14 Stunden lang darum gekämpft, um einmal einem Meister der Herstellung der japanischen Samurai-Schwerte, genannt Katana, zusehen zu können. Katanas müssen stabil, dünn und leicht sein und gehen so an die Grenzen dessen, was mit Metall möglich ist. Ihr Design ähnelt daher den Apple-Produkten, die Ive immer dünner, leichter und schöner werden lassen möchte.

Mit dieser Geschichte über Ives Hingabe für Perfektion beginnt die Zeitung einen Rückblick auf die 14 Jahre, in denen der Brite mittlerweile bei Apple arbeitet. Ende Februar tauchten Gerüchte auf, dass seine Zeit beim IT-Unternehmen sich bald dem Ende zuneigen könnte. Ein “Golden Handcuff”-Deal, mit dem Ive sich an Apple gebunden habe, laufe aus und werde Ive eine Abfindung in Höhe von 18 Millionen Pfund bescheren. Ive wolle in seine Heimat zurückkehren, ein Pendeln zwischen Somerset und Cupertino habe der Apple-Verwaltungsrat abgelehnt. Der Daily Mail zufolge ist dieses Gerücht falsch: Ive kehre nicht nach England zurück, sein Anwesen in Somerset bleibe zunächst einfach leerstehend.

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Jonathan Ive

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