Jonathan Ive im Interview

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Als Gast der “Innovation Night” im Londoner Royal College of Art steht Apples Design-Ikone Jonathan Ive Rede und Antwort: Im Gespräch mit Sir Christopher Frayling, Direktor des Royal College, verrät Ive, dass er neue Designstudien in die Hand nehmen müsse, um ihnen den nötigen Schliff zu geben. Deshalb brauche er Prototypen, mit denen er die Haptik überprüfen kann.

Auf die Frage, wie Apple Entscheidungen für oder gegen ein Produkt trifft, erklärt Ive, dass es bei Apple keine “Focus groups” gäbe. Diese führten oft zu Kompromissen, die Produkte besäßen am Ende keine klaren Linien und Aussagen mehr. Und er erzählt eine Geschichte aus seiner Jugend, als er einen Wecker auseinandernahm und in diesem schlichten Gehäuse „eine gesamte Uhrenfabrik“ entdeckte. Diese Grundidee von schlichtem Äußeren und innovativem Inneren finde man auch bei Apples Produkten.

 

Jonathan Ive

  • von Marcel Magis

    Im Offset-Druck kennt man dieses Prinzip seit langem: Man verteilt zum Beispiel etliche Visitenkarten auf einem Druckbogen und spart so Papier. Das macht auch Cupertino, in einem Video erläutert Apples Chef-Designer Jonathan Ive, woher die Apple Tastaturen tatsächlich...


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