Keiji Inafune – Japanische Spieleindustrie ist ein "kommunistischer Staat"

Leserbeitrag

Nachdem Keiji Inafune Ende Oktober bekanntgab Capcom zu verlassen, rechnet er nun mit der gesamten japansichen Videospielindustrie ab. So sagt er gegenüber 4Gamer:

”Kurz gesagt, es ist wie ein kommunistischer Staat. So hart zu arbeiten wie du kannst ist dein eigener Schaden. Nicht hart zu arbeiten wird immer vorteilhafter. Aber steht das nicht im Weg wenn man Spiele machen will? Du kannst keine guten Spiele machen wenn du es einfach locker nimmst.”

”Egal wie spät einer dran ist oder er aufhört zu arbeiten oder sogar egal wie schlecht ein Spiel ist – der Gehaltscheck im nächsten Monat war immer garantiert”, so Inafune weiter.

Viele Leute in der gesamten Industrie würden nicht hart genug arbeiten und das sei auch bei Capcom der Fall. Natürlich gebe es aber Ausnahmen, Inafune schätzt zum Beispiel die westliche Spieleindustrie:

”Natürlich gibt es Publisher die Entwickler wie ´Haustiere´ behandeln, aber in Übersee gibt es mehrere unabhängige Entwickler. Für sie ist es das Ziel, einen Hit zu Landen, das Unternehmen zu vergrößern, es zu Verkaufen oder an die Börse zu bringen und viel Geld zu machen. Das ist der American Dream.”

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