Uncharted - Ideen über Bord geworfen, Mark Wahlberg nicht mehr dabei

Jonas Wekenborg
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Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass der bisherige Regisseur und Drehbuchautor David O. Russell ("The Fighter", "Three Kings") wegen kreativer Differenzen von der Verfilmung von Uncharted Abstand genommen hat. Laut anonymen Quellen der Los Angeles Times hatte dabei Sony ein Wörtchen mitzureden, da sie das bisherige Skript als "zu lang und ehrgeizig" bezeichnet hätten.

Uncharted - Ideen über Bord geworfen, Mark Wahlberg nicht mehr dabei

Als im Dezember bekannt wurde, dass sich der Film um eine Abenteuer-Familie drehen sollte, die sich Antiquitäten und Kunstgegenstände aneignen will und im Zuge dessen mit den größten Köpfen der Kunstwelt aneinandergerät, haben viele Fans das Projekt bereits verschrien. Als dann noch öffentlich wurde, dass Mark Wahlberg (“The Happening”, “The Fighter”) die Rolle des Nathan Drake übernehmen sollte, war für viele die Hoffnung auf eine vorlagentreue Verfilmung endgültig verloren.

Ob das berechtigt war, werden wir nun nicht mehr herausfinden. Sowohl Wahlberg als auch Russell sind erfahrene und erfolgreiche Männer im Filmgeschäft und hatten das Potential, “Uncharted” in Hollywood groß durchstarten zu lassen. Nun sind beide nicht mehr an dem Projekt beteiligt und die Idee um eine kunstraubende Familie ist damit auch begraben.

Sony hält an der Verfilmung jedoch weiterhin fest, hat bereits den Drehbuchautor des Remakes von “Conan der Barbar” engagiert und befindet sich nun auf der Suche nach einem neuen Hauptdarsteller.

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