Molyneux - Muss sich die Preispolitik ändern?

Leserbeitrag
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(Denis W.) Können wir uns bald über eine Änderung der Preis- und Release-Politik bei Videospielen freuen? Peter Molyneux hat gegenüber der BBC vorgeschlagen, dass man in der Industrie umdenken müsse.

Er schlägt sich auf die Seite zahlreicher Analysten, die behaupten, dass man demnächst Spiele billiger anbieten wird:

“Jeder sagt, dass Spiele für ihr Geld viel Unterhaltungswert bieten, trotz des hohen Preises. Ich bin mir da nicht sicher. Ich denke das wir eine menge Druck auf die Preise von Spielen sehen werden.”

Weiterhin äußert Molyneux sich besorgt, dass man doch zu sehr auf Sequels setze. Das Weihnachtsgeschäft 2008 sieht er als sehr profitabel für bekannte Marken an, aber am Beispiel von “LittleBigPlanet” könne man sehen, das man mit unbekannten Titeln auf der Strecke bleiben kann:

“Eine meiner persönlichen Favoriten war “Little Big Plane”t; super artistische Arbeit und fantastisches Marketing von Sony – trotzdem hat es die Erwartungen nicht erfüllt. Ich frage mich ob Weihnachten wirklich die richtige Zeit ist, ein neues Spiel zu veröffentlichen. Wir sind in einem Rhythmus der total fair und gut ist wenn die Leute die Spiele kaufen, aber wir müssen zusehen dass wir nicht selbstgefällig werden.”

Auch lässt Molyneux verlauten, dass man nach “Fable 2″ an einem “super geheimen Projekt” arbeite. Mehr dazu gibt es leider erst im laufe des Jahres.

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