Peter Molyneux: “Freemium Games sind meistens nur Demos”

Peter Molyneux hat mit seinem neuen Unternehmen 22 Cans Einiges vor und scheut dabei vor Experimenten nicht zurück. Auch an Freemium Games ist der Gründer der Lionhead Studios interessiert – auch wenn ihm die derzeitige Situation der kostenlosen Spiele nicht unbedingt gefällt.

Peter Molyneux: “Freemium Games sind meistens nur Demos”

Das größte Problem an free-to-play Spielen sei so, dass diese Spiele eigentlich gar nicht kostenlos seien. Vielmehr sei man dazu gezwungen, Geld zu investieren, um das volle Spielerlebnis genießen zu können.

“Häufig sind sie eher wie Demos mit Monetarisierung”, so Molyneux auf einem BAFTA Event. Komplett ausschließen möchte er ein funktionierendes free-to-play Modell allerdings nicht.

“Wenn angemessene Monetarisierung von Grund auf aufgebaut wird – und nicht von einem Producer oder einer finanziell angetriebenen Person designt wird – können glaube ich erstaunliche Dinge passieren. Wir als Menschen lieben Hobbys, wir haben verschiedene Hobbys in unserem Leben und wir geben gerne Geld für unsere Hobbys aus. Wir kochen gerne und zeigen Leuten gerne unseren Garten. Warum können wir diesen Gedanken nicht auch bei einem Computerspiel haben? Sodass die Leute Geld investieren wollen und sich nicht gezwungen fühlen.”

Curiosity, das erste Experiment von 22 Cans, soll verschiedene Strategien testen und wird so etwa ein Item anbieten, das 50.000 Pfund kosten wird – und nur ein einziges Mal verfügbar ist.

Quelle: GI.biz

Folge uns auf Facebook, Twitter oder Youtube. So bist du immer auf dem neuesten Stand.

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz