Analysten erwarten laut Washington Post für das 3. Quartal eine Gewinnsteigerung von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das entspricht 637,5 Millionen US-Dollar – im 3. Quartal 2006 waren es 472 Millionen. Der Umsatz wird voraussichtlich 5,29 Milliarden US-Dollar betragen und damit um 21 Prozent höher ausfallen als im dritten Quartal 2006 – in diesem Zeitraum lag der Umsatz bei 4,37 Milliarden US-Dollar. Damit würde das Ergebnis die konservativere Einschätzung
von “nur” 5,1 Milliarden, die Chief Financial Officer Peter Oppenheimer im April formuliert hat, übertreffen.
Das Highlight des dritten Quartals war sicherlich der Launch des iPhones am 29. Juni. Und auch wenn die beiden Verkaufstage für die Bilanz nicht wirklich ins Gewicht fallen, ist man doch neugierig auf die tatsächlichen Verkaufszahlen für das mit so hohen Erwartungen beladene Handy. An der Wall Street vermutet man, dass Apple am ersten Wochenende 700.000 iPhones verkauft hat. Piper-Jeffray- und Apples Lieblingsanalyst Gene Munster hat weiter in die iPhone-Zukunft gesehen und prognostiziert der Apple-Aktie ein Wachstum auf sage und schreibe 205 US-Dollar. Momentan liegt der Kurs bei 143,75 US-Dollar. Die Vorhersage gilt jedoch erst für 2009 und auch nur dann, wenn Apple 45 Millionen iPhones für im Schnitt 330 US-Dollar pro Stück unter die Leute bringt.
Für das dritte Quartal 2007 waren jedenfalls noch die Rechner- und iPod-Verkäufe ausschlaggebend. Gemäß Macworld UK hat Apple ganze 1.517.000 Rechner verkauft, Das ist ein Plus von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die iPod-Familie hatte mit 10.549.000 Exemplaren einen Zuwachs von 24 Prozent zu verzeichnen.
Am Mittwoch, 25. Juli ab 22.30 MESZ, gibt Apple die Zahlen offiziell bekannt. Von der anschließenden Live-Konferenz berichtet Macnews zeitnah ab 23 Uhr. Mit dabei sind voraussichtlich Peter Oppenheimer, Apples Senior Vice President und Chief Financial Officer, sowie Timothy Cook, Chief Operating Officer.
