10 Milliarden US-Dollar Verlust: Gerüchte sorgten für AAPL-Crash

Flavio Trillo
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Am gestrigen Donnerstag mussten die Börsianer in den USA mit ansehen, wie der AAPL-Kurs innerhalb weniger Minuten um 6 US-Dollar fiel. Durch diesen zunächst unerklärlichen Verfall verlor Apple 10 Milliarden US-Dollar an Börsenwert bevor sich die Aktie wieder erholen konnte. Verantwortlich für das Phänomen waren vermutlich absichtlich gestreute Gerüchte über einen erneuten Krankenhausaufenthalt Steve Jobs .

Wie der Börsen-Blogger Andy Zaky gegenüber CNN mitteilte, war der minutenschnelle Wertverfall alles andere als normal. “Ich sah, wie Apple innerhalb weniger Sekunden von 351,70 US-Dollar auf 349,00 US-Dollar fiel”, so Zaky, der sich aber auch keinen Reim auf die Entwicklung machen konnte. Zwar sorgte das Verizon-iPhone für weniger lange Schlangen vor den Filialen als zunächst vermutet, doch bot dies keinen Anlass für derartige Verluste.

Ein wenig Licht brachte die Börsennews-Seite Stock Tick Tock in die Sache. Gerüchte über Steve Jobs’ Gesundheit hatten es geschafft, an der Börse für kurzzeitige Verwirrung zu sorgen. Angeblich befände sich die IT-Ikone erneut im Krankenhaus, genauere Gründe wurden hierfür nicht genannt. Nach einigen Anrufen bei vertrauten Quellen habe man jedoch erfahren müssen, dass es sich bei diesem Gerücht um eine Falschinformation handelte. Möglicherweise wollte sich jemand auf diese Weise ein paar günstige AAPL-Papiere sichern.

Ganz im Gegenteil scheint es Steve Jobs aktuell recht gut zu gehen. So wurde erst kürzlich beobachtet, wie er energischen Schrittes den Apple-Campus in Cupertino durchquerte.

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