Apple – Steve Jobs tritt ab, Aktienkurs-GAU erwartet

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Nun ist es also doch amtlich: Apple Chef Steve Jobs (56) zieht sich endgültig aus der Firmenleitung zurück und überlässt das Tagesgeschäft als CEO seinem alten Kumpel Tim Cook. In seinem Abschiedsbrief (Wortlaut im Artikel) malt Jobs dem Konzern eine rosige Zukunft, der er gerne auch als Berater oder Mitarbeiter beiwohnen würde, die Tätigkeit als CEO sei aber einfach nicht mehr leistbar bei seinem Gesundheitszustand. Für den Aktienkurs werden daher deutliche Kursverluste erwartet.

Apple – Steve Jobs tritt ab, Aktienkurs-GAU erwartet

Apple CEO Steve Jobs tritt ab, das wird DIE Meldung des Tages, so viel steht fest. Offensichtlich haben sich seine gesundheitlichen Probleme (Bauchspeicheldrüsenkrebs) auch mit dem seit Januar verringerten Arbeitspensum nicht mehr kompensieren lassen, so dass er nun einen Schlusspunkt gesetzt hat.

Hier sein Brief an die Community im Wortlaut:

I have always said if there ever came a day when I could no longer meet my duties and expectations as Apple’s CEO, I would be the first to let you know. Unfortunately, that day has come.

I hereby resign as CEO of Apple. I would like to serve, if the Board sees fit, as Chairman of the Board, director and Apple employee.

As far as my successor goes, I strongly recommend that we execute our succession plan and name Tim Cook as CEO of Apple.

I believe Apple’s brightest and most innovative days are ahead of it. And I look forward to watching and contributing to its success in a new role.

I have made some of the best friends of my life at Apple, and I thank you all for the many years of being able to work alongside you.

Steve

Mit Jobs verliert der amerikanische Konzern seinen “kreativen Kopf”, der nur vielleicht adäquat ersetzt werden kann. Er behauptet zwar, sich sicher zu sein Apples beste und innovativste Tage lägen erst noch vor uns, einzig der Glaube daran fehlt uns!

Denn Steve Jobs hatte seit seiner Wiederkehr an die Firmenspitze die gesamte iDevices-Riege erst erfolgreich gemacht, nicht zuletzt mit Exklusivverträgen zum Vertrieb der Smartphones über Mobilfunkprovider. Aber den grössten Effekt hatte Steve immer als maximaler Resonanzgenerator im Internet, jede noch so kleine Äusserung wurde millionenfach wiedergekäut, beurteilt und Schlüsse daraus gezogen. Ich hab unter Hand immer zu einem Bloggerkollegen gesagt: “wenn der Steve einen Furz lässt, dann bebt das Internet”. Und das möchte ich bitte ausdrücklich als Kompliment verstanden wissen, denn es gibt viele andere CEOs, die lauter trommeln und trotzdem weniger bewirken.
Böse Zungen werden vielleicht sogar behaupten, der iTod liesse sich halt auch bei Steve mit keiner App aufhalten, aber so weit würde ich mich natürlich niemals herunter begeben.

Wir von Giga sagen jedenfalls Danke. Danke für die Mitgestaltung der ersten 30 Jahre “PC-Geschichte”, die nun für immer untrennbar mit dem Namemn Steve Jobs verbunden sein werden. Danke für eine riesen Menge einzigartiger Innovationen, Visionen und coolen Keynotes mit viel Begeisterung und Esprit, manchmal auch ein wenig frech, aber nie langweilig.

So will er, so soll er in Erinnerung bleiben.

Was glaubt ihr, wie sehr diese Meldung der Firma schadet oder könnte das im Endeffekt vielleicht sogar unwichtig sein, jeder ist ersetzbar? Was meint ihr? Schreibt uns eure Meiung in die Kommentare!

Noch mehr Infos zu Apple, erst recht an einem solchen Tag, finden sich sicher auf macnews.de. Auch bei uns auf Giga.de wird es wahrscheinlich noch den einen oder anderen Artikel zu dem Thema geben, aber wenn man sich im Internet so unschaut scheine ich wohl Recht zu behalten. Ein Beben geht durchs Netz, nicht mehr messbar mit der Richterskala.

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