Ashton Kutcher über JOBS: „Ich hatte fürchterliche Angst“

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In einem weiteren Interview gibt Ashton Kutcher weitere Details über den Film JOBS. Dabei erklärt er, wie man die Stimme der Apple-Ikone nachahmt und seine ganz speziellen Gründe dafür, die Rolle überhaupt anzunehmen.

Ashton Kutcher über JOBS: „Ich hatte fürchterliche Angst“

Wie bereitet man sich auf eine solche Rolle vor? Was tut man, um die Essenz eines Steve Jobs zu erfassen, ihn glaubwürdig wiedergeben und darstellen zu können? In einem Interview mit Joshua Topolsky erklärt Kutcher seine Recherche in Vorbereitung auf JOBS. Dabei gibt er Einblicke in Steves Art zu sprechen, sich zu bewegen — und er berichtet von zwei verschiedenen Persönlichkeiten. Dem öffentlichen und dem privaten Steve.

Der private Steve sei nur sehr schwer zu hören und zu sehen gewesen. Kutcher hat lange nach einzelnen Aufnahmen gesucht, bei denen Steve sich nicht bewusst war, dass ihn später jemand hören würde. Aus all diesen Schnipseln baute er ein Soundcloud-Set, das nun jeder hören kann.

Doch zuerst gehört zur Vorbereitung die Recherche über die Person. „Ich habe jedes Buch gelesen und jeden Videoclip angesehen — alles, was es über Steve Jobs gab.“ Darauf folgten Gespräche mit Freunden des Apple-Mitbegründers. Kutcher musste ergründen, warum Jobs bestimmte Entscheidungen genau so traf, auf bestimmte Situationen genau so reagierte.

Zu guter Letzt der Feinschliff: Steves besonderer Akzent, eine Mischung aus Nord-Kalifornien mütterlicherseits und Wisconsin, wo sein Vater herstammte. Ein ganz leichtes Lispeln, das der Schauspieler in den Aufzeichnungen entdeckte. Ein charakteristischer Gang. All das, zusammen mit den erstaunlichen äußeren Ähnlichkeiten zwischen Kutcher und Jobs, sorgen für ein stimmiges Bild.

Bei Quora beantwortet Kutcher außerdem schriftliche die Frage, wie man Steve Jobs wird:

Read Quote of Ashton Kutcher’s answer to Ashton Kutcher: How did Ashton Kutcher prepare for his role as Steve Jobs in the new movie Jobs? on Quora

Aber was geht einem durch den Kopf, wenn man darüber nachdenkt, Steve Jobs zu portraitieren? Insbesondere als jemand, der sich auch privat in der Tech-Welt bewegt, sah Kutcher eine Chance, sein Hobby und seinen Beruf zu vereinen.

„Vor allem aber war ich besessen davon, ihm gerecht zu werden.“ Kutcher hatte Sorgen, dass andere möglicherweise die bisweilen irrationalen Verhaltensweisen Jobs’ nicht im richtigen Zusammenhang sehen und seinen Charakter verzerren würden. Vielleicht würden sie nicht ausreichend recherchieren und davor wollte er Jobs schützen.

Selbst wenn er die Rolle total in den Sand setzt: „Mir war es lieber, es vergeigt jemand, der ihn mag, als jemand, der ihn nicht mag.“ Ganz schön mutig. Aber auch das spornte Kutcher an. Er wollte unbedingt etwas tun, was ihm enorme Angst einjagt. Schließlich sah er es als eine Chance, die Geschichte eines erfolgreichen Unternehmers zu erzählen, der etwas großes aufbaut. „Solche Leute brauchen wir gerade und ich möchte die Gelegenheit nutzen, andere Unternehmer zu inspirieren.“

Zuvor war Kutcher bereits bei Talkshow-Gastgeber Jay Leno im Interview.

Hier das Recherchematerial von Ashton Kutcher, Aufnahmen von Steve Jobs aus verschiedenen Epochen seines Lebens:

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