Financial Times ernennt Steve Jobs zur Person des Jahres - Lob von Obama

Florian Matthey
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Für die Financial Times ist Steve Jobs die Persönlichkeit des Jahres 2010. Die Vorstellung des iPads im Januar sei die Krönung des bemerkenswertesten Comebacks der modernen Wirtschaftsgeschichte gewesen. Der US-Präsident Barack Obama nahm in einer Rede ebenfalls Bezug auf den Apple-CEO.

Die Financial Times glaubt, dass Apple mit dem iPad vor allem Microsoft verärgert habe: Der Erfolg des Tablet-Rechners müsse den Konkurrenten am meisten gestört haben. Immerhin habe Bill Gates selbst vor rund einem Jahrzehnt Tablet-Computer präsentiert, die sich aber mit ihrer PC-Oberfläche und dem Stylus nie durchsetzen konnten. Mit dem iPad habe Apple sich aber gleichzeitig ein wenig vom High Style der Retail Stores in Richtung Massenmarkt verabschiedet.

Obama verweist darauf, dass die Menschen mit dem höchsten Einkommen Amerikas, die höchsten 0,1 oder 0,01 Prozent einen größeren Anteil am Einkommen oder Reichtum als zu jedem anderen Jahr seit den 1920ern hätten. Amerikas Stärke habe immer in der boomenden Mittelklasse gelegen, in der jeder den amerikanischen Traum versuchen konnte.

Wenn eine Möglichkeit für jeden bestehe, lasse sich Reichtum feiern. “Wir feiern jemanden wie Steve Jobs, der zwei oder drei revolutionäre Produkte erstellt hat. Wir erwarten, dass so jemand reich ist, und das ist etwas Gutes. Diesen Anreiz wollen wir. Das ist Teil des freien Marktes.”

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