Mobil-Flash: IT-Blogger gibt Steve Jobs Recht

Florian Matthey
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Avram Piltch, Blogger des Magazins Laptop, hat sich die Leistung von Flash auf Mobilgeräten, vor allem dem neuen Motorola Droid 2 mit Android 2.2 genauer angesehen. Was er als Fazit ungerne zugibt: Steve Jobs habe mit seiner Kritik an der Adobe-Technologie recht.

Während manche Websites wie Sonys Trailer-Seite, mit der Adobe selbst als Positivbeispiel wirbt, gut mit der Mobil-Version des Flash Players funktionieren, lasse die Leistung bei der Darstellung von Videos auf anderen Seiten wie ABC.com und Fox.com zu wünschen übrig. Piltch glaubt, dass nur die Videos gut funktionieren, die der jeweilige Anbieter für die Mobil-Version von Flash angepasst hat. Das untergrabe aber ein wichtiges Argument für Flash auf Mobil-Geräten: Kompatibilität für bestehende Inhalte. Wenn Content Provider ihre Videos erst anpassen müssten, könnten sie auch gleich eine Mobil-Seite auf HTML5-Basis erstellen.

Andere Inhalte als Videos seien oft an andere Eingabegeräte als Touchscreens angepasst, so dass beispielsweise Flash-Spiele mit der Mobil-Version nicht zu benutzen seien. Ansonsten sorge Flash auch für deutlich längere Ladezeiten auf Websites mit entsprechenden Inhalten. Manche Seiten wie die der New York Times ließen sich ihrerseits überhaupt nicht aufrufen.

Der Apple-CEO Steve Jobs hatte die Entscheidung, Flash nicht im iOS zu integrieren, mit der vermeintlichen Rückständigkeit und dem hohen Leistungsverbrauch der Technologie begründet. Adobe hat diese Behauptungen aber stets von sich gewiesen.

Bild: Laptop

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