Philippe Starck pfändet Steve Jobs’ Luxusyacht
Die 100-Millionen-Euro-Yacht für den verstorbenen Apple-CEO Steve Jobs, entworfen von Philippe Starck, wurde nach Angaben von Reuters beschlagnahmt. Der Designer wolle auf diese Weise die Begleichung unbezahlter Rechnungen erzwingen, so seine Anwälte.
Starcks Firma Ubik sollte für den Entwurf der Yacht namens Venus 9 Millionen Euro erhalten. Bislang fehlen davon noch 3 Millionen, ließ er durch seine Anwälte mitteilen. Durch die Pfändung der Yacht selbst will er nun an dieses Geld gelangen, berichtet der britische Guardian.
„Das Projekt lief seit 2007 und es gab eine Vielzahl detaillierter Gespräche zwischen Jobs und Starck“, berichtet einer der Anwälte von Ubik. „Die Beiden haben sich gegenseitig vertraut, deshalb gab es keine genauen schriftlichen Aufzeichnungen der Vereinbarung“.
Was nun genau mit der Luxusyacht passiert, ist unklar. Sollte Starck aber Recht behalten und sein ausstehendes Honorar trotzdem nicht erhalten, kann er das Schiff in letzter Konsequenz versteigern und aus dem Erlös die fehlende Summe einbehalten.
Jobs selbst konnte die Yacht namens Venus nie selbst nutzen, da er zu früh verstarb.


