Steve Jobs: Beisetzung und Gedenken

Ben Miller

Steve Jobs wurde letzten Freitag in kleinem Kreise im Alta Mesa Memorial Park in Palo Alto Kalifornien beigesetzt. Wie Bloomberg berichtet, starb Jobs am vergangenen Mittwoch gegen Mitternacht (MESZ) infolge eines neuroendokrinen Tumors. Dieser entstand aufgrund von Metastasen des Bauchspeicheldrüsentumors, gegen den Jobs seit 2004 kämpfte. Wie Tim Cook in einer Email an die Apple-Mitarbeiter ankündigte, wird Apple am 19. Oktober um 10 Uhr lokaler Zeit auf dem Campus-Gelände eine Gedenkfeier für Steve Jobs abhalten, an der ausschließlich Apple-Mitarbeiter teilnehmen können.

Team, Like many of you, I have experienced the saddest days of my lifetime and shed many tears during the past week. But I've found some comfort in the extraordinary number of tributes and condolences from people all over the world who were touched by Steve and his genius. And I've found comfort in both telling and listening to stories about Steve. Although many of our hearts are still heavy, we are planning a celebration of his life for Apple employees to take time to remember the incredible things Steve achieved in his life and the many ways he made our world a better place. The celebration will be held on Wednesday, October 19, at 10 a.m. in the outdoor amphitheater on the Infinite Loop campus. We'll have more details on AppleWeb closer to the date, including arrangements for employees outside of Cupertino. I look forward to seeing you there. Tim

Steve Jobs: Beisetzung und Gedenken

In der folgenden Retrospektive von Bloomberg geben Googles Eric Schmidt, Netscape-Gründer Marc Andreessen und Walt Mossberg vom Wall Street Journal ihre Eindrücke und Meinungen über den Impact und das Vermächtnis von Steve Jobs wieder.

Die amerscheinende, von Steve Jobs persönlich authorisierte und somit einzige wird einen seltenen und dementsprechend äußerst interessanten Einblick in das Leben des Silicon-Valley-Pioniers geben. So sollen darin viele Fragen beantwortet werden, unter anderem, warum Jobs fast immer einen schwarzen Rollkragen-Pullover trug (siehe auch Vorabdruck im aktuellen Spiegel).

Im Zuge einer Reise nach Japan in den frühen 1980er Jahren fragte Jobs den Vorstandsvorsitzenden von Sony, Akio Morita, warum jeder Sony-Arbeiter eine Uniform trägt. Laut Morita mangelte es nach dem Krieg an Kleidung. Unternehmen wie Sony musste ihren Angestellten Arbeitskleidung bereitstellen, welche sich über die Jahre zu einer Art Uniform, Markenzeichen und Ausshängeschild entwickelte. Auch verstärkt diese Uniform die Bindung zwischen Angestellten und dem Unternehmen.

Jobs gefiel diese Idee. Er beschloss diese Art der Bindung auch für Apple einzusetzen.

Sonys Uniformen wurden vom bekannten Designer Issey Miyake entworfen. Jobs gefiel die Sony-Uniform bestehend aus einer Weste mit abnehmbaren Ärmeln so sehr, dass er Miyake beauftragte, Uniformen für Apple zu designen.

Jobs kehrte mit ein paar Probestücken und Entwürfen in die USA zurück und präsentierte sie der Apple-Führung. Diese war der Idee jedoch gar nicht angetant. “Oh man, did I get booed off the stage. Everybody hated the idea“, so Jobs.

Im Zuge der Zusammenarbeit wurden Jobs und Miyake Freunde. Auch wenn es keine Uniform für Apple-Mitarbeiter geben sollte, gefiel Jobs der Gedanke einer Uniform, auch für sich selbst. Seine Uniform hätte zwei Vorteile. Zum einen wäre sie besonders im täglichen Arbeitsleben sehr zweckmäßig und zum anderen könnte man dadurch sehr gut eine gewisse Handschrift bzw. einen gewissen Stil vermitteln.

So fragte Jobs Miyake, ob er ihm ein paar schwarze Rollkragen-Pullover, die ihm so gefallen, anfertigen könnte. Miyake lieferte kurz darauf an die hundert Stück. Jobs war begeistert: “That's what I wear. I have enough to last for the rest of my life.”

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz