Auch nach seinem Tod bekommt Steve Jobs noch reichlich Patente zugesprochen: 141 seiner insgesamt 458 Patente gewann der ehemalige Apple-CEO nach dem 5. Oktober 2011. Darunter befindet sich auch eines für den Glaswürfel-Eingang des Apple Stores an der 5th Avenue.

Sein erstes Patent mit der Bezeichnung „Personal Computer“ erhielt Steve Jobs 1983, das Patent für die Glas-Konstruktion in New York kam erst im August dieses Jahres hinzu, erklärt MIT Technology Review.

Einer der größten amerikanischen Erfinder sei Jobs deshalb nicht, meint Florian Mueller, ein deutscher Programmierer und Patent-Berater. Jobs Patente beschränken sich meist, so Mueller, auf Designs und beinhalten keine grundlegenden technischen Neuerungen. Edison, Bell und Co würden Jobs zwar respektieren, unter sich aufnehmen würden sie ihn aber nicht, zitiert das Magazin den Deutschen.

Jobs‘ Name ist meist nicht der einzige auf den Patenten, gelegentlich aber der zuerst genannte – beispielsweise bei einem Scroll- und Swipe-Patent für Touchscreens.

Auch im privaten Bereich war Jobs schöpferisch aktiv. Im März 2014 reichte ein US-Unternehmen ein Patent ein, dass den Einsatz von Tablet-Computern als Steuerungselement für Schiffe beschreibt. Steve Jobs ist auch hier als Erfinder gelistet. Zusammen mit dem französischen Designer Philippe Starck hatte Jobs an einer Yacht gearbeitet. Ende 2012 wurde „Venus“ zu  Wasser gelassen.

Steve Jobs hatte Apple 1976 zusammen mit dem äußerst talentierten Ingenieur Steve Wozniak und einem Investor gegründet. Erstes kommerziell erfolgreiches Produkt war der Apple II-Computer, der eine Weiterentwicklung des aller ersten Apple-Rechners (Apple I) war. 1984 stellte Jobs den ersten Macintosh vor, der als Meilenstein in Sachen grafische Benutzeroberfläche gilt. Ein Jahr später musste Jobs das eigene Unternehmen verlassen – wegen Meinungsverschiedenheiten mit CEO John Sculley; ihn hatte Jobs von PepsiCo zu Apple geholt. Nach seiner Rückkehr zum Unternehmen Ende der 90er sorgte Jobs für Apples Renaissance, brachte zuerst den iPod, 2007 das iPhone und drei Jahre später schließlich das iPad auf den Weg.

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