Steve Jobs’ Familie spendet seit Jahren anonym

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In einem Interview sprach Laurene Powell Jobs, Witwe des langjährigen Apple-CEO Steve Jobs, über das karitative Engagement ihrer Familie. Seit über 20 Jahren spenden sie für wohltätige Zweck, blieben dabei stets im Hintergrund.

Steve Jobs’ Familie spendet seit Jahren anonym

„Wir unterstützen das Wirken anderer, wo wir können“, so Powell Jobs in der New York Times, „und wir hängen nicht gerne unser Namensschild an solche Aktionen“.

Anders als viele Größen der Tech-, aber auch anderer Branchen, die weitaus öffentlicher mit ihrem Engagement umgehen. Bill Gates ist heute vor allem für seine Bemühungen bekannt, diverse Krankheiten innerhalb der nächsten Jahrzehnte komplett auszurotten. Warren Buffet rief bekanntermaßen Größtverdiener dazu auf, mit ihm die Hälfte ihres Vermögens an wohltätige Zwecke zu spenden. Steve Jobs hielt sich stets zurück und nahm an solchen Bekenntnissen nicht teil.

Laurene Powell Jobs kann vor allem so anonym bleiben mit ihren vielfältigen Projekten und Spenden, weil sie keine Stiftung mit einem wohltätigen Zweck gegründet hat. Statt dessen betreibt sie eine privatwirtschaftliche Organisation, eine Art GmbH. Die muss keine öffentlichen Spendenberichte einreichen, kann flexibler mit ihrem Geld umgehen und profitable Investitionen tätigen. Auch Zuwendungen an politische Parteien sind möglich.

Steve Jobs wurde häufig dafür kritisiert, dass er trotz seines schier unermesslichen Reichtums (vor allem in Form von Anteilen an Apple und dem Disney-Konzern) niemals so stark mit wohltätigem Engagement in Erscheinung trat, wie seine Kollegen. Der Vergleich mit Bill Gates liegt nahe, ebenfalls ein Tech-Titan, aber mit vermeintlich weiteren Spendierhosen.

Nun scheint es aber viel mehr so, als hätte die Familie von Steve Jobs sich mit ihren karitativen Tätigkeiten lediglich außerhalb des Lichtes der Öffentlichkeit bewegt.

Steve Jobs

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