Steve Jobs-Nachfolge: Apple-Anteilseigner fordert mehr Transparenz

Thomas Konrad
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Vor wenigen Tagen gab Apple-CEO Steve Jobs seine nunmehr dritte Auszeit bekannt. Über einen festen Nachfolger verliert Apple derzeit kein Wort. Ein Apple-Anteilseigner fordert nun, die Pläne für eine CEO-Nachfolge jährlich offenzulegen. Auch das Beratungsunternehmen ISS, das die Financial Times als “einflussreich” ansieht, unterstützt die Forderung.

Vor einem Monat hatte Apple zur Forderung des Central Laborers’ Pension Fund der Stadt Jacksonville, Illinois, Stellung bezogen: Bei Apple gäbe es bereits einen Plan, zitiert die Financial Times das Unternehmen. Wäre man dazu gezwungen, Namen zu nennen, hätte das mitunter problematische Folgen: Mitarbeiter, die nicht für die CEO-Position in Frage kommen , würden das Unternehmen möglicherweise verlassen. Eine Sprecherin des Funds widersprach Apple: Relevant sei vielmehr die Strategie der Suche als der endgültige Name eines neuen CEOs. Die Entwicklungen der vergangenen Wochen wollte Apple nicht kommentieren.

Der Central Pension Fund besitzt laut International Business Times etwa 11.484 Aktien. Der Antrag “Offenlegung der CEO-Pläne” stammt ursprünglich aus dem August des letzten Jahres, bevor Steve Jobs gesundheitliche Probleme bekannt wurden.

Am 23. Februar findet Apples Aktionärstreffen statt. Dort soll über den Vorschlag abgestimmt werden.

Auch macnews.de hat sich Gedanken über den Steve Jobs-Nachfolger gemacht und präsentiert in einer mehrteiligen Serie mögliche Nachfolger, zum Beispiel Tim Cook und Chefdesigner Jonathan Ive.


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