Steve Jobs’ Pixar macht ohne Disney weiter
Das Trickfilmstudio Pixar, dessen CEO Apple-Chef Steve Jobs ist, setzt seine Zusammenarbeit mit dem Unterhaltungsriesen Disney nicht weiter fort. Nach zehnmonatigen Verhandlungen habe man die Gespräche nun beendet, so Pixar in einer Stellungnahme.
“Es war eine tolle Zeit zusammen, eine der erfolgreichsten in der Hollywood-Geschichte, und es ist eine Schande, dass Disney nicht weiter an Pixars zukünftigen Erfolgen teilhaben wird”, sagte Jobs. Die Vertragsverhandlungen endeten, weil Disney offenbar nicht bereit war, Pixar die geforderten besseren Konditionen einzuräumen. Die beiden Partner setzten mit fünf Filmen wie “Toy Story”, “A Bug’s Life”, “Monsters, Inc.” sowie “Finding Nemo” insgesamt 2,5 Milliarden Dollar weltweit um, dazu kamen 150 Millionen verkaufte DVDs und Videos. Pixar wird nun noch zwei Filme für Disney produzieren (“The Incredibles” und “Cars”), um dann ab 2006 künftig die kompletten Rechte an seinem Material zu behalten. Man werde sich dann ein Vertriebsstudio suchen, hieß es. Der Disney-Aktie bekam die Pixar-Entscheidung nicht: Sie fiel im nachbörslichen Handel um vier Prozent.


