Steve Jobs' Rücktritt: Apples Aktienkurs bricht ein

Florian Matthey
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Wenig überraschend hat die Börse die Entscheidung von Steve Jobs, als Apple-CEO zurückzutreten, nicht positiv aufgenommen. Apple veröffentlichte die Mitteilung des langjährigen Chefs des Unternehmens erst nach Börsenschluss. Nachbörslich gab die Apple-Aktie aber prompt um über fünf Prozent nach.

Auch auf die gesundheitsbedingten Auszeiten, die sich Jobs 2004, 2009 und seit Anfang diesen Jahres gönnen musste, reagierte die Börse mit einem Kursabsturz. In der Zeit seit Januar, in der der designierte neue Apple-CEO Tim Cook das Tagesgeschäft bei Apple leitete, erreichte die Aktie jedoch einen Rekordkurs in Höhe von 400 US-Dollar. Dass die Aktie danach wieder nachgab, war der allgemeinen Entwicklung an der Börse geschuldet. Zwischenzeitlich war Apple sogar in Sachen Marktkapitalisierung das wertvollste Unternehmen der Welt.

Dennoch hielten Investoren Steve Jobs weiterhin für eine Schlüsselfigur bei Apple, wie sich in der heutigen Reaktion zeigt: Ein Rückgang des Aktienkurses um 19,08 Dollar auf 357,10 Dollar binnen weniger Stunden, also um über fünf Prozent, spricht Bände.

Steve Jobs will dem Unternehmen jedoch als Vorsitzender des Verwaltungsrates erhalten bleiben. Im Vergleich zu Apples Arbeitsweise in den letzten Monaten, in denen Cook bereits die Rolle des CEO im Tagesgeschäft übernahm, dürfte sich nicht viel ändern.

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