Steve wer?

Thomas J. Weiss

macnews.de-Lesern mag im Allgemeinen bekannt sein, wer sich hinter dem Namen Steve Jobs verbirgt, auch schieben sie ihre USB-Sticks wahrscheinlich souverän in die dafür vorgesehene Schnittstelle. Eine Umfrage der Firma Lewis PR allerdings lässt tief blicken – mancher tut sich schwer mit Persönlichkeiten und Begriffen aus der Welt der Technik.

“Führende Persönlichkeiten aus der Technik könnten in Großbritannien ein Image-Problem haben”, schreibt BBC News. 20 Prozent der befragten 1000 Briten haben noch nie von Apple-CEO Steve Jobs gehört, weitere 10 Prozent gehen davon aus, dass er für eine Gewerkschaft arbeitet – vielleicht, weil das englische Wort “jobs” ins Deutsche übersetzt “Arbeitsplätze” heißt. Bill Gates hingegen kennen die meisten, auch wenn ihn 5 Prozent der Befragten für einen berühmten Dieb oder einen Komiker halten.

15 Prozent halten Sir Tim Berners-Lee, den Begründer des World Wide Web, entweder für den Chef des britischen Inlandsgeheimdienstes oder einen Arktis-Forscher.

Schwierigkeiten hat auch mancher Befragte, Begriffe aus der Welt der Technik zuzuorden: Einer von zehn Befragten hält einen “wireless dongle”, einen WLAN- oder UMTS-Stick, für ein Sexspielzeug. Ein soziales Netwzerk können 11 Prozent der Befragten nicht nennen, 12 Prozent nennen Twitter 72 Prozent Facebook.

Die Studie soll laut den Auftraggebern zeigen, wie viele Barrieren einem den Zugang zur Welt der Technik erschweren.

Bild: acaben, “Steve Jobs @ WWDC 2007″. Some rights reserved. Flickr.