Trauer um Steve Jobs: Ehrentag, Steve Wozniak und weitere Andenken

Wie lange soll man um jemanden trauern, den man nie persönlich kannte? Diese äußerst persönliche Entscheidung muss wohl jeder für sich treffen. Ebenso wie diejenige zur Art der Trauer um den am vergangenen Mittwoch verstorbenen Steve Jobs, die weltweit vielfältige Formen annimmt. Manch einer sucht nach der “Essenz des Steve” um seinem Genie auf den Grund zu gehen. Andere schaffen eine Hommage.

Jobs’ langjähriger Freund und Wegbegleiter Steve Wozniak bekundet in einem Interview mit der Associated Press (AP) große Bewunderung für den ehemaligen Apple-Chef. Er habe unter vielen anderen Führungskräften als jemand hervorgestochen, der stets den richtigen Blick für technologische Entwicklungen hatte. Gerührt erinnert Wozniak sich an die Zeit ihrer Jugend, in der sie viel mit den noch jungen Computer-Systemen experimentierten.

Auch Googles Eric Schmidt spricht gegenüber Charlie Rose von Bloomberg mit viel Zuneigung über den verschiedenen Jobs. Er habe es wie kein Zweiter verstanden, Technologie und Kunst zu vereinen. “So jemanden gab es in der Vergangenheit nur sehr selten und ich fürchte, so jemanden wird es auch in Zukunft nicht noch einmal geben”, meint Schmidt. Ein ähnliches Talent spricht er Leonardo DaVinci Michelangelo zu, der seinerzeit ebenfalls an der Kreuzung zwischen Kunst und technischem Fortschritt gestanden habe.

Der Tech-Journalist Walt Mossberg von AllThingsDigital weiß von vielen langen Gesprächen zu berichten, die er über die Jahre mit Steve Jobs führte. Manche Fans, die sonst keine Möglichkeit der öffentlichen Trauerbekundung erhalten, drücken ihre Gefühle in Kunstwerken, Grafiken und Videos aus. So zeigt das Wired-Magazin eine Reihe von Einsendungen seiner Leser, die auf ganz eigene Weise versuchen, Jobs ein Denkmal zu setzen. The New Yorker zeigt derweil einige der ikonischen Werbekampagnen aus Zeitschriften und Zeitungen der vergangenen Jahre.

 

Wieder andere wollen dem gefeierten Unternehmer gar einen Ehrentag widmen und plädieren für einen “Steve-Jobs-Tag“. Der 14. Oktober soll international als Feiertag zu Ehren des Visionärs begangen werden. Hierzu rufen die Initiatoren auf, sich in schwarze Rollkragenpullover, nach Möglichkeit sogar blaue Jeans und Turnschuhe zu gewanden. Profilfotos sozialer Netzwerke sollen die User in Steves Lieblinkskleidung zeigen und auch auf der Aktions-Webseite kann man sich so präsentieren.

An Apple Stores weltweit hinterlegen Menschen Blumen und kleine Zettel mit Abschiedsgrüßen. Sogar an Orten, die noch gar nicht offiziell als Filiale des Herstellers bekannt sind, finden sich bereits solche Trauerbekundungen und Kondolenzwünsche: Der Kurfürstendamm 26 in Berlin ist solch ein Ort. Die Fenster sind schwarz verhangen, keine Chance, einen Blick ins Innere zu werfen.

Eingeweihte haben jedoch Kerzen aufgestellt, weiße Rosen in die Türgriffe geklemmt und einige Apple-Sticker aufgeklebt.

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Steve Wozniak

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