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Es war lange in der Diskussion, ob Steve Jobs’ Zweitfirma, die ultraerfolgreiche Trickfilmschmiede Pixar, mit dem Unterhaltungsgiganten Disney weiterhin zusammenarbeiten würde. Der Vertriebsdeal der zwei anfangs ungleichen Partner erstreckte sich zuletzt auf fünf Filme, die mal eben insgesamt 2,5 Milliarden Dollar einbrachten – plus Geldhaufen aus dem Verkauf von sage und schreibe 150 Millionen DVDs und Videos.

Weiter geht’s nun aber nicht: Pixar gab gestern abend bekannt, dass man die Verhandlungen mit Disney nach zehn Monaten abgebrochen habe. “Es ist eine Schande, dass Disney nicht an Pixars zukünftigen Erfolgen teilhaben wird”, sagte Jobs überraschend deutlich. Die nächsten Streifen, “The Incredibles” und “Cars”, sollen 2004 und 2005 noch in Teilhabe mit Disney erscheinen. Dann will Pixar die kompletten Rechte selbst behalten und sich ein anderes Vertriebsstudio suchen. Der Grund der Diskrepanzen: Das liebe Geld. Jobs sah die alten Konditionen zu sehr in Richtung Disney verschoben. Nach Bekanntgabe der Vertragsauflösung fiel die Disney-Aktie nachbörslich um vier Prozent.

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