Villa auf Jobs' Grundstück: Gericht bestätigt Abrissgenehmigung

Florian Matthey
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Der Apple-CEO Steve Jobs hat sich erneut gegen die heimischen Denkmalschützer durchsetzen können. Jobs versucht seit Jahren, eine alte Villa auf seinem Grundstück abzureißen, um dort sein neues Wohnhaus zu bauen (wir berichteten). Nach dem Gemeinderat hat jetzt auch ein Gericht die Abrissgenehmigung bestätigt.

Das Haus hatte ein Kupferminenmogul im Jahr 1929 gebaut. Jobs hatte vor Gericht erneut erfolgreich dargelegt, dass es ihn fünf Millionen US-Dollar zusätzlich kosten würde, das Gebäude zu renovieren statt ein neues zu bauen. Jobs hatte in den Jahren 1984 bis 1994 selbst in der Villa gelebt und sie dann vermietet, seit 2000 steht sie leer.

Die Denkmalschützer von Save Our Heritage sehen in der Immobilie eine der letzten Exemplare des spanischen Kolonial-Revival-Stils. Ihr Plan ist es jetzt, Steve Jobs dazu zu bewegen, sie die Villa auf ein anderes Grundstück verlegen zu lassen. Theoretisch könnte die Organisation auch in die nächste Instanz gehen, zunächst möchten sie aber mit Jobs verhandeln.

Bild: AppleInsider

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