Apple-Aktienkurs: Steve Wozniak macht sich keine Sorgen

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Die Apple-Aktie hat in den letzten Monaten massiv an Wert verloren. Apples Mitgründer Steve Wozniak macht sich jedoch nicht zu große Sorgen um das Unternehmen: Apple erziele immer noch massive Gewinne und werde die Welt auch in Zukunft wieder überraschen.

Apple-Aktienkurs: Steve Wozniak macht sich keine Sorgen

Steve Wozniak, genannt “Woz”, ist zwar Mitgründer von Apple, bekleidet dort aber schon seit 1987 keine wichtige Position mehr. Dennoch äußert er sich immer wieder zu dem Unternehmen, das sein früherer Geschäftspartner Steve Jobs später zu den größten Erfolgen führte.

Seine jüngsten Kommentare stammen von der Login-Konferenz in Litauen, auf der sich Woz zu zahlreichen Themen äußerte – wie auch zum Apple-Aktienkurs: Ja, der Aktienkurs sei aktuell etwas niedrig. In der Vergangenheit habe sich der Kurs binnen Monaten verdoppelt oder halbiert. Angesichts der großen Barreserven, über die Apple verfügt, sei das enttäuschend.

Letztendlich sei das Wichtigste für ein Unternehmen aber der Gewinn, und was diesen betrifft fahre Apple in der Branche immer noch den größten Anteil ein – Wozniak bezieht sich dabei wahrscheinlich vor allem auf den Handy-Markt, auf dem Apple mehr Geld verdient als alle anderen Hersteller zusammen.

Apples Geschäftsmodell bestehe darin, immer wieder komplett neue Produkte herzustellen, darunter auch solche Produkte, die die Welt in dieser Form bisher noch gar nicht kenne. Er glaube, dass Apple diesbezüglich sehr gut vorbereitet sei und an Dingen arbeite, “die uns alle überraschen und schockieren werden”. Er selbst wisse allerdings nichts über bestimmte Produkte – er habe aufgegeben, zu erraten, was Apple als nächstes machen werde.

Allgemein glaubt er, dass Computer den Menschen in Zukunft weiterhin viele Aufgaben abnehmen werden. Dazu gehörten nicht nur manuelle, sondern auch viele Denkaufgaben. Der Taschenrechner habe beispielsweise dafür gesorgt, dass Menschen viel Arbeit bei Berechnungen abgenommen wurde – damit sie ihre Energien auf andere Aspekte konzentrieren können.

Ähnliche Schritte würden auch in Zukunft erfolgen. Eine wichtige Technologie sei die der Spracherkennungs-Software: Er selbst benutze sie schon jetzt ständig, in Zukunft sei zu erwarten, dass sich dies noch weiter verbreitet.

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Weitere Themen: iTunes für Mac, Apple


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