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Mitarbeiter zeigt Wozniak ein UMTS-iPad und wird gefeuert

Thomas J. Weiss
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In einem Interview mit Gizmodo hat Apple Mitbegründer und Urgestein Steve Wozniak erneut das getan, was er inzwischen besonders gut kann: Aus dem Nähkästchen plaudern, auch wenn er im Hause Apple schon lange nicht mehr mitstrickt. Einen Blick auf das UMTS-iPad hat “The Woz” bereits am 3. April geworfen, weil es ihm ein Apple-Angestellter gezeigt hat. Diesen hat Apple inzwischen auf Grund dessen gefeuert.

Steve Wozniak hat Humor – und was für einen. Von Gizmodo, dem Blog mit dem geklauten iPhone lässt er sich mit einer Bierflasche am Mund und einem T-Shirt mit großer weißer Aufschrift ablichten: “Ich bin mit Gray Powell trinken gegangen und alles, was ich bekommen habe, ist dieser armselige iPhone-Prototyp.”

Über die Geschichte mit Gray Powell weiß Wozniak nur wenig zu sagen. Der unglückliche iPhone-Entwickler hatte sein Gerät an seinem Geburstag in angetrunkenem Zustand in einer Bar liegenlassen und so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wozniak wisse nicht, ob der Entwickler das iPhone außerhalb von Apples Sicherheitsbereich habe einsetzen dürfen. Er findet die gezeigten Neuerungen aber nur wenig spektakulär und hat auch gehört, dass Powell nicht von Apple gefeuert wurde – was Wozniak begrüßt.

Gefeuert worden sei allerdings ein Apple-Mitarbeiter, der Wozniak während der iPad-Markteinführung zwei Minuten lang ein UMTS-Gerät gezeigt habe. Wozniak habe dabei lediglich die Tabellenkalkulation Numbers ausprobiert und weder gesagt bekommen, dass es sich um ein UMTS-Modell handle, noch dies gewusst oder erraten können. Der Mac-Erfinder sagt von sich selbst: Er habe niemals Gerüchte geschürt oder Wissen über Produkte ausgeplaudert, bevor sie auf den Markt gekommen seien. Apple sei zu keinem Zeitpunkt geschädigt worden und er habe mit Apple-CEO Steve Jobs darüber gesprochen. Umsonst – offensichtlich hatte der Entwickler ein Non Discolure Agreement (NDA) abgeschlossen und sich nicht daran gehalten.

Wozniaks Urteil über Apples Härte: “Produktgeheimnisse sind gut und sollten streng gehandhabt werden. Aber vielleicht wären 10 Prozent Nettigkeit und nur 90 Prozent Strenge auch noch in Ordnung.”

Bild: Gizmodo


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