Super Mario - Warum ist der Klempner eigentlich dick?

Jan

Wenn ihr euch schon mal gefragt habt, warum einer der größten Helden der Videospielgeschichte komplett aus dem Schrank-Klischee von Duke Nukem und Co ausbricht, werdet ihr dank Miyamoto jetzt ein wenig schlauer. Es hatte technische Gründe.

Super Mario - Warum ist der Klempner eigentlich dick?

Körperfülle macht nicht zum schlechteren Menschen, aber in einer von Klischees geprägten Welt wie der Videospielindustrie fällt ein kleiner Pummel wie Mario doch auf – manchen als sympathisch, anderen als ungeeignet. Das ist fast so wie ein Kampfspiel, in dem die Frauen mehr als zwei Lederriemen tragen und keine Doppel-G-Brüste haben.

In einem Interview zu einem ganz anderen Thema – Steel Diver nämlich – sprach Miyamoto nun darüber, dass Mario dick sein musste, damit die Kollisionsfrage auf dem NES richtig funktionieren konnte. Mit dem oft angepriesenen niedlichen und knuddeligen Charme, den er heute hat, hatte die Entscheidung nichts zu tun:

“Der Grund, weshalb Mario dick sein musste, ist, dass Konsolen damals Kollisionen nur zwischen quadratischen Boxen erkennen konnten, nicht, weil ich ihn niedlich machen wollte. Das Design ist so geworden, weil ich es an die Möglichkeiten der damaligen Konsole angepasst hatte. Beispielsweise ist sein Gesicht so groß, weil die Auflösung so klein war.”

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