Apple-CEO traf sich mit US-Bürgerrechtler Jesse Jackson

Julien Bremer
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Apple-CEO Tim Cook hat sich mit dem US-Bürgerrechtler Jesse Jackson getroffen und über die Verteidigung der Menschenrechte gesprochen. Der Pastor zeigte sich beeindruckt vom Gespräch mit dem Oberhaupt von Apple.

Apple-CEO traf sich mit US-Bürgerrechtler Jesse Jackson

Jesse Jackson ist ein bekannter Bürgerrechtler und Baptistenpastor in den USA. Er befindet sich momentan in Kalifornien und wirbt bei den Technik-Unternehmen im Silicon Valley für ethnische Vielfalt bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter. Dabei kam es zu einem Treffen mit Tim Cook.

Jackson erklärte gegenüber der USA Today, dass er von Cook und dem Gespräch sehr beeindruckt sei. Der CEO habe eine Vision für Apple und halte die Werte für Integration hoch.

Apple-Sprecherin Kristen Huguet erklärte, dass Diversität im Unternehmen fest verankert sei, genauso wie die Menschenrechte weltweit. Man schätze die Ideen von Jackson und freue sich über die Zusammenarbeit mit ihm.

Im August hat Apple erstmals einen Diversitäts-Bericht veröffentlicht. Darin wurde deutlich, dass vorwiegend weiße Männer im Unternehmen arbeiten. Vor allem schwarze Mitarbeiter und Hispanics sind klare Minderheiten im Unternehmen. Auch der Frauenanteil beträgt lediglich 30 Prozent insgesamt. Tim Cook hat diesbezüglich versichert, zukünftig für mehr Vielfalt sorgen zu wollen.

Passend zur Thematik machte gestern eine Meldung die Runde (via 9to5mac), dass Apple sich weigert, die Daten aus dem behördlich angeordneten Bericht über Mitarbeitervielfalt öffentlich zu machen. Dieser muss von Unternehmen einer gewissen Größe angelegt werden. Im Gegensatz zu Apple, Microsoft und Amazon machten andere Unternehmen wie Facebook, eBay und Google diese Daten öffentlich.

Für den Autor und Unternehmer Vivek Wadhwa ist dies ein Zeichen, dass Apple etwas zu verbergen habe. Das Unternehmen hat dazu bislang keine Stellung bezogen.