Apple- trifft Ferrari-Chef: Luca di Montezemolo besuchte Tim Cook in Cupertino

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Der Ferrari-Chef Luca di Montezemolo war gestern in den USA, um eine Rede vor Studenten der Stanford-Universität zu halten – und um den Apple-CEO Tim Cook zu treffen. Der Italiener sah nach dem zweistündigen Meeting Parallelen zwischen seinem Unternehmen und dem Mac-, iPhone- und iPad-Hersteller.

Apple- trifft Ferrari-Chef: Luca di Montezemolo besuchte Tim Cook in Cupertino

In einer Pressemitteilung zitiert Ferrari den Ferrari-Präsidenten Luca di Montezemolo zum “freundlichen Treffen” mit Tim Cook. “Ich war beeindruckt von seiner Zugänglichkeit und Offenheit”, so di Montezemolo.

“Wir bauen Autos, sie bauen Computer. Aber Apple und Ferrari sind verbunden durch dieselbe Leidenschaft, dieselbe Liebe für das Produkt, eine verrückte Hinwendung zu Technologie, aber auch zum Design”, so der Ferrari-Chef zu den Parallelen der Unternehmen. Tim Cook habe sich dann den Ferrari FF V12, mit dem di Montezemolo nach Cupertino gefahren war, aus der Nähe ansehen wollen. Von den Formen und dem Inneren des Ferrari-Viertürers mit Allradantrieb und dem Klang des 12-Zylinder-Motors habe der Apple-Chef sich begeistert gezeigt.

Auch in der Rede zu den Stanford-Business-Studenten nahm di Montezemolo Bezug auf das Treffen: Ferrari und Apple konzentrierten sich beide auf die Marke, Exklusivität, zeigten beide Aufmerksamkeit für die Menschen und auch für die Umwelt – mit letzterem nahm der Italiener wohl auch Bezug auf die Hybrid-Technologie KERS, die das Unternehmen in neueren Modellen und auch in der Formel 1 einsetzt.

Bei Apple habe er einen Einblick in die Konzentration des Unternehmens auf Simplizität, Design und “Leidenschaft für das Produkt” bekommen. Die Inspiration des verstorbenen Apple-Mitgründers Steve Jobs lebe bei Apple weiter: Die Menschen hätten einen hohen Respekt und viel Dankbarkeit dafür, was er als Führungsperson erreicht habe. Visionen seien wichtig für Menschen: “Gebt ihnen klare Ziele, klare Prioritäten und gebt jedem die Möglichkeit, zu wachsen.”

Der Ferrari-Chef sieht auch eine Parallele zwischen Steve Jobs und sich selbst: Auch er habe die Führung bei Ferrari im Jahr 1991 zu einer schwierigen Zeit übernommen und das Unternehmen wie auch den Rennstall zurück auf die Erfolgsspur bringen können. Ferraris seien heute die besten Autos – noch vor Porsche. Die Autos der deutschen Marke seien zwar “perfekt, aber wie eine Tiefkühltruhe. Kalt. Ich bevorzuge die rote Technologie, die heiße Technologie.”

Bild: Ferrari

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