Apples iPhone ist in den Hosentaschen von hunderten Millionen zu finden. Dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – ist Apple-Chef Tim Cook gegen eine Überverwendung von Technologien, wie er in einem aktuellen Auftritt sagte.

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Tim Cook: „Ich will nicht, dass mein Neffe soziale Netzwerke nutzt“

Im Rahmen seiner Präsentation am Harlow College im britischen Essex sagte der Apple-Chef, der keine eigenen Kinder hat, dass er seinem Neffen einige Grenzen zeigt. So will Cook beispielsweise nicht, dass dieser ein Soziales Netzwerk nutzt. Aber auch generell ist Cook der Meinung, dass Technologie nicht immer sinnvoll ist.

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Selbst in Vorlesungen, die durch Computer unterstützt werden, sollte die Technologie nicht dominieren. „Ich glaube nicht an eine Überverwendung“, so Cook. „Sollte in einem Literaturkurs viel Technologie zum Einsatz kommen? Ich denke nicht.“

Programmiersprache wichtiger als eine Fremdsprache

Gleichzeitig sagte Cook aber auch, dass das Lernen einer Programmiersprache wichtiger als eine Fremdsprache sei. Hätte er die Wahl, würde er die Programmiersprache lernen. „Viele Menschen sind anderer Meinung, aber eine Programmiersprache ist eine globale Sprache mit der man mit mehr als 7 Milliarden Menschen kommunizieren kann“, sagte Cook.

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Ähnliches sagte Tim Cook der dpa: „Egal, ob Du ein Mode-Designer bist oder ein Arbeiter in der Fabrik oder als Ingenieur oder Lehrer arbeitest: Programmieren wird immer wichtiger für Dich. Software berührt alle Ebenen.“ Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte Cook gesagt, dass das Lernen einer Programmiersprache wichtiger sei als Englisch als erste Fremdsprache.

Quelle: The Guardian via Heise

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