Spitze gegen Trump: Tim Cook spricht sich für Globalisierung und freien Handel aus

Florian Matthey
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Tim Cook war am Wochenende mal wieder in China – und hat sich im Rahmen des China Development Forum 2017 auch zur Weltwirtschaftspolitik geäußert. Der Apple-CEO glaubt an die Vorteile der Globalisierung und des freien Handels.

Spitze gegen Trump: Tim Cook spricht sich für Globalisierung und freien Handel aus

Tim Cook nahm ebenso wie IBM-CEO Ginni Rometty und Siemens-Chef Joe Kaeser am China Development Forum 2017 in Peking teil, um sich über die wirtschaftliche Entwicklung Chinas und der Welt zu äußern. Dass er sich dort klar für freien Handel ausspricht, dürfte auch als Seitenhieb auf den US-Präsidenten Donald Trump zu verstehen sein.

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Cook vertritt die Auffassung, dass die Globalisierung einen großartigen Einfluss auf die weltwirtschaftliche Entwicklung habe. Zwar seien die ökonomischen und kulturellen Fortschritte dabei aktuell ungleich verteilt. Dennoch sollte man daraus nicht den Schluss ziehen, dass sich Länder isolieren sollten: „Ich glaube, das Schlimmste wäre – denn das hat bisher niemandem geholfen – zu sagen, dass sie schlecht ist und man deswegen weniger davon braucht.“ Man könne sehen, dass die Situation in den Ländern der Welt, die sich abschotten, nicht gut für ihre Bevölkerung sei.

Klare direkte Kritik an der US-Regierung gab es aber nicht – und auch nicht an der chinesischen. Hier hätte Cook beispielsweise auf den Schutz der Privatsphäre der chinesischen Internet-Benutzer eingehen können. Stattdessen betonte Cook lediglich, dass es für Apple wichtig sei, die eigenen Produkte vor Hackern – auch staatlichen – zu schützen.

Quelle: Wall Street Journal via Mac Rumors