Tim Cook in China: Treffen mit Vize-Premier, Pekinger Bürgermeister und China Mobile

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Tim Cook war vor einigen Tagen in China – und jetzt ist auch bekannt, was er dort neben seinem Besuch in einem Apple Store gemacht hat: Er traf sich mit dem chinesischen Vize-Premierminister, dem Bürgermeister von Peking und wohl auch mit den Vertretern des chinesischen Mobilfunkbetreibers China Mobile.

Tim Cook in China: Treffen mit Vize-Premier, Pekinger Bürgermeister und China Mobile

Über das Treffen mit dem Pekinger Bürgermeister Guo Jinlong sind keine Details bekannt, und auch zu Cooks Meeting mit dem Vize-Premier Li Keqiang wollte sich die Apple-Sprecherin Carolyn Wu gegenüber Bloomberg nicht weiter äußern: Sie erklärte nur, dass es ein “tolles Treffen” gewesen sei.

Das Wall Street Journal zitiert hingegen staatliche chinesische Medien, denen zufolge Cook sich mit Li über vertiefte Kooperation sowie über Themen bezüglich des geistigen Eigentums unterhalten habe. Das greifen wiederum die Gläubiger des Unternehmens Proview auf, mit dem sich Apple vor Gericht um den Markennamen “iPad” streitet: Cook betreibe eine “politischen PR-Kampagne” für den Kampf um den Markennamen. Die Apple-Sprecherin Wu verwies lediglich darauf, dass Proview nach Apples Ansicht chinesische Gerichte und Kunden täusche.

Proview war unstreitig ursprünglicher Inhaber des Markennamens “iPad” auf dem chinesischen Markt. Im Jahr 2009 kaufte Apple die Rechte von Proview Taiwan. Proview Technology Shenzhen behauptet nun, dass die Taiwan-Schwester gar nicht Inhaber dieser Rechte gewesen sei, während Proviews Gläubigerbanken erklären, dass die Rechte ohnehin schon neun Monate vor dem Deal zwischen Apple und Proview Taiwan auf sie übergegangen seien.

Angesichts dessen, dass China für Apple mittlerweile der zweitgrößte Markt weltweit ist, wäre es nicht überraschend, wenn sich Cook persönlich in der Sache einsetzt. Mit Li Keqiang traf er immerhin auf einen einflussreichen Ansprechpartner: Li gilt als möglicher Nachfolger des heutigen Premiers Wen Jiabao.

All Things D berichtet wiederum, dass sich Cook auch mit Vertretern des Netzbetreibers China Mobile traf. Eine mögliche Partnerschaft mit Chinas größtem Mobilfunkanbieter geistert schon seit letztem Jahr durch die Gerüchteküche, bisher ist aber weiterhin China Unicom der einzige iPhone-Anbieter auf dem chinesischen Markt.

Der Barclays-Capitals-Analyst Ben Reitzes glaubt, dass sich das mit der nächsten iPhone-Generation ändern könnte: Apple werde diese im Herbst dieses Jahres veröffentlichen, ab Anfang 2013 könnte China Mobile sie dann ebenso wie China Unicom verkaufen.

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