Tim Cook: Profi-Nutzer für Apple wichtig, aber kein Touch-Mac geplant

Florian Matthey
15

Apple-CEO Tim Cook wehrt sich gegen den Eindruck, dass sich Apple kaum noch auf professionelle Kunden konzentriere: Sie seien für das Unternehmen weiterhin sehr wichtig. Einen Touchscreen-Mac wird es aber wohl nicht geben.

87.030
iPad Pro 9,7 Zoll im Test

Tim Cook: Profis und insbesondere Kreative sehr wichtig für Apple

Im Rahmen der jährlichen Aktionärsversammlung hat Tim Cook unter anderem Fragen zu Apples zukünftiger Produktstrategie beantwortet – natürlich ohne wirklich Details zu zukünftigen Produkten zu nennen. Allerdings macht er Hoffnung auf neue Macs für professionelle Kunden, wobei hier vor allem an den Mac Pro zu denken ist.

Cook verspricht, dass Apple mehr im Profi-Bereich tun werde. Der Apple-CEO betont, dass der Bereich sehr wichtig für das Unternehmen sei. Er hebt dabei vor allem den Bereich der kreativen Profis hervor. Hier ist Apple traditionell stark vertreten, wobei sich diese Position in den letzten Jahren auch aufgrund seltener Upgrades der Desktop-Macs eher verschlechtert hat.

Dass Cook besonders die Kreativen anspricht, könnte aber auch ein Hinweis darauf sein, dass er nicht nur an den Mac als wichtiges Apple-Produkt für Profis denkt – sondern auch an das iPad Pro. Apple hebt immer wieder hervor, dass sich dieses Gerät besonders im kreativen Bereich professionell nutzen lasse.

10 neue Apple-„Geheimnisse“ aufgedeckt: Interessante Fakten rund um die Kultfirma

iPad Pro kein Mac-Ersatz – und auch kein Touchscreen-Mac in Planung

Cook selbst erklärte einst auch, dass das iPad Pro für viele einen PC ersetzen könnte – um dann aber auch zu betonen, dass das bei einem Mac anders sei. Diese Sichtweise bekräftigt Cook auf dem Aktionärstreffen: „Ihr könnt erwarten, dass wir mehr machen werden, damit die Leute es als Laptop-Ersatz sehen werden – aber nicht als ein Mac-Ersatz“, so Cook. Der Mac leiste nämlich „so viel mehr“

Auch interessant: Touch Bar, ein Touchscreen-Ersatz

Gerade professionelle Kunden würden sich aber oft eine Kombination aus Mac und iPad Pro wünschen – also eine Strategie, wie sie beispielsweise Microsoft mit dem Surface Book verfolgt. Cook hält ein Hybridgerät aber weiterhin nicht für die richtige Idee: „Wenn man diese beiden Welten verschmelzt, verliert man die Simplizität der einen und die Leistungsfähigkeit der anderen.“ In Sachen Hybrid ist man bei Apple also weiterhin and er falschen Adresse.

Quellen: Mac Rumors, 9 to 5 Mac

Weitere Themen: Apple iPad Pro 9.7, Apple iPad Pro 12,9 Zoll, Mac Pro