Tim Cook über Teamarbeit, Intuition und Inspiration

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Zu der Reihe von Interviews mit Apples CEO Tim Cook gesellt sich jetzt ein Gespräch an seiner ehemaligen Universität. Cook erklärt, wie er Zusammenarbeit fördert und warum man nicht all zu viel auf konkrete Zukunftspläne geben sollte.

25 Jahre nachdem Cook seinen Master of Business Administration (MBA) an der Duke Universität erhielt, kehrte er für eine Gesprächsrunde vor Studenten zurück nach Durham in North Carolina. Im Rahmen der Unterhaltung gab der Apple-Chef unter anderem einige interessante Einblicke in seine Motivation und seine Ansichten von moralisch und ethisch korrekter Unternehmensführung.

Auf die Frage, wie er in seinem Team effektive Zusammenarbeit fördert, hat Cook eine recht präzise Antwort:

„Ich suche Leute, die nicht politisch sind, keine Bürokraten. Leute, die Errungenschaften für sich feiern, sich aber nicht unbedingt ins Rampenlicht drängen.“

Engagiert müssen sie außerdem sein und keine Scheu haben, spät abends noch eine Idee gemeinsam entwickeln zu wollen. Für Solo-Talente sei wenig Platz, jeder müsse sich bewusst sein, dass man gemeinsam sehr viel mehr erreichen kann, als irgendjemand es allein könnte.

Es scheint, als treffe diese Beschreibung auf viele Menschen zu — nur nicht auf Steve Jobs. Er war berüchtigt als Alleingänger, Einzeldenker und Alles-Unter-Kontrolle-Haber. Doch auch Jobs wusste den Wert von Kollaboration zu schätzen. Auch wenn er sich am Schluss die letztgültige Entscheidung vorbehielt.

Auch Scott Forstall war nicht als großes Team-Talent bekannt. Entgegen der Ansicht vieler anderer im Unternehmen trieb er seine Vorstellung von Software-Design im iOS-Team voran. Tim Cook entließ ihn, obwohl damit ein wichtiger Posten vakant wurde.

In weiteren Videoschnipseln erklärt Cook, dass er Robert „Bobby“ Kennedy und Martin Luther King für ihr unermüdliches Engagement bewundert. Aufgewachsen in den Südstaaten habe er häufig abscheuliches Verhalten bei Menschen beobachtet, insbesondere Diskrimination. Beide, Kennedy und King, hätten wissentlich ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um diese Diskriminierungen zu bekämpfen. Davor habe er enormen Respekt.

Hier die übrigen Ausschnitte aus dem Gespräch mit Tim Cook:

(via 9to5mac)

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Tim Cook


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