Tim Schafer: “Wir verteufeln Publisher nicht”

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1,7 Millionen US-Dollar konnte Entwickler Double Fine bereits durch seine Kickstarter-Aktion für ein neues Adventure-Game sammeln und ist somit nicht auf die Hilfe eines Publishers angewiesen. Dennoch sollte man EA und Co. nicht verteufeln.

Tim Schafer: “Wir verteufeln Publisher nicht”

Entwicklerlegende Tim Schafer hat seit der Gründung von Double Fine immer häufiger mit Publishern zu kämpfen – die oft innovativen, aber auch sehr riskanten Konzepte seines Studios werden abgelehnt, da die Erfolgswahrscheinlichkeit einfach nicht hoch genug sei. Dennoch sollte man Publisher nicht schlechter machen, als sie eigentlich sind.

“Wir wollen sie nicht verteufeln”, meint Schafer gegenüber HookshotInc. “Sie riskieren Millionen von Dollar und müssen dieses Risiko möglichst gering halten – und manchmal muss man deswegen riskante Ideen streichen. Die Sache ist, dass es bei Double Fine um diese neuen, unerprobten und wirklich kreativen Ideen geht. Es ist ein ständiger Kampf für uns, diese Ideen durch das System zu schleusen. Publisher sind nicht böse, sie versuchen nur, sich zu beschützen.”

Schafer begrüßt zudem die derzeitige Entwicklung mit Plattformen wie Steam, welche den Entwicklern mehr Kontrolle über das Spiel und zum Beispiel die Preisgestaltung bietet. Als Paradebeispiel diene hierbei Minecraft, welches ohne jegliche Unterstützung enorm an Popularität gewann.

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