AMD Trinity APU - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Bei den AMD Trinity APUs (Accelerated Processing Unit) handelt es sich um die Nachfolgeprozessoren der Llano-Serie. Die AMD APUs kombinieren GPU und CPU. Die Trinity-Architektur verbindet GPU und Northbridge-Chip. Notebooks mit Trinity-Varianten gibt es seit Mai 2012, Desktop-Rechner folgten Oktober 2012.

Während die AMD Trinity APU im Vergleich zum Vorgänger Llano mehr Power herausholt, soll der Stromverbrauch auf einem ähnlichen Level beibehalten werden. Die CPU-Performance liegt etwa auf dem Level eines Intel Core i3. Die Grafikbeschleunigung sorgt hingegen für einen enormen Schub und beschleunigt sowohl Desktop-Programme, als auch Games in einem spürbarem Maße.

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Alle Artikel zu AMD Trinity

    AMD Trinity: Kleiner, effizienter und schneller

    Immer wieder hat es in den letzten Wochen und Monaten Gerüchte und häppchenweise Informationen zu AMDs kommender Notebook-Plattform “Trinity” gegeben, doch jetzt wirds langsam ernst. Vor allem, so sieht es aus, will man wohl den Ultrabooks des großen Konkurrenten Intel den Rang ablaufen…und die Karten dafür stehen gar nicht mal schlecht.

    Viele der jetzt offiziell bekannt gegebenen, technischen Spezifikationen waren in der Vergangenheit schon bekannt geworden, die meisten Daten wurden also lediglich bestätigt. Die heilige Dreifaltigkeit aus schneller, leichter/kleiner und effizienter will AMD durch die Modulbauweise erreichen, die schon bei den Desktop-Prozessoren der FX-Serie angewendet wird, schreibt beispielsweise die ComputerBase.

    Dem etwas größeren Platzbedarf dieses modularen Aufbaus ist es allerdings anzulasten, dass nur noch 1,3 statt 1,45 Milliarden Transistoren auf dem Die untergebracht werden konnten. Auch die Shaderanzahl der Grafikeinheiten dieser Trinity-APUs, wie die Mischung aus Grafik- und Hauptprozessor bei AMD ja heißt, musste aus diesem Grund auf 384 begrenzt werden. Dass dennoch insgesamt eine “verbesserte Leistung bei weiter gesenktem Stromverbrauch” erreicht werden konnte, wird unter anderem mit einer höheren Taktung der Prozessoren und des RAM begründet. Aber natürlich auch mit dem überarbeiteten Aufbau.

    Eines der vielen, eingangs erwähnten Gerüchte betraf die Zusammenarbeit AMDs mit Samsung bei der Entwicklung besonders schmaler Notebooks auf Trinity-Basis. Erste Gerüchte bezüglich der Preisgestaltung dieser * lassen erahnen, dass man Intels Ultrabooks weit unterbieten wird: zwischen 499,- und 649,- Euro wird bei diesen ersten HP-Modellen voraussichtlich auf dem Preisschild stehen. Allerdings kommt das höher gepreiste (von “teuer” kann man ja hier kaum reden) System auch noch mit einer dedizierten Radeon HD-Grafikkarte daher, auf die bei Mehrbedarf per automatischer Umschaltung zurück gegriffen wird.

    Ob die Trinitys im Vergleich zu ihren Vorgängern aus der * wirklich so viel leistungsfähiger geworden sind, wird sich natürlich erst noch zeigen müssen. Mit der angepeilten minimalen TDP von 17 Watt ist man aber auch in dieser Beziehung schon fast auf Augenhöhe mit *. Kann man, wie bei diesen, auf eine Extra-Grafik verzichten, wird man wohl bald ähnlich schlanke AMD-Notebooks erstehen können, wie es die Intels Ultrabooks sind, nur viel billiger. Bevor man kauft sollte man sich aber im Klaren sein, dass bei den der Hauptprozessor besser ist, als die eingebaute Grafikeinheit, eben ganz im Gegensatz zur AMD-Philosophie. Ob man die stärkere Grafikpower der AMD-Systeme braucht, oder das Hauptaugenmerk eher auf die tatsächliche “Computing”-Leistung legt, sollte man sich schon vorher überlegen.

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    AMD Trinity Notebooks: Erste Preise der Llano-Nachfolger

    Ursprünglich frühestens für Mai, eher Juni oder Juli war die offizielle Vorstellung der kommenden Notebook-Plattform “Trinity” geplant, nun scheint sich ein leichtes zeitliches Vorziehen anzubahnen. In einigen Onlineshops wurden erste Modelle gesichtet, denen natürlich auch ein Preisschild anhaftete.

    Bezüglich der einzelnen Bezeichnungen muss man bei AMDs Trinity-Versionen ein wenig aufpassen, da diese sich von den Llano-Bezeichnungen aktueller AMD Notebooks kaum unterscheiden. Wie bei diesen wird die Serie in A4, A6 und A8 aufgeteilt, lediglich das Topmodell A10 gab es bisher nicht. Der Kenner erkennt den Unterschied an den Zusatzbezeichnungen, die eine Nummer höher gerutscht ist: vorher A6-3xxx, nun A6-4xxx, etc.

    So ist es auch bei den jetzt aufgetauchten Systemen von HP. Immerhin drei unterschiedliche Varianten des schon früh angekündigten * der g-Serie konnte die Computerbase schon ausmachen, von denen zwei mit einem A6-Kern kommen und ein Modell sogar schon mit einem A10-4600M ausgestattet ist. Diese, im Modell HP Pavillon g7-2051sg verbaute Trinity-Einheit, sei voraussichtlich eine DualCore-Version mit 2,3GHz Taktfrequenz, der eine dedizierte Grafikkarte zur Seite steht. Neben dieser Radeon HD7670 findet sich natürlich auch beim A10 eine integrierte Grafikeinheit mit dem Prozessor auf einem Chip, auf den zurückgegriffen werden kann, wenn weniger Strom hungrige Tätigkeiten anstehen. Mit 6GB Arbeitsspeicher und 500GB Festplatte soll das 17 Zoll Modell nur 659,- Euro kosten und neueste Anschlussstandards mitbringen.

    Ebenfalls mit 17 Zoll und 1600×900 Pixeln wird auch das Modell g7-2053sg daherkommen. In diesem findet man allerdings keine “Extra-Grafik”, sondern muss mit der in die A6-4400M integrierte Vorlieb nehmen, die Radeon HD7250 heißen soll. Mit 499,- Euro wird dieses aber auch einen entsprechend angepassten Preis aufweisen. Zum gleichen Preis, aber wiederum mit “dedicated graphics” (Radeon HD7670) findet sich auch noch ein 15 Zoll Modell HP Pavillion g6-2052sg auf der Liste, der wohl wegen seines kleineren Bildschirms (1366×768) so günstig ist.

    Zu ersterem Modell wird in dem entsprechenden Onlineshop ein Liefertermin in “ca. einer Woche” angegeben, was allerdings reichlich unwahrscheinlich ist. Für die beiden günstigeren Modelle wird jedoch ein Termin Ende Mai in Aussicht gestellt, der schon realistischer klingt. Insgesamt ist also davon auszugehen, dass innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen die ersten Trinitys in unseren Läden stehen werden. Vielleicht sind dann ja auch bald einige der ebenfalls angekündigten “Ultrathins” dabei.

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    Gerüchteküche: AMD Trinity schon ab Ende April oder Mitte Mai

    Auf AMDs Trinity-Plattform, dem Nachfolger der aktuellen Llano-Plattform, wird ja schon fast gewartet, wie auf Godot, aber noch haben wir ja die Hoffnung nicht aufgegeben. Genährt wird unser Interesse momentan vor allem durch Gerüchte, die nun ein zeitliches Vorziehen der Markteinführung herbei orakeln.

    Bei den Mitte Mai einzuführenden Trinity-Modellen, die genau wie ihre Vorgänger aus der Llano-Fertigung in A4, A6, A8 und A10 aufgeteilt werden und auf der CeBIT erstmals zu sehen waren, handele es sich voraussichtlich noch nicht um die besonders Strom sparenden Varianten mit 17 Watt TDP, vermutet beispielsweise die ComputerBase, was allerdings gewissermassen wenigstens Hand und Fuß hat. Warum die “für den Sommer” angekündigten Trinity-Plattform-Module überhaupt vorgezogen werden sollten, gibt eigentlich jedoch noch nicht mal die originale Quelle sweclockers her, jedenfalls wenn man dem Google-Translator glauben darf.

    Dennoch ist auch der bekanntermaßen gut unterrichteten Chip eine ähnliche Info zugetragen worden, die auch noch zu den Vermutungen von Computerbase passt. Der für Einsteiger- und Mainstream-Mainboards entwickelte A85X-Chipsatz befinde sich bereits auf dem Weg zu den Mainboard-Herstellern, meinte die Chip schon vor gut zehn Tagen, weswegen eine Auslieferung entsprechend fertiggestellter Systeme sogar noch diesen Monat möglich bis wahrscheinlich sei. “Mainstream und Einsteiger” dürfte aber gerade eben nicht die 17W-TDP-Modelle betreffen, die vornehmlich in Ultrathin-Notebooks zum Einsatz kommen sollen.

    Zwischen fünfzig und einhundert Euro werden die ersten Trinitys wohl kosten, die mit bis zu vier USB3.0-Ports, zehn USB2.0-Ports und acht SATA3-Anschlüssen ausgestattet werden können und RAID 0,1,5 und 10 unterstützen. Dass angesichts solcher Aussichten auch die Einführung der Ultrathinbooks ein paar Monate vorgezogen wird, kann so schon als wahrscheinlicher angesehen werden. Dafür müssten sich aber erstmal die aktuellen Gerüchte bewahrheiten, zu denen AMD sich natürlich nicht äußern wollte.

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    AMD und Samsung entwickeln gemeinsam Ultrathin-Notebooks

    Während Käufer hadern und Hersteller sich dem Thema Ultrabooks nur widerwillig widmen, plant Samsung mit AMD diesen Weg konsequent weiter zu verfolgen. Wie die beiden Megafirmen jetzt auf einer “Round-Table”-Veranstaltung bekannt gaben werden spätestens zu Weihnachten mehrere Samsung Ultrathin-Books in den Handel kommen, die dann definitiv auf “Trinity” basieren.

    Mit der “Trinity“-Plattform geht AMD noch einen Schritt weiter in Richtung System auf einem Chip, da sie die “Southbridge” neben Grafikkern und CPU auch noch mit integrieren. Auf jeden Fall wird das Ganze dann so klein, dass es eben auch in besonders dünne Notebooks eingebaut werden kann, die dann auch besonders leicht sein werden und so eben zur ersten Konkurrenz für Intels Ultrabooks werden sollen. Die noch auf 40nM-Fertigungstechnik basierende Brazzos-Plattform eignet sich zwar ebenso zum Einsatz in solchen Gehäusen, existiert aber schon länger und passt leistungsmäßig auch eher als Gegenpart zu den Netbooks. Für normale Notebooks hat AMD ja auserdem noch die A4, A6 und A8-Plattformen, die sozusagen die großen Brüder der Brazzos-Familie E350/450 und C50/60 darstellen.

    In Zusammenarbeit mit Samsung sollen jedoch noch einige besondere Verbesserungen einfließen, die der koreanische Marktführer aus seinem reichen Erfahrungsschatz hinzusteuert. Das sogenannte “Max Screen”-Konzept steht dabei beispielsweise für besonders dünn gerahmte Displays, denen so sozusagen ein Zoll mehr Anzeigefläche zugute kommt. Beworben wird das Ganze zwar mit “14 Zoll im 13 Zoll-Gehäuse”, was natürlich Quatsch ist, von einer ziemlich kompakten Bauweise wird man wohl dennoch ausgehen können. Aus der gleichen “Ideenschmiede” – Samsung gibt immerhin mehr als 20 Milliarden US-Dollar jährlich für Forschung und Entwicklung aus – dürfte die Entscheidung für entspiegelte Displays stammen, die kontrast- und farbstärker als bisherige matte oder spiegelnde Modelle sind. Bereits im mittleren Preissegment würden die neuen Displays Helligkeitswerte bis zu 300cd/m² aufweisen, die heute eben nur bei höherpreisigen Notebooks verbaut würden.

    In diesem Bereich ist natürlich eine Zusammenarbeit mit AMD nicht unbedingt nötig, bei der Verwirklichung einer möglichst sparsamen Akkuverwendung aber schon eher. Hauptziel sei dabei zwar schon auch die Optimierung der Laufzeit, noch eher geht es aber wohl darum, mit möglichst wenig Kapazität dennoch einen ganzen Arbeitstag gestalten zu können. Angestrebt werden also 8 Stunden.

    Auch in puncto Gehäuse hat Samsung ein Ass im Ärmel: mit ihren “Durables” aus Aluminum und Glasfaser dürften sie konkurrenzlos günstig und stabil zugleich sein. Ab Herbst, respektive ab dem dritten Quartal, werden die Modelle dann wohl so nach und nach in unseren Läden landen, so dass Weihnachten 2012 die Auswahl bei ultraflachen Notebooks riesig sein wird, was uns Kunden ja nur entgegen kommen kann.

    via

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    AMD rüstet sich für den Wettbewerb mit Intel

    Konkurrenz könnte bald das Geschäft in der CPU-Branche weiter beleben. Verschiedene Gerüchte deuten darauf hin, dass Hersteller AMDs neue Prozessoren äußerst erfolgreich getestet hat. Basierend auf der Bulldozer-Architektur liefern sie angeblich bis zu 50 Prozent mehr Leistung als Intels Core-i7-Chips.

    Einem inoffiziellen AMD-Dokument will die türkischsprachige Webseite Donanimhaber.com entnommen haben, dass Bulldozer-CPUs mit acht Kernen schon jetzt Intels Kraftpaket Core i7 950 mit vier Kernen einholen können. Die Tests seien unter anderem mit Spielen durchgeführt worden, was AMD in einem noch besseren Licht dastehen lässt. Typischerweise nutzen diese nämlich nicht das volle Potential eines Mehrkern-Prozessors.

    Der Verkaufsstart der neuen Komponenten sei für das zweite Quartal 2011 geplant. Ob Apple sich von der neuen Leistungsoffensive durch AMD dazu bewegen lässt, den CPU-Zulieferer zu wechseln, ist dagegen fraglich. Auf jeden Fall könnte sich aber ein starker Konkurrent auf die Kosten für Intel Chips auswirken, was auch die Preise der kommenden Apple-Rechner beeinflussen dürfte.

    Unter dem Codenamen Zambezi sollen ab Februar dieses Jahres Prozessoren auf Basis von vier Dual-Core-Bulldozer-Modulen verkauft werden. Sie werden nach Informationen von Xbitlabs.com jeweils mit 2 Megabyte Level-zwei-Cache ausgestattet sein, sich also insgesamt 8 Megabyte Level-drei-Cache teilen. Die Taktgeschwindigkeiten sollen bei 3,5 Gigahertz, möglicherweise sogar höher liegen.

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    AMD Trinity: Erste Benchmarks vom Topmodell A10

    Fast hätte man den Eindruck bekommen können, es wird langsam still um AMDs Fortschritte bei der von ihnen entwickelten APU-Technologie, da kommen doch wieder Neuigkeiten um die Ecke. Die analog zu Intels Ultrabook-Plattform entworfene Trinity-Serie scheint langsam marktreif zu sein, denn es sind erste Benchmarkergebnisse aufgetaucht.

    Mit den Llano-Prozessoren hat AMD ja gezeigt, dass sie die Zusammenführung von CPU und GPU auf einem Chip (system-on-chip) schon ganz gut beherrschen. Auf den Trinity-SoC sollen aber zusätzlich einige Elemente von South- und/oder Northbridge untergebracht sein, was die Verzögerung begründen könnte.

    Wie dem auch sei sind nun einige Benchmarks des Topmodells A10-5800K aufgetaucht, die wir euch natürlich 

    nicht vorenthalten wollen. Vor allem im Vergleich zu seinem “kleinen Bruder” aus der Llano-Reihe, dem A8-3850, bringt das Trinity-System etwa 10 Prozent mehr Leistung bei prozessorlastigen Aufgaben. Noch deutlich besser fällt dagegen das Urteil im grafischen Bereich aus: mit 50 bis 60% mehr Leistung könne man hier rechnen, zitiert 3dcenter.org eine chinesische Website. Im Einzelnen stehen 3814 Punkte der Llano APU im 3DMark06-CPU-Test gegen 4304 der Trinity. In den zwei GPU-Tests von 3DMark06 stehen dann 2139/2552 Llano-Punkte gegen satte 3285/4067 Trinity-Punkte, was schon einen ganz guten Eindruck von der Leistungsfähigkeit hinterlässt.

    Je nach Aufgabe hat sich besonders der Vorteil im Bereich der Prozessorleistungen teils noch weiter einschränken lassen. Ein Hinweis darauf, dass die Mehrleistung in diesem Bereich wesentlich mit der erhöhten Taktfrequenz erkauft wurde, die mit 3,8 GHz (Turbo 4,2 GHz) gut ein Gigahertz schneller schlägt, als das A8-Modell. Auch bei den FX-Prozessoren mit denselben Piledriver-Prozessorkernen (im Gegensatz zu K10-Kernen in den Llano-SoCs) ginge eine ordentliche Leistungssteigerung voraussichtlich mit einem kräftigen Sprung in der “Drehzahl” einher, merken die Kollegen noch an.

    Meiner Erfahrung nach wirkt sich die Schwäche der CPU mit den Llano-Plattformen A4 und A8 am meisten beim Starten des Systems und von Programmen aus. Da auch einfaches Webbrowsing bereits ein gewisses Maß an Rendering-Fähigkeiten benötigt, wirkt sich die Power der GPU aber überwiegender positiv aus, als sich die CPU-Schwäche negativ auswirkt. Wem das nicht genügt, dem wird AMD bestimmt wieder versuchen, die Systeme über den Preis schmackhaft zu machen.

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    AMD rüstet sich für den Wettbewerb mit Intel

    Konkurrenz könnte bald das Geschäft in der CPU-Branche weiter beleben. Verschiedene Gerüchte deuten darauf hin, dass Hersteller AMDs neue Prozessoren äußerst erfolgreich getestet hat. Basierend auf der Bulldozer-Architektur liefern sie angeblich bis zu 50 Prozent mehr Leistung als Intels Core-i7-Chips.

    Einem inoffiziellen AMD-Dokument will die türkischsprachige Webseite Donanimhaber.com entnommen haben, dass Bulldozer-CPUs mit acht Kernen schon jetzt Intels Kraftpaket Core i7 950 mit vier Kernen einholen können. Die Tests seien unter anderem mit Spielen durchgeführt worden, was AMD in einem noch besseren Licht dastehen lässt. Typischerweise nutzen diese nämlich nicht das volle Potential eines Mehrkern-Prozessors.

    Der Verkaufsstart der neuen Komponenten sei für das zweite Quartal 2011 geplant. Ob Apple sich von der neuen Leistungsoffensive durch AMD dazu bewegen lässt, den CPU-Zulieferer zu wechseln, ist dagegen fraglich. Auf jeden Fall könnte sich aber ein starker Konkurrent auf die Kosten für Intel Chips auswirken, was auch die Preise der kommenden Apple-Rechner beeinflussen dürfte.

    Unter dem Codenamen Zambezi sollen ab Februar dieses Jahres Prozessoren auf Basis von vier Dual-Core-Bulldozer-Modulen verkauft werden. Sie werden nach Informationen von Xbitlabs.com jeweils mit 2 Megabyte Level-zwei-Cache ausgestattet sein, sich also insgesamt 8 Megabyte Level-drei-Cache teilen. Die Taktgeschwindigkeiten sollen bei 3,5 Gigahertz, möglicherweise sogar höher liegen.

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