AMD Trinity: Kleiner, effizienter und schneller

Immer wieder hat es in den letzten Wochen und Monaten Gerüchte und häppchenweise Informationen zu AMDs kommender Notebook-Plattform “Trinity” gegeben, doch jetzt wirds langsam ernst. Vor allem, so sieht es aus, will man wohl den Ultrabooks des großen Konkurrenten Intel den Rang ablaufen…und die Karten dafür stehen gar nicht mal schlecht.

AMD Trinity: Kleiner, effizienter und schneller

Viele der jetzt offiziell bekannt gegebenen, technischen Spezifikationen waren in der Vergangenheit schon bekannt geworden, die meisten Daten wurden also lediglich bestätigt. Die heilige Dreifaltigkeit aus schneller, leichter/kleiner und effizienter will AMD durch die Modulbauweise erreichen, die schon bei den Desktop-Prozessoren der FX-Serie angewendet wird, schreibt beispielsweise die ComputerBase.

Dem etwas größeren Platzbedarf dieses modularen Aufbaus ist es allerdings anzulasten, dass nur noch 1,3 statt 1,45 Milliarden Transistoren auf dem Die untergebracht werden konnten. Auch die Shaderanzahl der Grafikeinheiten dieser Trinity-APUs, wie die Mischung aus Grafik- und Hauptprozessor bei AMD ja heißt, musste aus diesem Grund auf 384 begrenzt werden. Dass dennoch insgesamt eine “verbesserte Leistung bei weiter gesenktem Stromverbrauch” erreicht werden konnte, wird unter anderem mit einer höheren Taktung der Prozessoren und des RAM begründet. Aber natürlich auch mit dem überarbeiteten Aufbau.

Eines der vielen, eingangs erwähnten Gerüchte betraf die Zusammenarbeit AMDs mit Samsung bei der Entwicklung besonders schmaler Notebooks auf Trinity-Basis. Erste Gerüchte bezüglich der Preisgestaltung dieser * lassen erahnen, dass man Intels Ultrabooks weit unterbieten wird: zwischen 499,- und 649,- Euro wird bei diesen ersten HP-Modellen voraussichtlich auf dem Preisschild stehen. Allerdings kommt das höher gepreiste (von “teuer” kann man ja hier kaum reden) System auch noch mit einer dedizierten Radeon HD-Grafikkarte daher, auf die bei Mehrbedarf per automatischer Umschaltung zurück gegriffen wird.

Ob die Trinitys im Vergleich zu ihren Vorgängern aus der * wirklich so viel leistungsfähiger geworden sind, wird sich natürlich erst noch zeigen müssen. Mit der angepeilten minimalen TDP von 17 Watt ist man aber auch in dieser Beziehung schon fast auf Augenhöhe mit *. Kann man, wie bei diesen, auf eine Extra-Grafik verzichten, wird man wohl bald ähnlich schlanke AMD-Notebooks erstehen können, wie es die Intels Ultrabooks sind, nur viel billiger. Bevor man kauft sollte man sich aber im Klaren sein, dass bei den der Hauptprozessor besser ist, als die eingebaute Grafikeinheit, eben ganz im Gegensatz zur AMD-Philosophie. Ob man die stärkere Grafikpower der AMD-Systeme braucht, oder das Hauptaugenmerk eher auf die tatsächliche “Computing”-Leistung legt, sollte man sich schon vorher überlegen.

AMD Trinity

Weitere Themen: AMD

GIGA Marktplatz