Intel: Zahlreiche Kaby-Lake-Prozessoren vorgestellt

Rafael Thiel
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Im Rahmen der CES 2017 hat Intel über 40 neue Prozessoren des Typs Kaby Lake vorgestellt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um leistungsstarke Quad-Core-Chips für stationäre PCs und High-End-Laptops.

Intel: Zahlreiche Kaby-Lake-Prozessoren vorgestellt

Die Dual-Cores der siebten Generation für Laptops hat Intel bereits im September 2016 lanciert. Im neuen Jahr folgen nun die potenteren Quad-Cores. Hinter dem Flaggschiff Core i7-7700K reihen sich 41 weitere Prozessoren ein, welche die Endgeräte der ersten Jahreshälfte antreiben werden. Die ersten Modelle wurden auf der CES in Las Vegas bereits vorgestellt, etwa das neue ThinkPad X1 Carbon von Lenovo oder das Spectre x360 15 von HP. Im Laufe des Jahres dürften auch diverse Mac-Computer mit Kaby Lake folgen.

Kaby Lake ermöglicht höhere Taktrate

Im Vergleich zu den Skylake-Modellen hat sich aus architektonischer Sicht nicht so viel getan, so bleibt es beispielsweise beim 14-nm-Verfahren. Das Mehr an Leistung rührt hauptsächlich von der höheren Taktrate. Ein paar Optimierungen hat Intel dann aber doch vorgenommen, die in einer besseren Energieeffizienz resultieren. Während die H-Prozessoren günstiger in der Anschaffung sind, bieten die K-Ausführungen noch Spielraum zur Übertaktung. Das gilt ebenso für den frisch vorgestellten Core i5-7500K oder den preiswerten Core i3-7350K.

Bei der 3D-Grafikleistung der integrierten GPUs sind kaum Verbesserungen gegenüber der vorherigen Generation festzustellen. Die HD Graphics 6xxx der Kaby-Lake-Chips zeichnen sich jedoch durch bessere 4k-Fähigkeiten aus. So ist es unter Windows 10 im Microsoft-Edge-Browser möglich, fortan 4K-Videos von Netflix abzuspielen. Etwaige Unterstützung für andere Videodienste erwähnte Intel nicht.

Davon abgesehen hat Intel auch andere Bereiche des Portfolios, etwa die neue Serie 200, aufgefrischt und auf Kaby Lake gebracht. Zudem gibt es zahlreiche neue Mainboards, die sich ab Werk der Kaby-Lake-Prozessoren bedienen und unter anderem für VR-Nutzung optimiert sind. Die nominellen Preise der Intel-Chips sind übrigens im Vergleich mit den jeweiligen UVPs der Vorgänger leicht gesunken.

Quelle: Pressemitteilung

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