Ivy Bridge Prozessoren - Alle Infos und Artikel

GIGA-Wertung:
Leser-Wertung:

Kommentare nach oben
Alle Artikel zu Ivy Bridge Prozessoren

    Bei Ivy Bridge Prozessoren aus dem Hause Intel  handelt es sich um die dritte Generation der Intel Core-Prozessoren. Diese wurden Ende April 2012 vorgestellt und bauen auf der Sandy-Bridge-Architektur auf. Im Detail unterscheidet sich die Ivy Bridge-Variante jedoch. Die folgenden Texte geben vollen Überblick über die Ivy Bridge-Prozessoren.

    Inhaltsverzeichnis

    1. 09.10.2012
      Mac mini: Niedrige Lagerbestände lassen auf Ivy-Bridge-Update hoffen
    2. 24.04.2012
      Ivy Bridge: Integrierte Grafik nur wenig besser geworden
    3. 24.04.2012
      Ivy Bridge: Intels dritte iCore-Generation auf dem Prüfstand
    4. 23.04.2012
      Ivy Bridge: Neue Intel-Chips erscheinen heute
    5. 19.04.2012
      Ivy Bridge: Werbevideo von Intel verrät Launch-Termin
    6. 16.04.2012
      Ivy Bridge Notebooks: Das werden die ersten Modelle sein
    7. 13.04.2012
      Ivy Bridge: Erste Modelle angeblich schon lieferbar
    8. 13.04.2012
      Ivy-Bridge-Grafikchip bietet genug Leistung für “Retina Display”-MacBooks
    9. 12.04.2012
      Ivy Bridge: Intels iCore der dritten Generation erhält Releasetermin
    10. 10.04.2012
      Erste Ivy Bridge CPU für Notebooks im Test überzeugend
    11. 28.03.2012
      Ivy Bridge: Diese Intel-Chips sollen ab Ende April verfügbar sein
    12. 20.03.2012
      HP als Vorreiter in Sachen Ivy-Notebooks
    13. 16.03.2012
      MSi haut Motherboard-Serie für Ivy Bridge raus
    14. 14.03.2012
      MacBooks: Keine separaten Nvidia-Grafikchips in neuen 13-Zoll-Modellen
    15. 12.03.2012
      i7-3770K: Erster Ivy Bridge im Testlabor
    16. 06.03.2012
      CeBIT 2012 – Hersteller stellen Mainboards für Ivy Bridge vor
    17. 01.03.2012
      Intel arbeitet Ivy Bridge ins LineUp ein
    18. 22.02.2012
      Von Touchscreens, hybriden Festplatten und ausverkauften Lüftern
    19. 20.02.2012
      Ivy Bridge: Nur wenige Modelle mit Verspätung
    20. 16.02.2012
      Intel will Ivy Bridge-Serie für Windows 8 zurückhalten
    21. 16.02.2012
      Ivy Bridge: Massenproduktion angeblich erst ab Juni
    22. 08.02.2012
      Ultrabooks werden dank Ivy-Bridge bald günstiger
    23. 26.01.2012
      Neues Alienware M17x R4 mit Ivy Bridge ab April erhältlich
    24. 24.01.2012
      MacBook Pro und Air: Dual-Core-Ivy-Bridge-Chips kommen Anfang Mai
    25. 16.01.2012
      MacBook Pro: Ivy-Bridge-Modelle könnten im April erscheinen
    26. 28.12.2011
      Erste Ivy-Bridge-Prozessoren am 8. April
    27. 06.12.2011
      Intel Ivy Bridge: Informationen zu mobilen CPUs geleaked
    28. 21.11.2011
      NVIDIA als neuer alter Grafikchip-Lieferant in kommenden Ivy-Bridge-Macs?
    29. 20.09.2011
      Intel Ivy Bridge macht Retina-Macs möglich
    30. 19.09.2011
      Ivy Bridge und OpenCL: Intel verspricht mehr Grafikleistung
    31. 14.09.2011
      Intel IDF – Ivy Bridge bekommt verbesserten Grafikkern
    32. 03.08.2011
      Mit IvyBridge Re-Design aller MacBooks im Air-Style erwartet
    33. 05.05.2011
      Ivy Bridge: Intel verspricht Revolution durch “dreidimensionale” Transistoren

    Mac mini: Niedrige Lagerbestände lassen auf Ivy-Bridge-Update hoffen

    Während die MacBooks bereits seit Sommer über Ivy-Bridge-Prozessoren verfügen, müssen der iMac und der Mac mini weiter warten. Vom Mac mini gibt es in diesen Tagen allerdings auffällig niedrige Lagerbestände. Das lässt auf ein baldiges Update hoffen.

    AppleInsider hat die Entwicklung der Lagerberstände bei einigen Händlern beobachtet und festgestellt, dass mehrere Modelle des Mac mini – die 2-, 2,3- und 2,5-Gigahertz-Varianten – teilweise nur in geringen Stückzahlen, teilweise überhaupt nicht erhältlich sind.

    Immer dann, wenn Apple neue Macs vorstellt, kündigen sich diese zuvor durch sinkende Lagerbestände an. Das bedeutet aber leider nicht zwangsläufig, dass auf niedrige Lagerbestände auch kurze Zeit später neue Produkte folgen: Schon vor einem Monat ließen die iMac-Lagerbestände nach, neue Modelle lassen aber immer noch auf sich warten.

    Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge: Integrierte Grafik nur wenig besser geworden

Mit dem zur Zeit stattfindenden Generationswechsel der Intel iCore-Serie wird auch die Integration der Grafikeinheiten auf dem selben Chip (SoC) einen Schritt voran getrieben. Mit den Neuentwicklungen HD2500 und HD4000, die die bisherigen Grafikchips HD2000 und HD3000 ablösen, wollte Intel unbedingt die Lücke zu AMDs Llano-APUs schliessen, doch ist ihnen das auch gelungen?

Unterschiede

Abgesehen von irgendwelchen technischen Details wird natürlich auch von den neuen “IGFs” (integrierte Grafik) ein weiterer Leistungsschub durch “Ivy Bridge” erwartet, so wie er sich ja auch bei den eigentlichen Prozessorwerten gezeigt hat. Im Prinzip ist das wohl auch der Fall, wie der Test der ComputerBase ergeben hat. Dennoch genügt das offensichtlich noch nicht, an die im grafischen Bereich führenden *-SoCs von AMD heran zu reichen.

Sicher, im Vergleich zu ihren Vorgängern sind die integrierten HD2500- und HD4000-Einheiten jeweils um gut 30% besser, doch hilft das nur bedingt. Je kleiner die Basis desto geringer fällt eine prozentuale Veränderung in absoluten Werten aus, so dass von dem gemessenen Vorteil der HD2500 gefühlt nahezu nichts übrig blieb. Dieses, doch etwas enttäuschende Ergebnis kann der größere Chip, wie gesagt, zwar toppen, bis zu AMDs aktueller SoC-Top-Plattform A8-3870K* fehlt aber noch ein ganzes Stück.

Weitere 35% sei AMDs aktuelles Flaggschiff besser, und die Weiterentwicklung “Trinity” steht auch schon in den Startlöchern. Im A8-Llano hat AMD eine Radeon HD 6550D-Grafik implementiert, die im Endeffekt bessere Benchmarkwerte und mehr Frames pro Sekunde beim Spielen ermöglicht. In anderen Bereichen sind die Lösungen aber wieder gleichauf.

Fazit

In punkto GPU-Computing stehe die Intel-Variante den Llano-Modellen beispielsweise in nichts nach, beurteilen die Kollegen die Technik abschließend. Mit der QuickSync-Technologie hat Intel zumindest an einer Stelle auch ein echtes Alleinstellungsmerkmal zu bieten, anspruchsvollere Kunden werden aber ohne eine “dedicated graphics” (Geforce, Radeon HD) kaum zufrieden zu stellen sein, weswegen die Kaufempfehlung der ComputerBase an AMD geht.

Aber gerade bezüglich dedizierter Lösungen sind die Aussichten ja rosig: außer auf die Trinity-APUs von AMD zu warten kann man die nötige Power ja auch mit einer GeForce- oder Radeon HD Grafikkarte nachrüsten, um wieder auf Augenhöhe zu kommen. Beides, also AMDs Trinity mit guter, integrieter Grafik sowie Intels iCore mit GeForce im Bundle, wird es in absehbarer Zeit auch in ultraschlanken, ultraleichten Gehäusen geben. Dann hoffentlich bezahlbar.

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge: Intels dritte iCore-Generation auf dem Prüfstand

Grad gestern sollten die auf der TriGate-Technologie basierenden, neuen Prozessoren aus der dritten iCore-Generation von Intel endlich ausgeliefert werden. Doch ob und wie viel besser diese gegen ihre Vorgänger abschneiden würden, war noch nicht genau bekannt. Heute sieht das natürlich schon ganz anders aus, schließlich war die ganze Nacht Zeit zum Testen.

Mehr ein Update, als ein wirkliches Upgrade stellt Intel mit der neuen Prozessorserie “*” auf die Beine. Das zeigt sich auch in der Bezeichnung “Tock Plus”, die auf einen Halbschritt des “Tick-Tock”-Prinzips hinweist, in dem der Chipriese seine Prozessoren weiterentwickelt. Dennoch erwartet der Kunde natürlich auch bessere Leistungswerte, doch inwieweit kann dieser “Zwischenschritt” das bieten?

Testergebnisse
In einem gewohnt umfangreichen Dossier hat sich die Computerbase gleich fünf verschiedene Modelle vorgenommen, bei denen es sich im Einzelnen um die Prozessoren i5-3450, -3550 und 3570K sowie i7-3770 und -3770K handelte. Besonders die gesunkene Stromaufnahme um rund 15-20%, die in nahezu allen Szenarien mit allen getesteten CPU-Modellen erreicht werden konnte, ist dem Tester positiv aufgefallen. Ähnlich, wie es wohl auch beim Konkurrenten AMD mit seiner Trinity-Plattform laufen wird, beziehen die neuen Intel CPUs ihre Mehrleistung vornehmlich aus einer höheren Basis-Taktfrequenz, aber auch aus einem aggressiveren Turbo-Verhalten. Ebenfalls positiv aufgefallen sei auch die Unterstützung von DDR3-1600 RAM-Modulen, wenngleich sich die Leistungsvorteile gegenüber der Vorgängerserie “*” mit “5 bis 10 %” etwas unter dem Erwarteten befänden.

Nimmt man die höhere Taktrate, die RAM-Unterstützung und den aggressiven Turbo raus, schrumpft der Leistungsvorteil auf dann nur noch etwa 1-2%, schreibt die Computerbase, womit als Kaufgrund wohl nur noch der geringere Stromverbrauch übrig bliebe. Da diese Features aber eben doch implementiert sind, bekommt man als Kunde ja doch die Mehrleistung, übrigens zu einem geringeren Preis. Der Neuling i5-3450 schneidet beispielsweise etwa gleich stark ab, wie das Modell i5-2500K aus der Vorgänger-Serie, kostet aber ganze 42,- US-Dollar weniger. Dies ziehe sich durch die ganze Serie, bis nach oben zu den neuen i7-Modellen, die allerdings aus anderen Gründen nur bedingt empfohlen werden.

Fazit

Nur wer viel in Anwendungen arbeite, die mit den acht Threads der i7-Modelle auch etwas anzufangen wüssten, käme in den Genuss des vollen Leistungsvorteils. In puncto Preis-Leistungs-Verhältnis empfehle sich aber eher einer der i5-Prozessoren, wie auch die – allerdings veränderliche – Auflistung der “Leistung pro Euro”-Werte eindeutig zeigt.
Über alles kann man aber wohl mit Fug und Recht behaupten, dass die * eindeutig besser und billiger ist, als ihre Vorgänger. Mit solch einem Ergebnis gibts dann natürlich auch eine klare Kaufempfehlung!

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge: Neue Intel-Chips erscheinen heute

Heute werden zwar wahrscheinlich noch keine neuen Macs mit Intels Ivy-Bridge-Prozessoren erscheinen. Dafür ist heute aber der Veröffentlichungstermin der neuen Intel-Chips selbst: Die 22-Nanometer-Chips sollen wieder einmal mehr Leistung, vor allem mehr Grafikleistung bringen.

Um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit soll Intel offiziell den Verkaufsstart der neuen Ivy-Bridge-Chips verkünden. Von den bisherigen Prozessoren der Core-i-Familie, den Sandy-Bridge-Chips, unterscheiden sich die neuen Prozessoren in Sachen Architektur vor allem durch die 22-Nanometer-Fertigungsmethode. Auch sind sie Intels erste “Tri-Gate“-Chips: Die einzelnen Transistoren sind “dreidimensional”, verfügen also über drei Gate-Verbindungen. Bisher kam auf einen Transistor nur eine Verbindung; auf der gleichen Fläche lassen sich so mehr Gates unterbringen.

Zusammen mit der 22-Nanometer-Fertigung führt Intel so das “Mooresche Gesetz” fort, demzufolge sich die Komplexität integrierter Schaltkreise in einem Zeitraum zwischen 18 und 24 Monaten regelmäßig verdoppelt. Für den Endbenutzer bedeutet das wieder einmal mehr Effizienz und somit auch bei gleichem Stromverbrauch mehr Leistung, die sich vor allem im Bereich des integrierten Grafikchips bemerkbar machen soll. Die neue Grafik-Hardware dürfte Intel als “HD 4000″ bezeichnen.

Die Grafikchips unterstützen außerdem erstmals die Schnittstelle OpenCL, die den Einsatz der GPU für Aufgaben des Hauptprozessors ermöglicht. Die Ivy-Bridge-Plattform unterstützt außerdem von Haus aus USB 3.0, so dass auch neue Macs die schnelle Schnittstelle zusätzlich zu Intels eigener Technologie Thunderbolt unterstützen dürften.

Sollte Apple ähnlich vorgehen wie im letzten Jahr, dürften die ersten Macs mit den neuen Chips die MacBook-Pro-Familie werden. Diese sollten in naher Zukunft erscheinen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge: Werbevideo von Intel verrät Launch-Termin

Nachdem bereits letzte Woche durch die Partner des Halbleiterherstellers auf dem Intel Developer Forum in Beijing mehr oder weniger die Katze aus dem Sack gelassen wurde, hat nun Intel den Launch-Termin der Ivy Bridge-Prozessoren in einem Werbevideo bestätigt. Damit steht der 23. April 2012 nun endgültig fest.

Damit bestätigen sich nun auch die in der letzten Woche getroffenen Aussagen der Hersteller, die auf der IDF 2012 Beijing den 23. April als Starttermin für die dritte Generation der iCore-Prozessoren genannt hatten. In dem knapp eine Minute langen Werbeclip, mit etlichen Animationen, erfährt man nur wenige Details und sieht am Ende den bereits erwähnten Termin am Montag.

Noch steht nicht fest, welche Ive Bridge-Prozessoren Intel als erstes auf den Markt bringen wird. Spekulationen zufolge wird man sich zunächst auf die Quad-Core-CPUs konzentrieren und zu einem späteren Zeitpunkt die Dual-Core-Varianten auf den Markt bringen. Hier rechnet man mit einer Markteinführung irgendwann im Sommer. Erste Modelle der neuen Ive Bridge-Prozessoren sollen bereits im Handel aufgetaucht sein und könnten sogar schon vorbestellt werden. Demnach würden Modelle mit der Bezeichnung i7-3770 und -3770K sowie i5-3570K, -3550 und -3450 zur Verfügung stehen. Zum jetzigen Zeitpunkt steht eigentlich nur der Launch-Termin fest und die offenen Fragen werden somit spätestens am Montag beantwortet werden.

.

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge Notebooks: Das werden die ersten Modelle sein

Im Laufe der letzten Wochen gab es immer mal wieder Meldungen zu kommenden Notebook-Modellen, die mit Ivy Bridge Prozessoren bestückt sein würden, von denen aber bisher noch nichts zu sehen war. Seit sich in der letzten Woche die Nachrichten von der Veröffentlichung eines Releasetermins bis zur angeblichen, sofortigen Verfügbarkeit aber nahezu überschlagen haben, muss wohl jeden Tag mit den ersten Angeboten auch bei den Ivy-Notebooks gerechnet werden.

Nahezu alle großen ODMs haben bereits konkrete Pläne bekannt gegeben, wie die neuen Notebooks mit der dritten iCore Generation ausgestattet sein werden, in welchen  Größen und Bestückungen diese etwa erscheinen werden und dass diese “ganz früh, also direkt nach offiziellem Release durch Intel, ihren Platz in unseren Läden finden würden.

Neben Acer und ASUS, die sozusagen Nachbarn von Intel auf der taiwanischen Halbinsel sind und von daher selten die zuletzt belieferten Hersteller sind, finden sich natürlich auch Samsung, Toshiba, Fujitsu und Gigabyte auf der Liste der Ankündigungen. Die deutsche Firma Schenker plant offensichtlich ihre gesamte Palette auszutauschen, da sie sehr viele Neulinge ankündigen. Ebenfalls von Beginn an mitmischen soll Medion, allerdings gibt es von dort bisher nur ein paar vage, unsichere Informationen, so dass man noch nichts genaues zum Umfang der Produktpaletten-Erweiterung sagen kann.
Die Jungs vom Notebookjournal haben dazu noch zwei Hawkforce-Modelle ausgegraben, die ich auch noch nicht kannte, aber auch von Dells Gamingfront kamen schon entsprechende Ankündigungen. Mindestens das Alienware R17x wird mit Ivy Bridge Prozessoren und neuster Nvidia Kepler-Grafik aufgepimpt, wahrscheinlich nicht allzu lang danach auch das 13 und dann das 18-Zoll Modell.

Wenn man sich die Liste im Einzelnen einmal ansieht fällt auf, dass im Prinzip nur Bildschirmgrößen von 13.3 bis 17 Zoll verbaut werden, wobei die Zwischengröße von 14 Zoll praktisch von allen Herstellern “mitbedient” wird.

Ebenfalls auffällig ist der häufige Einsatz von Geforce-GPUs der neuen GT6xx-Serie, der ja auch die neuen Kepler-Kerne zuzurechnen sind. Je “frischer” jedoch die Komponenten sind, desto länger wird voraussichtlich die Wartezeit sein, so rechnet das Notebookjournal vor. Dennoch sei mit den ersten Ivy-Notebooks vielleicht sogar noch in diesem Monat zu rechnen. Anfang Mai geht das aber dann auf jeden Fall richtig los mit dem “Generationswechsel”.

Auf die Ultrabook-artigen Modelle, beispielsweise von Gigabyte, müssen wir aber noch mindestens bis Ende Juni oder länger warten. Mit Preisangaben halten die Firmen sich bisher besonders bedeckt, man sollte jedoch mit einem etwas höheren Niveau als dem der Sandy Bridges rechnen, die ja angeblich bereits “verramscht” werden.

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge: Erste Modelle angeblich schon lieferbar

Waren es gestern “nur” die Informationen, die von den Händlern an die Presse geleakt wurden, verkünden heute bereits die ersten Onlineshops die Verfügbarkeit einiger Modelle der neuen i5-3xxx und i7-3xxx-Reihen der dritten iCore Generation von Intel. Fragt sich nur, ob das ein Überraschungscoup oder Geldschneiderei ist.

“Schaman oder Scharlatan, das ist hier die Frage” fragte ich mich seinerzeit, nachdem der Heilpraktiker mit seinem indischen Stirn-Chakra mir das Rauchen abzugewöhnen versucht hatte; ähnlich misstrauisch könnte man auch bei dieser neuesten Tech-Story hier sein. Denn das Intel den Releasetermin zwar bestätigt, aber nicht selbst heraus gelassen hat, zeigt deren schwammige Informationspolitik, die solchen Gerüchten Tür und Tor öffnet. Da sie das aber schon immer so machen, genau wie der Chakra-Mann, kann man ihnen da noch nicht einmal etwas vorwerfen, auch wenn alle Welt nun fest damit gerechnet hatte, noch etwa 10 Tage bis zum wirklichen Release der dritten iCore-Generation warten zu müssen.

Die Angabe der Verfügbarkeit sichert den Händlern jedenfalls die Aufmerksamkeit über ein Wochenende, an dem selbstverständlich keine Auslieferungen stattfinden. Dieses Wochenende zwischen den Bestellungen und den ersten erwarteten Auslieferungen werden diese voraussichtlich zu nutzen wissen. Ob vielleicht doch das ein oder andere Unternehmen wirklich einen kleinen zeitlichen Vorsprung von Intel erhalten hat, die sich erste Margen aus Asien haben einfliegen lassen, oder aus irgend einem anderen Grund schon physisch liefern können, wird man wohl vor Dienstag nicht genau sagen können. Also ruhig Blut.
Die Anzahl der “Blender” dürfte aber recht hoch sein, denn jemanden, der so mutig ist, am Freitag, den 13ten irgend etwas zu bestellen, wird auch diese Enttäuschung nicht schocken können, mit denen kann mans ja machen…

Laut heise.de handelt es sich jedenfalls im Einzelnen um die Prozessoren mit den Bezeichnungen i7-3770 und -3770K sowie i5-3570K, -3550 und -3450, die zwischen 190,- und 340,- Euro gehandelt würden. Gleich getaktete Sandy Bridge Vorgängermodelle* seien dagegen deutlich billiger, wie es eigentlich nicht erwartet wurde. Das könnte zum Einen Preisschneiderei für die Dauerbluter der “early adopters” bedeuten, zum Anderen aber auch das Produkt blühender Phantasie sein.
Man weiß es einfach noch nicht!

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy-Bridge-Grafikchip bietet genug Leistung für “Retina Display”-MacBooks

Das iPhone 4, das iPhone 4S und das neue iPad haben ein Retina Display. Benutzer eines Macs müssen jedoch weiterhin mit einer deutlich niedrigeren Pixeldichte leben. Ein Intel-Manager hat nun verkündet, dass die Grafikleistung der neuen Ivy-Bridge-Chips PCs mit Retina Displays ermögliche.

Die Pixeldichte muss bei einem Notebook oder einem Display für einen Desktop-Rechner dabei nicht ebenso hoch sein wie bei einem Smartphone. Da die Distanz zwischen den Augen des Benutzers und dem Display bei einem MacBook größer ist als bei einem iPhone, reicht eine niedrigere Dichte aus, damit der Betrachter einzelne Pixel nicht mehr erkennen kann. Letzteres ist die Voraussetzung, um als “Retina Display” zu gelten. “Retina” ist der lateinische Begriff für “Netzhaut”.

Interessant ist, dass Intels Vizepräsident Kirk Skaugen bei einer Präsentation im Rahmen des Intel Developer Forum den Apple-Begriff Retina Display benutzt. Die Rechenleistung des Grafikprozessors der neuen Intel-Chips der Ivy-Bridge-Generation sei hoch genug, um Displays mit einer entsprechend hohen Auflösung zu ermöglichen. Intel schwebt für Notebooks eine Dichte von 250 Pixel pro Zoll vor, die damit knapp unter der des neuen iPad läge. Das Display des Apple-Tablets hat 264 Pixel pro Zoll, das iPhone 4(S) sogar 326 Pixel pro Zoll.

Ein Mac(Book) mit Retina Display ist seit längerem ein beliebtes Thema in der Gerüchteküche. Viel spricht dafür, dass Apple daran zumindest arbeitet: OS X Lion verfügt bereits über einen “HiDPI”-Modus, in dem einzelne Elemente der Benutzeroberfläche in doppelter Auflösung vorliegen. Mit der für Ende des Monats erwarteten Veröffentlichung der Ivy-Bridge-Chips ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung getan, allerdings müssen auch entsprechend hochauflösende Displays in nennenswerten Stückzahlen erhältlich sein.

Bild: Intel, via Liliputing

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge: Intels iCore der dritten Generation erhält Releasetermin

Auf dem alljährlich stattfindenden Intel Developer Forum in Beijing hat der Halbleiterriese nun die Katze aus dem Sack gelassen: der Releasetermin für die ersten offiziellen Ivy Bridge CPUs wird der böse 23te sein, noch diesen Monat. Somit dürfte der übernächste Montag eine Art Generationsgeburtstag am Launchday werden, die komplette Prozessorpalette wird aber wohl erst im Hochsommer im Vertrieb angekommen sein.

Zu Beginn wird sich die Auslieferung der Prozessorneuentwicklungen auf die Modelle mit vier Kernen, also QuadCore, beschränken, weiß beispielsweise die Computerbase zu berichten. Dual Core Versionen für Notebooks und die speziellen Stromspar-Varianten für die neuen Ultrabooks würden aber voraussichtlich sehr schnell nachkommen, vielleicht weil grad gutes Wetter ist auf hoher See und so der Dampfer besser durchkommt. Für die DualCore-Prozessoren der Ivy Bridge Serie für Desktops wurde allerdings das Veröffentlichungsdatum vom “dritten Quartal” noch nicht zeitlich nach vorne korrigiert, womit es eben bis zum genannten Hochsommer dauern könnte, bis die Serie dann endlich komplett am Markt ist, so dass Intel die Prozessoren der Sandy Bridge Serie aussortieren kann.

4K-Auflösung ab 2013

Wie interessierte Leser vielleicht mitbekommen haben steckt in vielen Ivys eine HD4000 Grafikeinheit von Intel, wenn auch nicht in allen. Diese sei angeblich schon für die Darstellung der Mega-Auflösung 4K geeignet, zugunsten derer FullHD in den nächsten Jahren immer mehr verschwinden soll, schreiben die Kollegen in einem weiteren Artikel. Dass die implementierte GPU in gewissen Bereichen so ihre Schwächen hat, wissen die Tester ja aus eigener Erfahrung, den angeblichen 4K-Support kommentieren sie interessanter Weise dennoch nicht. Aber 4K sind am Rechner eben nicht immer 4K; will sagen, dass ein Datenstrom mit wenig Informationen eben auch nur wenig Rechenaufwand erfordert, da die fehlenden Bildinformationen unter Umständen einfach vom TV aufgefüllt werden, so dass das auch mit doppelt so vielen Punkten noch ginge, nur leider bescheiden aussähe.

Bei sehr aufwendigen Filmen mit hoher Datenrate wird das Modell dagegen voraussichtlich schnell am oberen Ende angekommen sein, weswegen auch nicht vor 2013 mit entsprechend fähigen Intel-GPUs gerechnet werden könne. Die Wiedergabe eines “dicken Datenstroms” setzt jedoch auch einen schnellen Datenträger voraus, um nur mal einen weiteren Punkt neben der CPU/GPU-Kombination zu nennen.

Übertakten? Geht auch…

Am oberen Ende hatte man die Ivy Bridge Prozessoren aber auch bereits, doch in puncto “Übertaktungsfähigkeiten” unterscheidet sich die neue Serie wohl kaum von ihren Vorgängern der gleichen Bauart größerer Form, die aktuell im Umlauf ist, so dass es dazu eigentlich auch nicht wirklich etwas zu berichten gibt.

Uuuund: Ultrabooks

Als wenn das alles noch nicht genüge, kündigt sich noch so mir nichts dir nichts eine kräftige Preissenkung bei den Ultrabooks* an, die bis auf 699,- US-Dollar fallen könnten. Dies wird zwar sicher erst einmal nur die bisher auch schon erhältlichen Modelle betreffen. Das ein oder andere interessante System, das die Palette der Ultrabooks auf bis zu 75 neue Modelle aufblähen wird, wird aber sicher auch zu gefallen wissen, doch die stellen wir euch dann in einzelnen Artikeln vor, wenn es endlich, endlich soweit ist…

Zum Inhaltsverzeichnis

Erste Ivy Bridge CPU für Notebooks im Test überzeugend

Bei den Ivy Bridge Prozessoren von Intel handelt es sich um die nächste Generation der als iCore bekannten Serie, die sich dem Tik-Tok-Prinzip folgend vor allem durch ihre verkleinerte Strukturbreite auszeichnen. Trotz dieser nicht unbedingt auf Leistungssteigerung ausgelegten Änderung konnte im Test eine solche festgestellt werden, die sich durch Einsatz einer dedizierten Grafik Nvidia Geforce GT 670M natürlich noch steigern lässt.

Wichtigster Unterschied der bisherigen Sandy Bridge Prozessoren zu ihren Nachfolgern ist die von 32 auf 22nM geschrumpfte Strukturbreite sowie eine nun DirectX11-fähige, integrierte GPU namens HD4000. Aus einem One Notebook mit HM77-Chipsatz, der eben auch für die neue Prozessorgeneration geeignet ist, holten die Kollegen von ComputerBase.de die olle i7-2960XM CPU raus und verpflanzten eine i7-3820QM mit gleicher Taktung zwischen 2,7 und 3,7GHz. Woher der neue Prozessor stammt durfte wohl noch nicht verraten werden, womit auch anzunehmen ist, dass die Treiber noch nicht auf dem letzten Stand sind. Dennoch konnten schon Verbesserungen in den Leistungswerten gemessen werden, wenngleich es Intelbei der Entwicklung auch auf die weiter verminderte Stromaufnahme abgesehen hatte.

Doch auch in diesem Bereich kann die Neuentwicklung zulegen. Mit nur noch 45 Watt TDP liegt die neue CPU gut 20% unter ihrem Vorgänger mit 55 Watt, was man wohl als Erfolg der Strukturverkleinerung ansehen muss. Der integrierte Grafikchip HD4000 hat gefühlt allerdings nur wenig zugelegt, auch wenn die ersten Benchmarks recht gut aussehen (s.u.). Außer der neu erlernten DirectX11-Kompatibilität hat sich bei den Leistungswerten im Gegensatz zum Vorgänger HD3000 zwar einiges getan, Spiele-tauglich ist aber auch das neue Modell noch nicht. Beim Einsatz einer dedizierten Grafikkarte, wie sie im One M56-2N mit der NVidia GT 670M verbaut ist, macht sich die neue CPU dagegen deutlich bemerkbar.

Da es sich beim Modell GT670M zwar um eine der stärksten Nvidia GPUs für Notebooks handelt, die jedoch noch ohne den neuen Kepler-Kern auskommen muss, sind mit den entsprechenden Neuerungen von NVIDIA auch in diesem Bereich also noch Steigerungen zu erwarten. Allerdings, so beschreiben die Tester noch ihre Erfahrungen, verbrauche diese Lösung derart viel Strom, dass jeglicher Versuch, auf Akku ein Spielchen zu spielen, zum Kurzzeitvergnügen verkommt.

Weitere Bilder und Testinfos bei Computerbase

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge: Diese Intel-Chips sollen ab Ende April verfügbar sein

Mit Spannung wird die neue Prozessor-Generation von Intel, mit dem Codenamen Ivy Bridge, erwartet. Nach vielen verschiedenen Meldungen sollen die ersten neun Desktop- und drei Notebook-Chips nun endlich ab Ende April verfügbar sein.

Die 12 ersten Ivy-Bridge-Modelle sollen nach Angaben von CPU World in der vierten April-Woche, also zwischen dem 22. und 28.4., angekündigt werden. Zwei unabhängige Quellen haben darüber hinaus bestätigt, dass die Prozessoren ab dem 29. April zu kaufen sein sollen.

Der April-Launch umfasst ausschließlich Quad-Core-CPUs. Sollte Apple entgegen diverser Meldungen am aktuellen Design der MacBook Pros festhalten, dürften die drei mobilen Quad-Core-CPUs prädestiniert für diese sein:

Natürlich waren das nicht alle geplanten Ivy-Bridge-Prozessoren; die zweite Launch-Phase soll am 3. Juni stattfinden. Diese beinhaltet dann auch die Dual-Core-Prozessoren, die mit 17 bis 35 Watt TDP sicherlich auch ihren Weg in einige Macs finden dürften:

Zuguterletzt sollen im dritten Quartal 2012 noch mindestens sechs Core-i3-Modelle auf den Markt kommen. Die folgende Liste soll aktuell noch unvollständig sein:

(Bilder: CPU World)

Zum Inhaltsverzeichnis

HP als Vorreiter in Sachen Ivy-Notebooks

Computerhersteller Hewlett-Packard hat als erster großer Hersteller eine Serie mit den neuen Prozessoren der dritten Generation von Intel angekündigt, auf den Markt zu bringen. Bisher gab es lediglich von Dell eine Ankündigung, das nächste Gamer-Notebook M17x R4 mit der neuen Plattform auszurüsten, nun zieht also HP mit der Ankündigung dieser Consumer-Serie nach.

Vorerst werden es wohl nur drei Modelle sein, die HP in der Consumer-Serie “Pavillon” mit Ivy Bridge Prozessoren ausstatten will. Im Einzelnen handelt es sich um die Notebooks dv4-5000, dv6-7000 und dv7-7000, die aufsteigend 14, 15.6 und 17 Zoll groß sind. Leider gibt es – außer beim dv7 – kaum Verbesserungen gegenüber bisherigen Systemen der Pavillon-Serie. Die Displays lösen weiterhin mit 1366×768 auf, WLAN funkt nur mit 2,4GHz und als Datenspeicher kommen herkömmliche Magnetfestplatten zum Einsatz. Dazu kommen DVD-Brenner, 4 oder 8GB Arbeitsspeicher und jeweils eine Geforce GT630M als dedizierte Grafikeinheit.

Lediglich das Topmodell dv7-7000 kann mit einem FullHD-Display und einem BluRay-Laufwerk glänzen und weist überdies noch eine Geforce GT650M mit 2GB VRAM sowie zwei 1TB fassende Festplatten auf. Bis auf den standardisierten USB3.0-Anschluß und die CPUs gibt es an den etwa drei Zentimeter dicken und zwischen 2,2 und 3,2 Kilogramm schweren Pavillons also nur wenig Neues. Als Prozessoren kommen laut golem.de voraussichtlich QuadCore-Modelle i7-3610QM oder i7-3720QM in Frage, da diese am besten zu den Angaben von 2,5 bzw 2,6GHz passen würden, die HP bekannt gegeben habe.

So wird es also auch in Zukunft diese dicken Dinger geben, die von einigen schon als “von den Ultrabooks verdrängt” gesehen wurden. Offensichtlich ist die Nachfrage nach derlei Desktop-ersetzender Durchschnittsware ungebrochen, was sicher auch mit den niedrigen Preisen in dieser Geräteklasse zusammenhängt.HP würde wohl nicht einen solchen Vorstoß wagen, wenn sie sich nicht auch einen entsprechenden Absatz versprechen würden. Infos zu Preisen und Verfügbarkeit sind mal wieder noch nicht bekannt, aber man kann wohl sicher sein, dass in der nächsten Zeit diesbezüglich einiges zu berichten sein wird.

Zum Inhaltsverzeichnis

MSi haut Motherboard-Serie für Ivy Bridge raus

Nun ist also auch MSi dran: nachdem schon vor Wochen Mainboards mit Ivy Bridge unterstützenden Chipsätzen von Herstellern wie ASUS oder Gigabyte angekündigt wurden, stellt MSi seine neue Serie erst jetzt vor. Aber vielleicht hat sich das Warten ja gelohnt, denn MSi wartet mit einigen Leckereien auf.

Auch in Erinnerung an die von Intel vor einer Weile angebotene Overclocking-Versicherung kann man sich schon fragen, was manche “Kunden” so mit ihren Rechnern veranstalten. Vermutlich aus einer ähnlichen Erfahrung heraus hat MSi der Serie ein paar zusätzliche Fähigkeiten mitgegeben, die echte Nerds eigentlich nicht brauchen sollten. So findet sich beispielsweise ein vollwertiger, zweiter BIOS-Chip auf dem Mainboard, falls man mal “einen zerschießt”. Und damit der “enthusiastische” Kreis der Gamer auch zufrieden sei, habe man das BIOS auch noch “klickbar” gemacht und einige Overclocking-Funktionen bereits dort hinterlegt, wie MSi stolz in seiner Pressemitteilung verkündet – und das auch noch in 16 unterschiedlichen Sprachen. Dass die Mainboards ab 115° Fahrenheit eine Warnung abgeben und bei 130° sogar ganz abschalteten, entspreche dazu noch den hohen Maßstäben, die an “military class 3″-Komponenten angelegt werden, was uns Privatleuten jedoch relativ gleichgültig sein kann.

Abgesehen von solchen Kinkerlitzchen bringen die Neulinge aber auch technisch einige interessante Neuerungen mit. Ausser den – natürlich Ivy Bridge-fähigen Chipsätzen – Z77, H77 und B75 finden sich reihenweise eSATA-Anschlüße, USB3.0-Slots und THX-Surroundsound-Module auf den Boards wieder, wobei das Topmodell auch noch mit einem Thunderbolt-Anschluß glänzen kann. Insgesamt besteht die Serie aus sechs Modellen mit dem schnellsten Z77-Chipsatz, wovon eines im mATX-Stil gebaut ist. Dahinter findet man noch zwei Modelle mit H77-Chipsatz (ebenfalls 1x mATX) und ein Budget-Modell mit B75-Chipsatz, die stufenweise schwächer ausgestattet sind. Das sogenannte 3-way-SLI ist beispielsweise nur mit den drei Topmodellen Z77A-GD80, Z77A-GD65, Z77A-GD55 möglich, so wie auch die Anzahl der USB3.0- und PCIe-Anschlüsse mit abnehmender Versionsnummer weniger werden. Zu allen Mainboards gehört aber selbstverständlich ein Software-Paket mit Treibern und Übertaktungstool. Letzteres, das sogenannte One-Sec-OCTool, sorge dabei für eine bis zu 36%ige Leistungssteigerung, wenn man sie benötigt.

Wie sehr sich die neue Serie von den bisherigen Modellen unterscheidet sieht man nicht zuletzt im Vergleich der beiden Abbildungen. Die genauen technischen Daten hat MSi bereits auf dieser gesonderten Website veröffentlicht, auf der im oberen Teil noch MSis Mainboards mit X79-Chipsatz zu finden sind. Leider ist zu den voraussichtlichen Endkundenpreisen noch nichts bekannt geworden, aber man sollte wohl nicht mit einem Preis von weniger als 300 Euro* rechnen. Inklusive einer “großen” Ivy Bridge CPU und einer Kepler-Grafikkarte könnte da also schon ein ganz hübsches Sümmchen zusammen kommen.

Zum Inhaltsverzeichnis

MacBooks: Keine separaten Nvidia-Grafikchips in neuen 13-Zoll-Modellen

Seit dem Wechsel zu Sandy-Bridge-Prozessoren im letzten Jahr fehlt Apples kleineren MacBook-Modellen ein separater Grafikchip. Ende letzten Jahres tauchte ein Gerücht auf, demzufolge Apple wieder zu Nvidia-Chips zurückkehren und diese auch in 13-Zoll-MacBooks integrieren könnte. Produktionsprobleme bei Nvidia sollen diese Pläne mittlerweile aber vereitelt haben.

Die Website SemiAccurate, die schon die Gerüchte Ende letzten Jahres gestreut hatte, will nun von der Abkehr von den Nvidia-Plänen erfahren haben. Tatsächlich hat Nvidia Probleme bei der Produktion seiner 28-Nanometer-Grafikchips. So lasse sich erklären, dass Apple nun mehr Ivy-Bridge-Chips von Intel mit höherer Grafikleistung bestellt habe. Bekämen alle MacBooks einen separaten Grafikchip, wäre dies nicht nötig gewesen.

Die “größeren” MacBook-Modelle haben auch in der aktuellen Generation einen separaten Grafikchip. Daran dürfte sich auch im Ivy-Bridge-Zeitalter – trotz immer leistungsfähigerer Intel-Grafikhardware – nichts ändern. Laut SemiAccurate ist es aber durchaus möglich, dass Apple trotz der Produktionsprobleme zumindest für diese Geräte wieder auf Nvidia- statt auf AMD-Chips setzt.

Zum Inhaltsverzeichnis

i7-3770K: Erster Ivy Bridge im Testlabor

Die Einschätzung, nach der die neue Prozessorgeneration von Intel rund 10-15% mehr Leistung bei geringerem Stromverbrauch liefern wird, scheint sich ersten Tests nach zu bestätigen. Gleiches gilt für die Power im Grafikbereich, bei der Intel trotz der Neuentwicklung HD4000 erwartungsgemäß nicht an AMDs Zugpferden vorbei kommt, aber eins nach dem anderen.

Obwohl ihnen das Vorserienmodell der i7-3770K CPU nur “sehr kurzzeitig” zur Verfügung gestanden hätte, konnten die Tester von Anandtech derart viele Benchmarks anfertigen, dass – sie nach einem fast 20-seitigen Vergleich der Daten – zu einem aussagekräftigen Fazit kommen. Dem zufolge könne die neue Generation eben mit etwa 15% mehr Power aufwarten, als ihre Vorgänger, wobei den Grafikbenchmarks kaum bessere Werte entlockt werden konnten. Speziell für Besitzer aktueller Sandy Bridge-Systeme sei der Sprung nicht sehr groß. Kunden, die von einem älteren Dual2Core oder darunter kämen, könnten sich aber auf einen ordentlichen Leistungssprung freuen, wie er sich auch schon bei früheren Plattformwechseln bemerkbar gemacht hätten.

Ein wenig widerspricht sich dieses Fazit allerdings mit den Ergebnissen, die Anandtech in den verschiedenen Games erzielte. Zwar sei die HD4000-GPU lediglich für “low end” geeignet, dennoch konnten die Tester nahezu jedes Spiel mit mindestens 1366×768 Auflösung mit 30fps spielen. Die meisten Programme machten auch bei 1680×1050 und 60fps noch keine Probleme, wie sie in Crysis:Warhead und anderen zeigen konnten. Mehr Zugewinn, als beim Gaming, versprechen sich die Kollegen durch die neuen Prozessoren offensichtlich für die Akkuausdauer. Leider haben sie keine diesbezüglichen Benchmarks mehr angefertigt; dafür hat dann wohl wirklich die Zeit nicht genügt.

Insgesamt relativieren die Ergebnisse also vor allem die hohe Erwartungshaltung gegenüber den auf 22nM Strukturbreite basierenden Rechenknechten. Mehr, als eine “normale” Moorsche Weiterentwicklung ist eben auch Ivy Bridge nicht. Allerdings handelt es sich beim getesteten i7-3770K auch nur um ein Mittelklasse-Modell für rund 330 US-Dollar; was das tausend Dollar-Flaggschiff können wird, weiß man damit eben noch nicht.

Zum Inhaltsverzeichnis

CeBIT 2012 – Hersteller stellen Mainboards für Ivy Bridge vor

Viele Mainboard-Hersteller wie Asrock, Gigabyte, MSI, Biostar, Elitegroup und Sapphire präsentieren auf der CeBIT ihre neuen Mainboards für die kommende Prozessorgeneration Ivy Bridge aus dem Hause Intel. Die neuen Chipsätze der Serie 7 (Panther Point) besitzen unter anderem einen eingebautem USB-3.0-Controller und PCI Express 3.0.

Die neuen Chipsätze Z77, Z75, Q77, H77 und B75 besitzen, wie heise.de berichtet, neben einem USB-3.0-Controller und PCI Express 3.0 auch noch zwei SATA-6G-Anschlüsse und vier SATA-II-Ports. Mit einer deutlich höheren Leistung sei aber bei den CPU-Kernen nicht zu rechnen. Stattdessen darf man sich über eine höhere Effizienz freuen. Bei den GPU soll es aber Unterschiede geben. So soll die Leistung der HD-4000-GPU, die bei den teureren Core-i5- und Core-i7-Versionen zum Einsatz kommen, deutlich höher liegen als bei den bisher verwendeten HD-2000 bzw. HD-3000-Lösungen und unterstützt DirectX -11. Viele der Boards sollen zudem SSD-Caching unterstützen.

Die Kollegen von Golem.de haben eines der ersten Boards mit dem Chipsatz Z77 unter die Lupe genommen und getestet. Dabei handelt es sich um das P8Z77-V Pro aus dem Hause Asus. Getestet wurde mit einem Core i7-2600K die sofort erkannt wurde und ohne weitere Konfiguration verwendet werden konnte. Eigentlich sind die neuen Chipsätze der Serie 7 von Intel für die Ivy Bridge-Prozessoren vorgesehen, aber da der Sockel nicht wechselt können auch CPUs der Serie Core-i-2000 (Sandy Bridge) für den Sockel LGA 1155 verwendet werden. Jedenfalls ist genügend Auswahl für die kommende Prozessorgeneration Ivy Bridge vorhanden.

Zum Inhaltsverzeichnis

Intel arbeitet Ivy Bridge ins LineUp ein

Intels nächste Prozessorgeneration steht vor der Tür, wenn auch das genaue Datum der Markteinführung der Ivy Bridge getauften Serie noch nicht wirklich fest steht. Die lang ersehnte Übersicht, welche Modelle genau und mit welcher Taktung und welchen Fähigkeiten diese ausgerüstet sein werden, ist aber jetzt von Intel veröffentlicht worden.

Turbo Boost 2.0
In dem von Intel veröffentlichten PDF-Dokument fehlen zwar noch die i3-Core-Prozessoren der dritten Generation, alle weiteren Notebook- und Desktop-CPUs werden aber gelistet, darunter eben auch die i5 und i7-Modelle der dritten Generation. Es fällt vor allem auf, dass diese mit ziemlich hohen Taktraten arbeiten werden, wie zum Beispiel das Schlachtschiff i7-3820 mit 3,6GHz oder ein i7-3770K mit 3,4GHz zeigen, die sich zusätzlich bis auf knapp unter 4GHz schrauben lassen. Dies zu verwirklichen hat Intel auch die Turbo-Boost Technologie überarbeitet und nennt diese nun Turbo Boost 2.0.

Die neuen Grafikprozessoren heissen HD4000 und HD2500, was allseits geäusserte Spekulationen bestätigt. Einige der neuen CPUs sind daher in der Lage, Wireless Display Signale auszusenden oder sich per Quick Sync Video mit Wiedergabegeräten zu verbinden.Interessanter als das ist aber eine Klassifizierungsfolie, der zu entnehmen ist, dass Intel mit der dritten Generation auch das Versprechen abliefert, RPGs oder andere “intense 3D” Games spielbar zu machen.

Wie auch bei den vorhergehenden Serien haben die i7-Modelle die meisten Threads in den meisten Kernen, und zwar bis zu 6 Kerne beziehungsweise 12 Threads. Die mittelgroße i5-Serie wird dagegen auch in der neuen Variante weiterhin überwiegend von 4 Threads in 2 oder 4 Kernen getrieben. Ähnliches gilt für das LineUp der Notebook-CPUs, die zum Einen ebenso mit einem durchschnittlich höheren Takt arbeiten, zum Andern einen ähnlichen Kernel-/Thread-Sprung von i5 zu i7 hinlegen.

Abgesehen von solchen Feinheiten unterscheiden sich die Ivy Bridge Prozessoren aber natürlich vor allem durch die Strukturbreite der verwendeten Dies. Bei der erreichten Verkleinerung von 32 auf 22nM kann man wohl auf jeden Fall von einem Generationswechsel sprechen, der auch mit einer allgemeinen, etwa 15%igen Leistungssteigerung einher gehen soll. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf die ersten Testsysteme, zu denen unter anderem ein Alienware M17 gehören wird. Bis zum Sommer wird es aber vermutlich noch dauern, bis man einen echten Überblick hat.

Zum Inhaltsverzeichnis

Von Touchscreens, hybriden Festplatten und ausverkauften Lüftern

Schon wenige Wochen nach der Vorstellung der ersten Ultrabooks versprachen die Hersteller weitere Qualitäststeigerungen für die nächste Generation, wozu FullHD-Displays und schnellere SSDs gehören sollten. Aktuell zeichnet sich jedoch ein etwas anderes Bild ab.

Die Kritik, der die Hersteller mit diesen Versprechungen entgegen wirken wollten, bezog sich auf den anfangs doch recht hohen Preis der neuen Notebookklasse. Um die neue Prozessoreserie Ivy Bridge zu promoten werde Intel mit den Preisen noch einmal heruntergehen, da das aber noch nicht genügt, scheinen viele Hersteller auf “Hybride Festplatten” setzen zu wollen. Bei diesen handelt es sich in der Regel um eine Art Platte auf Platte, wobei die meisten Daten auf dem großen Magnetspeicherbereich, Systemdateien und Auslagerungsdateien widerum im schnelleren SSD-Bereich abgelegt werden. An die Datenraten einer “richtigen” SSD kommt so ein Zwitter natürlich nicht ran. Dafür sollen solche Modelle dann aber auch nicht mehr als 700 Euro kosten, womit eine baldige Wachablösung im Notebookbereich von “dick und aus Kunststoff” zu “leicht, flach und im Metallgehäuse” wieder etwas wahrscheinlicher wird.

Ultra-Touchscreen-Books
Für den kleinen Kreis der Kunden, die sich für ein sogenanntes “Convertible” entscheiden möchten, würden in nächster Zeit auch entsprechende Ultrabooks (Ultravertibles?) mit dreh- und klappbarem Touchscreen angeboten werden. Ein erstes Modell, allerdings mit abnehmbaren Display, von Compal hatte auf der CES im Januar noch wenig für Aufregung sorgen können; vermutlich wird sich daran auch nichts ändern. Wie die taiwanische Digitimes aber auch noch zu wissen meint, würden die FullHD-Displays den neueren Modellen mit Ivy Bridge Prozessoren vorbehalten bleiben, aber manchmal verbreiten die auch nur Gerüchte, die sich im Nachhinein nicht bewahrheiten.

So ganz lahm kann die Nachfrage nach den schicken neuen Flach-Computern bei aller Kritik aber auch nicht sein, denn immerhin hat die neue Geräteklasse bereits für Lieferengpässe bei den ganz kleinen, sogenannten “Micro-Fans” (Mini-Lüfter) mit vier, fünf oder sieben Millimetern Durchmesser, gesorgt. Deren Preis sei in der Folge von 1,20 auf etwa 1,70 US-Dollar gestiegen, und ein Ende ist nicht abzusehen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge: Nur wenige Modelle mit Verspätung

Während es in der letzten Woche noch hieß, dass sich die Verfügbarkeit von Intels Ivy-Bridge-Chips bis mindestens Juni verspäten würde, gibt es nun Erleichterung. Von den Verspätungen sollen nur einige Modelle betroffen sein.

Wie VR-Zone (via MacRumors) berichtet, war die Meldung der DigiTimes aus der vergangenen Woche nicht ganz korrekt. Die Verspätung soll den neuen Informationen zufolge nur die für Dual-Core-Modelle für mobile Geräte betreffen.

Als Grund für die Zurückhaltung der Dual-Core-Prozessoren werden zu volle Lager genannt. Intel habe derzeit noch so viele Sandy-Bridge-Prozessoren auf Vorrat, dass einige Lieferungen für Intels Partner noch nicht die eigenen Lager verlassen haben.

Die Quad-Core-Prozessoren sollen wie zuvor geplant im April erscheinen. Für Apple bedeutet dies im Falle des iMac keine Verspätungen. Auch das MacBook Pro sollte für ein Prozessor-Upgrade gerüstet sein, so man denn den aktuellen Formfaktor beibehält. Seit einiger Zeit halten sich die Gerüchte, dass Apple ein MacBook-Air-ähnliches MacBook Pro vorstellen würde. Das letzte verbliebene MacBook Pro mit Dual-Core-CPU ist das 13-Zoll-Modell. Dank der reduzierten Abwärme des Quad-Core Ivy Bridge könnten in Kürze auch im kleinsten MacBook Pro vier Kerne ihre Arbeit verrichten.

Das letzte kleinere Update des MacBook Pro gab es im Oktober 2011, davor wurde es im Februar 2011 aktualisiert. Auch der iMac wird langsam reif für ein Update, das letzte Hardware-Upgrade gab es hier im Mai 2011. Apple war es in der Vergangenheit immer wieder gelungen, die neuesten Intel-Prozessoren vor der Konkurrenz ergattern zu können.

Zum Inhaltsverzeichnis

Intel will Ivy Bridge-Serie für Windows 8 zurückhalten

Es wurde ja schon weithin spekuliert, Intel müsse vor der Einführung der neuen Prozessorserie “Ivy Bridge” erst einmal die Lager von den Modellen der alten Sandy Bridge-Serie befreien. Da es den Herstellern von Note-, Net- und Ultrabooks* ähnlich ergehen dürfte, schließlich haben wir Finanzkrise, ist wohl nicht vor dem Sommer mit der massenhaften Auslieferung neuer Modelle zu rechnen.

Lediglich einigen wenigen Handelspartnern werde der Chipriese die neuen CPUs zu Beginn zukommen lassen können, und das auch nur in kleinen Stückzahlen. Ursprünglich war der Markteintritt für April oder Mai diesen Jahres vorgesehen, nicht zuletzt mit Rücksicht auf das kommende Microsoft Betriebssystem Windows 8 schiebt man die Einführung aber nun doch bis in den Sommer. Große Stückzahlen, so schreibt mein Ex-Kollege Rolandt Quandt bei winfuture.de, hätte Intel den Notebook-Herstellern nicht vor Juli zusagen wollen, womit es auf einen Angriff auf das Weihnachtsgeschäft hinaus laufen dürfte. Nahezu “traditionell” sei jedoch eh mit Kaufzurückhaltung vor der Einführung eines neuen Windows zu rechnen, so dass sich die Einführung der Prozessoren möglicherweise weiter verschiebt.

Wer diejenigen glücklichen Hersteller sind, die wenigestens kleine Stückzahlen bekommen, wurde nicht bekannt. Einer jedoch, der darunter leiden könnte, weil er seinen Kunden das schon für Anfang Mai zugesagt hat, ist Dell. Im neuen Alienware M17xR4 Gaming Notebook sollte dann wohl auch gleich die erste NVidia Kepler-GPU verbaut sein, doch nun steht das Vorhaben wohl erstmal in den Sternen. Ein anderer Hersteller, dem man auch zutraut gewissen Druck aufbauen zu können, um die neuen CPUs eine Weile exklusiv vertreiben zu können, ist natürlich Apple. Die Spekulation, in Cupertino würden vermutlich die ersten “Ivys” ankommen, ist aber auch aus anderen Gründen nahe liegend.

Sollten die Ultra- und andere -books dadurch in den nächsten Monaten tatsächlich “verramscht” werden, wird man das sicher an weiter guten Angeboten in den Eletronikfachmärkten merken. Die Zeit der ganz teuren Notebooks ist ja eh vorbei und so wird sich manch einer eins leisten können, der vorher nur davon träumen konnte. Wenn dann zu Weihnachten neben den Ivy Bridge-Modellen mit Windows 8 die wirklich letzten Ultrabooks der Vorserie für 600 Euro stehen, dann wird die Entscheidung erst richtig schwer.

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge: Massenproduktion angeblich erst ab Juni

Die ersten Intel-Chips der Ivy-Bridge-Generation sollen im April erscheinen. Nun ist aus Asien allerdings zu hören, dass Intel die neuen Prozessoren in großen Stückzahlen erst ab Juni ausliefern will. Ivy-Bridge-Macs könnte es aber dennoch schon im Frühjahr geben.

DigiTimes hat von Intels Partnern gehört, dass der Chip-Hersteller eine Verzögerung der Ivy-Bridge-Massenproduktion plant. Der Grund seien allerdings keine Herstellungsprobleme, sondern die aktuelle schwierige Situation auf dem PC-Markt: Viele Notebook-Hersteller sitzen noch auf Geräten mit Sandy-Bridge-Prozessoren, auch Intel selbst wird das eigene Inventar nicht los.

Die Notebook-Hersteller hoffen auf erstarkte Verkaufszahlen ab September: Im Herbst soll auch Microsofts neues Betriebssystem Windows 8 erscheinen, auch traditionell ist das letzte Kalenderquartal eines mit höheren Verkaufszahlen. Bis dahin sollen Intel und seine Kunden also mehr Zeit bekommen, ihre Lagerbestände zu verkleinern.

Allerdings bedeuten die Pläne nicht, dass es ab April überhaupt keine Ivy-Bridge-Chips gibt. Ein Hersteller, der keine Probleme mit zu großen Lagerbeständen hat, ist Apple: Der Mac-Hersteller trotzt seit langem dem Negativ-Trend auf dem PC-Markt und hat mit keinen Absatzproblemen zu kämpfen – stattdessen wachsen die Mac-Verkaufszahlen stetig weiter.

Neue Hardware kann Apple also durchaus gebrauchen – und wäre, sollten die DigiTimes-Informationen stimmen, dann den meisten Konkurrenten um einige Monate voraus.

Zum Inhaltsverzeichnis

Ultrabooks werden dank Ivy-Bridge bald günstiger

“Sehr flach, sehr leicht, mit ordentlich Dampf unter der Haube und dennoch keine tausend US-Dollar teuer”, so in etwa hatte Johny Shih von ASUS die Ultrabooks Mitte letzten Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt und den Kunden schmackhaft gemacht. Mit Einführung der dritten Generation iCore-CPUs im April wird eine Erfüllung dieses Versprechens nun immer wahrscheinlicher.

Angeblich wolle Intel für die neue Serie mit dem Codenamen “Ivy Bridge” die Fertigungsstätten vorbereiten und die Lager leer räumen, weswegen sie ihre “Sandy Bridges” voraussichtlich bald günstiger anbieten würden. So jedenfalls will es die taiwanische Digitimes heraus gefunden haben, man hätte es sich aber wohl auch an zwei bis vier Fingern selbst ausrechnen können. Bereits in den letzten zwei Monaten seit Einführung des ASUS UX31* verzeichnete dieses einen Preisrückgang um zweihundert Euro; angefangen beim günstigsten Acer S3 für 749,- bis zu diesem 13.3 Topmodell für 1100,- Euro ist man also eh schon recht nah an diese Grenze heran gerückt.

Dass diese neue Geräteklasse* auf Anhieb 40% Marktanteil in 2012 erreichen kann, wie ASUS angeblich noch behauptet, wird wohl zu Recht angezweifelt und erscheint angesichts der Frage, warum man für 200 Euro weniger auf soviel an Mehr (bspw. Alugehäuse) verzichten soll, aber auch nicht unmöglich. Ewig wird es aber vermutlich nicht mehr dauern, bis die Plastik-Notebooks die Minderheit ausmachen. Auch aus Recycling-Gründen kein schlechter Ansatz.

via

Zum Inhaltsverzeichnis

Neues Alienware M17x R4 mit Ivy Bridge ab April erhältlich

Der ehemals weltgrößte PC-Hersteller und vielleicht immer noch größte Hardware-Distributor Dell hat ein Upgrade seiner Gaming-Notebookserie angekündigt. Das Modell * (dann: R4) wird dabei der erste Kandidat sein, der von den Neuerungen der 22nm-Fertigungstechnik profitieren darf; je ein neues M14 und M18 würden ebenfalls kurz darauf folgen. Als Grafikkarten werden voraussichtlich die Geforce-Varianten GTX660M und GTX675M sowie eine AMD Radeon HD 7970 zur Auswahl stehen, was allerdings erstmal nur fürs M17x gilt.

Möglichst noch in diesem Frühjahr wolle man die neuen Alienware-Notebooks ins Portfolio aufnehmen, lässt Dell verlauten, womit erstmals eine 22nm-CPU in ein Gamer-Notebook einziehen dürfte. Die genannten Grafikchips basieren zwar noch auf der älteren Technik, aber vielleicht ist genau darin ja ein Grund zu finden, warum für die weiteren Modelle Alienware M14 und M18 noch keine Angaben zur Grafik gemacht wurden. Möglicherweise wartet man bei Dell lieber noch ein wenig auf NVidias neue “Kepler” Grafikkerne, die ebenfalls etwa ab April erhältlich sein sollen und sicher einen kleinen Leistungsschub mitbringen. Von diesen ist außer einem Screenshot in letzter Zeit nicht viel bekannt geworden, durch die neuen Bezeichnungen wird aber klar, daß Nvidia mit dieser “GK-Serie” (GK104, GK110, etc.) die Nachfolge der erfolgreichen Geforce-Serie einläuten will.

Wie das Notebookjournal schreibt, wird es entgegen den Erwartungen einiger Fanboys in diesem Jahr auch noch kein Design-Update geben, sondern wohl erst 2013. Bis sich bei den Außerirdischen etwas Wesentliches ändert, dauert es ein wneig. Aber sei´s drum, die Ergebnisse konnten sich ja eigentlich immer sehen lassen, und darauf kommts ja schließlich an. Angeblich plane Dell für dieses Design-Roundup im nächsten Jahr, bei einigen Modellen das Touchpad durch eine OLED-Fläche mit Fingererkennung zu ersetzen, schreibt das NBJ weiter. Die US-Amerikaner werden aber sicherlich auch noch ein paar andere Ansatzpunkte finden, die doch recht klobigen Alienwares zu pimpen.

Zusammen mit dem für Februar angekündigten Alienware X51, einem eher günstigen, auf Gamer-Bedürfnisse abgestimmten Desktop-System, ist für den Frühling also mit einigen Neulingen aus Dells Spielzimmer zu rechnen. Wegen der Releasetermine für Intels und NVidias neue 22nm-Bausteine werden aber sicher auch bald weitere Hersteller folgen und dementsprechend darauf basierende, neue Modelle vorstellen.

Was haltet ihr von Alienware und ihren Plänen? Sind Gaming-PC und Mobilcomputer nicht zu widersprüchlich, oder wird sich das mit der neuen Technik ändern? Was erwartet ihr von der nächsten Rechnergeneration? Schreibt es uns in die Kommentare!

Zum Inhaltsverzeichnis

MacBook Pro und Air: Dual-Core-Ivy-Bridge-Chips kommen Anfang Mai

Um den 8. April herum sollen die ersten Intel-Prozessoren der Ivy-Bridge-Generation erscheinen. Dabei soll es sich allerdings zunächst nur um Modelle mit vier Prozessorkernen handeln. Nun scheint es aber auch einen Termin für die Dual-Core-Modelle zu geben: Diese soll Intel um den 6. Mai herum ausliefern. Spätestens dann dürfte es auch MacBook-Pro-Modelle mit den neuen Chips geben – und vielleicht auch ein neues MacBook Air.

Letztes Jahr konnte Apple der ganzen MacBook-Pro-Reihe bereits im Februar ein Prozessor-Upgrade spendieren – und auch sonst ist Apple bestrebt, immer allen Macs einer Produktfamilie auf einmal aufzufrischen. Deshalb stellt sich dieses Jahr die große Frage, ob Apple allen MacBook-Pro-Modellen Prozessoren mit vier Prozessorkernen spendieren wird oder nicht. Bisher arbeitet das 13-Zoll-Modell noch mit Core-i5- und -i7-Chips mit je zwei Kernen, die neuen Quad-Core-Ivy-Bridge-Chips brauchen aber trotz der Prozessorkern-Verdoppelung ebenfalls nur 35 Watt Leistung.

Dennoch könnte sich Apple aber auch entscheiden, auf die Dual-Core-Modelle zu setzen, um die neuen Macs noch stromsparender zu machen. Das würde aber eben eine Verzögerung um einen weiteren Monat mit sich bringen: Laut Fudzilla sollen in der Woche des 6. Mai sowohl die neuen Core-i7- und -i5-Chips mit zwei Prozessorkernen als auch die besonders stromsparenden 17-Watt-Chips der Ivy-Bridge-Generation erscheinen. Letztere wären wiederum Kandidaten für ein neues MacBook Air.

Zum Inhaltsverzeichnis

MacBook Pro: Ivy-Bridge-Modelle könnten im April erscheinen

Um den 8. April herum sollen die ersten Intel-Prozessoren der “Ivy Bridge”-Generation erscheinen. Sowohl die Desktop- als auch die Notebook-Modelle der neuen Chips sollen zum Start erhältlich sein. Um den Termin herum könnte es dann auch neue MacBook-Pro-Modelle geben – wenn sich Apple für einen Komplett-Umstieg auf Quad-Core-Prozessoren entscheidet.

Die Website DigiTimes berichtet unter Berufung auf PC-Hersteller in Taiwan von den neuen Prozessoren. Da Apple schon letztes Jahr zunächst mit seiner MacBook-Pro-Reihe als erstes auf die damals neuen Prozessoren der Generation “Sandy Bridge” setzte, dürften für Apple zunächst die Notebook-Chips besonders interessant sein. Zunächst werde Intel nur Modelle der neuen Core-i7-Chips mit vier Kernen veröffentlichen, Ultrabook- und Dual-Core-Chips sollen später folgen.

Dass es zunächst nur Chips mit vier Prozessorkernen geben wird steht einem Upgrade der kompletten MacBook-Pro-Produktreihe allerdings nicht entgegen. Intels neue 22-Nanometer-Chips sind nicht nur um 37 Prozent leistungsfähiger, sondern auch deutlich stromsparender. Die neuen Quad-Core-Core-i7-Chips sollen mit 35 statt bisher 45 Watt arbeiten und somit nicht mehr Leistung benötigen als die Dual-Core-Chips, die Apple aktuell im 13-Zoll-MacBook Pro verbaut. Sollte Apple also komplett auf vierkernige Prozessoren umsteigen, stünde einer Veröffentlichung der neuen MacBook-Pro-Modelle im April nichts entgegen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Erste Ivy-Bridge-Prozessoren am 8. April

Bereits Anfang des Monats gab es erneut Details über Features und Umfang der kommenden Ivy-Bridge-Generation von Intel. Neuen Informationen zufolge sollen erste Modelle, 25 an der Zahl, bereits am 8. April 2012 ihren Weg in Desktops und tragbare Computer finden.

Die Prozessoren der neuen Architektur werden die derzeit noch aktuellen und in vielen Macs eingesetzten Sandy-Bridge-Chips ersetzen. Schenkt man den Informationen von DigiTimes glauben, sollen 17 der neuen 22-nm-CPUs für Desktop-Maschinen und 8 für Note- und Ultrabooks bereits am 8. April 2012 verfügbar sein. Teile der dazugehörigen Chipsätze sollen ebenfalls bereits im April erscheinen, während die restlichen Prozessoren und Chipsätze erst im Mai folgen sollen.

Apple hatte in der Vergangenheit des Öfteren frühzeitigen Zugriff auf neue Intel-Chips. Ein Update der aktuellen MacBook-Pro- und MacBook-Air-Modelle sowie dem iMac wäre mit den genannten Release-Daten im zweiten Quartal 2012 durchaus denkbar.

Zum Inhaltsverzeichnis

Intel Ivy Bridge: Informationen zu mobilen CPUs geleaked

Erst gestern morgen gab es erste Details zu Intels kommenden Ivy-Bridge-Prozessoren. Diese umfassten jedoch nur die Desktop-Varianten. Wer sich für einen mobilen Begleiter interessiert, bekommt nun auch in den Genuss weiterführender Informationen.

Die von VR-Zone veröffentlichten Dokumente geben einige Details über die kommende Produktplanung bei Intel preis. Während aktuelle Sandy-Bridge-Prozessoren in drei Varianten (Standard Voltage, Low Voltage und Ultra Low Voltage) daherkommen, wird es bei Ivy Bridge nur noch zwei Versionen geben: Standard Performance (M-Serie, 55W, 45W und 35W TDP) und Ultra (U-Serie, 17 Watt TDP).

Was die Taktraten der neuen Modelle angeht, soll nach aktuellen Informantionen der Core i7-3920XM mit vier Kernen und 2,9 GHz das Top-Modell bilden. Das derzeitige Top-Modell taktet mit 2,7 GHz. Eine Stufe unter der “Extreme Edition” gibt es noch zwei weitere Vier-Kerner mit 2,6 (Core i7-3720QM) und 2,7 GHz (Core i7-3820QM). Darüber hinaus gibt es auch noch einen Core i7 mit zwei Kernen und 2,9 GHz (Core i7-3520M). Beim Core i5 gibt es zwei Modelle mit zwei Kernen und 2,6, respektive 2,8 GHz. Um sich von Sandy Bridge abzuheben, unterstützen auch diese nun DDR3-Speicher mit bis zu 1.600 MHz.

Interessant wird es bei U-Modellen mit zwei Kernen, die wir sehr wahrscheinlich in UltraBooks und eventuell auch in einem kommenden MacBook Air wieder finden werden. Hier gibt es eine Variante mit 1,8 GHz (Core i5-3427U), welche sich maximal auf 2,6 GHz (Dual-Core) beziehungsweise 2,8 GHz (Single-Core) hochtakten kann. Das 2-GHz-Modell (Core i7-3667U) bringt es auf maximal 3,0 und 3,2 GHz.

Allen Ivy-Bridge-Chips gemein ist Intels überarbeitetes Grafikmodul HD Graphics 4000. Laut der Planung sollen die ersten Modelle im 2. Quartal 2012 auf dem Markt erhältlich sein.

(Bilder: VR-Zone)

Zum Inhaltsverzeichnis

NVIDIA als neuer alter Grafikchip-Lieferant in kommenden Ivy-Bridge-Macs?

Vor einiger Zeit trennte sich Apple von NVIDIA. Die Grafikchips in allen Macs beschränken sich seitdem auf AMDs Radeon und Intels integrierte Grafik. Schenkt man einem aktuellen Bericht glauben, soll NVIDIA nun jedoch wieder im Rennen sein.

Wie SemiAccurate erfahren haben will, hat NVIDIA den Zuschlag für zukünftige Macs erhalten und könnte schon in den für das kommende Frühjahr erwarteten Modellen mit Ivy Bridge zu finden sein.

Als Grund für die Rückkehr nennt die Seite den Zwist zwischen Apple und AMD/ATI, der durch das nicht zustande gekommene MacBook Air mit Llano-Chip entstanden sein soll. Produktions-Probleme auf Seite von AMD sollen dazu geführt haben, dass Apple den Chip-Wechsel abblasen musste. Durch einen Mangel an Konkurrenz auf dem GPU-Markt sei Apple so nichts anderes übrig geblieben sein, als zu NVIDIA zurückzukehren.

Zum Inhaltsverzeichnis

Intel Ivy Bridge macht Retina-Macs möglich

Der Präsentation der neuen CPU-Plattform Ivy Bridge aus dem Hause Intel ließ sich bereits eine OpenCL-Fähigkeit entnehmen. Jetzt kamen weitere Details ans Licht. Prozessoren der kommenden Core-i-Reihe werden außerdem die so genannte 4K-Auflösung unterstützen. Das heißt: Zukünftige Macs könnten wie das iPhone 4 mit Retina-Displays ausgestattet werden.

Intel gab die Spezifikationen von Ivy Bridge auf seinem alljährlich stattfindenden Entwickler-Forum in San Francisco bekannt. Man wolle der Konkurrenz kräftig einheizen und mit integrierter Grafik sogar dedizierten GPUs Paroli bieten, meldet vr-zone.com. Demnach ermöglichen die Prozessoren einerseits Display-Auflösungen von bis zu 4096 x 4096 Pixel.

Zusätzlich zur 4k-Auflösung seien außerdem dank einer Multi Format Codec Engine (MFX) mehrere 4K-QuadHD-Videostreams gleichzeitig möglich. Ganze Wände mit 4K-Videos können so aus einem einzigen integrierten Grafikprozessor gespeist werden. Eine erstaunliche Leistung, die selbst hochwertige Grafikkarten ins Schwitzen bringen kann.

Angeblich werden die CPUs der Ivy-Bridge-Plattform einen Leistungsvorsprung von bis zu 60 Prozent gegenüber Sandy Bridge geben. Sandy-Bridge-Chips sind auch in den meisten aktuellen Macs verbaut. Bei Appleinsider spekuliert man über die Möglichkeiten einer 4K-Auflösung in Apple-Produkten wie dem Thunderbolt-Display oder dem iMac. Das Ergebnis: 4096 x 2304 Pixel bei einer Dichte von 174 Pixel pro Zoll – beachte man den üblichen Abstand von etwa 60 Zentimeter zum Bildschirm, könne das ohne weiteres als “Retina Display” durchgehen.

Apple führte den Begriff “Retina-Display” als erstes für das iPhone 4 ein. Es verfügt über eine Pixeldichte von 326 ppi. Aus der üblichen Entfernung von etwa 30 Zentimetern könne man einzelne Bildpunkte nicht mehr erkennen, erklärte Steve Jobs während der Präsentation des Smartphones im vergangenen Jahr.

Intels Ivy Bridge wird für das kommende Jahr erwartet. Die nächste Aktualisierung der Mac-Reihe aus Cupertino könnte also schon mit den neuen Prozessoren ausgestattet werden.

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge und OpenCL: Intel verspricht mehr Grafikleistung

Dank OpenCL übernimmt der Grafikchip Arbeiten, die eigentlich nicht direkt in sein Aufgabengebiet fallen und entlastet so den Hauptprozessor. Apple hat den Standard propagiert und seit OS X 10.6 Snow Leopard in sein Betriebssystem integriert. Jetzt kündigt Intel an, mit der nächsten CPU-Generation endlich auch OpenCL zu unterstützen. Gute Nachrichten fürs MacBook Air.

Leider unterstützt Intel diese Technologie auf aktuellen Prozessoren aus der Reihe “Sandy Bridge” nicht. Nur GPUs von NVidia und ATI gehören zu den glücklichen OpenCL-kompatiblen Mikrochips. Für das jüngste MacBook Air bedeutet dies: Kein OpenCL. Aufgrund einer Klage Intels gegen NVidia darf der Hersteller keine Onboard-Grafik mehr für Apple-Rechner produzieren.

Für die nächste Generation der Core-i-CPU kündigte Intel jetzt auf dem jährlich stattfindenden Entwickler-Forum in San Francisco erhebliche Leistungssteigerungen an und endlich auch OpenCL-Funktionen. Angeblich habe der Hersteller eine Geschwindigkeitszunahme von 60 Prozent versprochen.

Mit einem Update im kommenden Jahr könnte also auch Apples dünnstes Notebook endlich von OpenCL profitieren. Die neuen Prozessoren werden laut Intels Roadmap für März oder April 2012 erwartet. Im Übrigen unterstützt Ivy Bridge außerdem den Übertragungsstandard USB 3.0 – ob Apple den größeren MacBooks nächster Generation neben Thunderbolt zusätzlich auch diesen Steckplatz spendieren wird?

Zum Inhaltsverzeichnis

Intel IDF – Ivy Bridge bekommt verbesserten Grafikkern

Mit der Vorstellung einiger Neuerungen für die kommenden Ivy Bridge-Prozessoren hat Intel während seines diesjährigen Develeoper Forum (IDF) eine weitere Katze aus dem Sack gelassen. Der erste 3D-Prozessor, wie die 22nm-Technologie auch genannt wird, bekommt entgegen bisherigen Erwartungen eine bessere Grafikeinheit spendiert, die zusätzlich einen L3-Cache aufweist.

Der Kollege von heise.de hat sehr genau ausgearbeitet, an welcher Stelle welche Änderungen vollführt werden, aber ich denke für uns ist eher wichtig zu wissen, was das am Ende ausmacht.

Zum Einen werden die neuen Grafikkerne DX11-fähig sein, womit Intel zum Teil eine “improved playability” begründet, welche sich aber auch aus der Fähigkeit speisen dürfte, mit kommenden Texturformaten (BC6H/7) umgehen zu können. Zum Anderen versprechen sie, oh Wunder, verbesserte Multimediafähigkeiten durch den neuen Grafikkern, was auch immer das genau bedeuten mag, denn “significant 3D-enhancements” werden extra beworben.

Einer der interessantesten Punkte dürfte jedoch die neu gewonnene Fähigkeit der Ivy Bridges sein, bis zu drei Monitore gleichzeitig anzusteuern. Ein Feature, das bei AMD APUs schon länger gang und gäbe ist – Stichwort: Eyefinity!

Hatte Intel den L3-Chache bei der Entwicklung der Sandy Bridge Prozessoren noch als unnötig abgetan, implementiert man einen solchen in den kommenden Modellen denn doch. Weitere Verbesserungen sollen die Qualität des anisotropischen Filterns, QuickSync-Funktionen beim Video-Transkodieren und dergleichen mehr betreffen. Mit all diesen “Improvements” würde die neue Grafikeinheit dann etwa 60% schneller arbeiten als dessen Vorgänger im Sandy Bridge-Kern, so die schlussendliche Folgerung auf der IDF-Keynote.

Wie seht ihr das? Sind die Sandy Bridge Prozessoren nicht stark genug? Wieviel wärt ihr bereit, für eine Ivy Bridge auszugeben? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

Inwieweit die neuen Prozessoren in Macs eingesetzt werden erfährt man bei den Kollegen von Macnews.de. Weitere Tech-Infos bei uns oder bei BENM.AT.

Zum Inhaltsverzeichnis

Mit IvyBridge Re-Design aller MacBooks im Air-Style erwartet

dünn wie Luft
Die Gerüchte, dass Apple spätestens mit der nächsten Prozessorgeneration “Ivy Bridge” seine komplette Notebook-Palette auf ultradünn stylt, verdichten sich. In diesem Jahr wird das aber wohl nichts mehr.

Art des Re-Design

War noch vor einer Weile zu vermuten, dass ein weitreichendes Re-Design der MacBooks im Stile der Air-Varianten möglicherweise noch vor Weihnachten 2011 vorgestellt werden würde, scheint sich nun eine etwas realistischere Vorstellung durchzusetzen. Speziell die Umstellung auf die neuen “3D-Prozessoren” in 22 Nanometer Strukturbreite birgt ein paar Stolpersteinchen, die eine allzu eilige Umstellung wenig attraktiv machen könnten.

Um diese ultradünne Bauweise realisieren zu können, gelten der Einsatz einer Solid State Disk (SSD) und die Abschaffung des internen, optischen Laufwerks (CD/DVD) als wichtigste Voraussetzungen. Gerade Letzteres kommt aber nicht bei allen Kunden gut an, wie Beobachtungen im Apple-Store zeigen. Dennoch wird man auch diesen “alten Zopf” wohl abschneiden, wie man es ja schon häufiger getan hat.

dünn wie Luft

Zwischenschritte

Die Beachtung der Prozessoren mag in dieser Beziehung zwar zweitrangig sein, aber um ein sauberes Gesamtkonzept vorlegen zu können verdienen auch diese natürlich Beachtung. Zwar könnte Apple diese anfangs auch auf den Sockeln für die SandyBridge-Prozessoren betreiben, allerdings nur mit gewissen Einschränkungen. Auf nativen USB-3.0-Support müsste dabei wohl ebenso verzichtet werden, wie auf die entsprechende Thunderbolt-Unterstützung.

Insofern ist es vielleicht sinnvoll, mit dem gesamten Redesign bis zum Sommer 2012 zu warten. Denn erst dann kommen, nach den Quad Core-Versionen für Desktops, die IvyBridge-Rechenkerne für Notebooks auf den Markt. Und so schlecht sind die aktuellen SandyBridge-CPUs ja nun auch wieder nicht.

via 9to5mac

Zum Inhaltsverzeichnis

Ivy Bridge: Intel verspricht Revolution durch “dreidimensionale” Transistoren

Intel verspricht für seine für 2012 geplante nächste Prozessor-Generation mit dem Codenamen “Ivy Bridge” einen nach eigener Interpretation revolutionären Schritt: Das Unternehmen möchte die einzelnen Transistoren der mit 22-Nanometer-Fertigung hergestellten Chips “dreidimensional” herstellen – die einzelnen Transistoren erhalten jeweils drei Steueranschlüsse, beziehungsweise Gates. Der Name der bereits 2002 entwickelten, aber erst jetzt umgesetzten Technologie lautet dementsprechend Tri-Gate, als Vorteil sollen die Chips noch mehr Leistung bei gleichem Stromverbrauch bieten.

Alternativ ließe sich auch das Leistungsniveau der aktuell jüngsten Intel-Chip-Generation mit dem Codenamen Sandy Bridge aufrecht erhalten, gleichzeitig aber der Stromverbrauch deutlich senken. Das macht Tri-Gate vor allem für die Integration in Chips für mobile Hardware interessant, weshalb Intel auch eine Umsetzung in zukünftigen Versionen seiner stromsparenden Atom-Prozessoren spricht.

Tri-Gate-Transistoren bestehen wie ihre “zweidimensionalen” Vorgänger aus Silizium. Die von Intel als “dreidimensional” bezeichnete Fertigungstechnik versieht die Chips aber nicht nur mit einem, sondern gleich drei Gate-Verbindungen pro Transistor – jeweils eine auf jeder Seite sowie eine weitere an der oberen Seite. So lässt sich so viel Strom wie technisch möglich auf einmal in einen einzelnen aktiven Transistor leiten. Gleichzeitig benötigt dieser aber so gut wie keinen Strom, wenn er sich im inaktiven Modus befindet. Zusätzlich lässt sich zwischen beiden Modi noch schneller hin und her schalten – alles Faktoren, die die Leistungsfähigkeit erhöhen oder zu weniger Stromverbrauch bei konstanter Leistung führen.

Die dreidimensionale Fertigung vergleicht Intel in seiner Pressemitteilung mit den Vorteilen eines Hochhauses in der Innenstadt: Auf der derselben Fläche lassen sich so mehr Räume, beziehungsweise mehr Transistoren-Gates unterbringen. Mit den 22-Nanometer-Ivy-Bridge-Prozessoren bestätige sich ferner erneut das “Moorsche Gesetz”: Die nach dem Intel-Mitgründer Gordon Moore benannte These besagt, dass die Transistorendichte auf Silizium-Chips ungefähr alle zwei Jahre verdoppelt. In einem Ivy-Bridge-Prozessor werden sechs Millionen Tri-Gate-Transistoren auf einer Fläche arbeiten, die einem Punkt im Text der Intel-Pressemitteilung entspricht.

Zum Inhaltsverzeichnis
Anzeige
GIGA Marktplatz