Schlachtplatte für Kindergeburtstage: Conan

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(Felix) Seit kurzem können sich Besitzer einer 360 oder einer PS3 über das Spiel "Conan" aus dem Hause "THQ" freuen. Etwas weniger erpicht werden sie aber in die Kamera blicken wenn sie mitbekommen wie verstümmelt die ab 16 Fassung daherkommt. Dennoch werfen wir einen Blick auf die PS3-Version des Spiels.

Schlachtplatte für Kindergeburtstage: Conan

Ein großer Fleischklops mit zu viel Kraft in den Armen und wenig in der Birne wurde durch was berühmt? Genau, dass er jemanden spielt der zu viel Kraft in den Armen, wenig in der Birne hat und auf den Namen Conan hört. Auch heute noch erfreuen sich die fantastisch angehauchten Filme einer großen Fangemeinde. Umso mehr konnte man sich auf ein “Conan”-Spiel freuen welches in die Kerbe von “God of War” schlägt: Actiongeladen, mit nackten Frauen und brutal. Versteht mich nicht falsch, nicht jedes Spiel wird automatisch besser wenn der rote Saft so fließt, aber bei einem Titel wie “Conan” kann man einfach eine durchaus etwas erwachsenere Darstellung der überzeichneten Gewalt erwarten. Schließlich ist es Conan, der unbarmherzige Kämpfer vor dem Herrn. In der deutschen Version wurde nämlich so gut wie alles Blut bis auf ein paar winzige Spritzer herausgenommen. Auch fehlen Animationen wie das Kopfabtrennen und das Arme rausreißen.

Doch genügend über die wortwörtliche Versoftung des Kämpfers aufgeregt. “Conan” hat versehentlich einen bösen Dämon befreit und muss diesen natürlich wieder zur Strecke bringen. Das heißt Kämpfen was das Zeug hält. Insgesamt gibt es drei unterschiedliche Kampfstile, je nachdem ob Ihr Schwert und Schild, zwei Schwerter oder ein zweihändiges Schwert bei Euch tragt. Die Waffen schnappt Ihr Euch dabei immer vom Boden, da die Gegner diese nach ihrem Ableben fallen lassen. Außerdem sammelt Ihr im Laufe des Spiels rote Energiebälle ein, welche gegen neue Attacken eingetauscht werden können.

Optisch setzt das Spiel definitiv keine Maßstäbe. Zwar sieht es nicht schlecht aus, aber im Vergleich zu einem “Heavenly Sword” zieht es definitiv den Kürzeren. Dafür ist die Mucke recht gut und begleitet schön das Kampfgeschehen. Leider ist die deutsche Synchro wieder mehr schlecht als recht.

“Conan” ist kein schlechtes Spiel. Aber im Vergleich zu einem “God of War” zieht es eigentlich in jeder Kategorie den kürzeren. Die Action ist einfach zu zahm. Schade, da wäre mehr drin gewesen.

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