ClamBook - Ein Notebook aus (fast) jedem Handy machen

Andreas Voetz
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Gestern berichtete ich noch über den ASUS Docking Monitor, mit dem man das Padfone zu einem “vollwertigen“ PC machen kann. Heute stolpere ich über das ClamBook von der Firma Clamcase. Das ClamBook ist wie ein Notebook, welches man mit seinem Smartphone verbindet. Das Beste: Es ist Modelloffen!

ClamBook - Ein Notebook aus (fast) jedem Handy machen

Bekannt – oder auch nicht – ist Clamcase wegen seiner Tastatur-Cases für die iPad-Reihe, die allerdings nicht direkt in Deutschland erhältlich sind. Man kennt sich also in diesem Sektor aus. Mit dem ClamBook wird jetzt aber eine Lösung angeboten, die sich nicht nur auf die Apple Produkte beschränkt, sondern auch auf Hersteller von Android Geräten anwendbar ist.

Kein vollwertiger Laptop Ersatz

Aussehen tut das ClamBook wie ein normaler Laptop, jedoch beinhaltet er keinerlei Prozessoren, sondern dient als Anzeige- und Bedienhilfe für das Android Smartphone. Über die Displaygröße ist nichts genaueres bekannt und auch auf der Seite hüllt man sich in tiefes Schweigen. Jedoch ist das ClamBook mit einem 16:9 Display, 3D Cinema Sound und einer Vollwertigen QWERTY-Tastatur ausgestattet, die ebenfalls über die Ice Cream Sandwich Navigationstasten verfügt. Ein integriertes Touchpad soll zudem alle Gesten unterstützen, die man auch vom Handy aus kennt.

Modelloffen mit kleinen Einschränkungen

Welche Geräte genau unterstützt werden sollen ist genauso wenig bekannt, wie das Erscheinungsdatum oder der Preis, jedoch erhält man beim registrieren für weitere Informationen folgende Auswahlliste, die schon auf gewisse Geräte schließen lässt:

Smartphone Brand

  • Apple
  • HTC
  • LG
  • Motorola
  • Samsung
  • Sony
  • Other
Phone Processor

  • Apple A4 (iPhone 4)
  • Apple A5 (iPhone 4s)
  • 1.2 Ghz Dual Core
  • 1.5 Ghz Dual Core
  • 1.5 Ghz Quad Core
  • Other

Verbunden wird das ClamBook übrigens mit einem MHL-Kabel (Mobile-High-Definition-Link), welches sowohl das HDMI-Signal überträgt, als auch das Handy lädt. Der Hersteller gibt jedoch im kleingedruckten auf der Internetseite an, dass möglicherweise nicht jedes Modell unterstützt wird, beziehungsweise gesonderte Hard- und Software von Nöten ist.

Bildergalerie ClamBook

Fazit

Das ClamBook ist auf jeden Fall ein interessantes Konzept, bei dem man nicht an einen bestimmten Hersteller gebunden ist. Leider fehlt es, wie ich schon gestern schrieb, an passenden Anwendungen, durch die man auf einen normalen Laptop oder Desktop PC verzichten könnte. Ich bin aber guten Mutes, dass auch diese Lücken bald gefüllt werden, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass Google vor kurzem Quickoffice aufgekauft hat und Microsoft das Office Paket auch auf mobile Endgeräte portieren will.

Quelle: Clamcase via AndroidPIT

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