iPhone-Trade-in: Angebot zunächst nur in den USA – Preisnachlass nur gering

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Apples Trade-in-Programm für alte iPhones wird bereits übermorgen, also am 30. August starten – allerdings vorerst nur in den USA. Eine Website nennt Details zu dem Austauschprogramm, über das Kunden ein neues iPhone vergünstigt erwerben können.

iPhone-Trade-in: Angebot zunächst nur in den USA – Preisnachlass nur gering

9 to 5 Mac hat weitere Details zum iPhone-Trade-in-Programm erhalten. Die Website hatte schon im Juni über entsprechende Pläne berichtet, diese Woche vermeldete sie dann, dass das Programm schon im September starten soll.

Letztendlich soll es nun schon vor dem Monatswechsel so weit sein: Am kommenden Freitag, also am 30. August, wird Apple das Angebot offiziell in den eigenen Apple Stores ins Leben rufen – allerdings vorerst nur in den USA. Alle Kunden, die sich dort ein iPhone in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag kaufen, können ihr altes Gerät in Zahlung geben.

Das Ganze soll so ablaufen: Der Kunde erscheint mit dem alten iPhone im Apple Store und erklärt dem Mitarbeiter, dass er ein neues iPhone kaufen und das Altgerät in Zahlung geben möchte. Der Mitarbeiter nimmt dann mit dem bekannten EasyPay-Gerät die Daten des Kunden auf und überprüft das Altgerät auf etwaige Schäden. Basierend auf dem Zustand des Gerätes errechnet der Mitarbeiter dann die Höhe des Preisnachalsses.

Der Kunde erhält dann das neue iPhone und einen Gutschein in Höhe des Preisnachlasses, wobei der Kunde diesen auch direkt beim Bezahlen des iPhones einlösen muss. Das alte iPhone wandert in eine Plastiktüte, wobei dem Kunden zuvor noch die Möglichkeit gegeben wird, ein letztes Backup des Gerätes anzufertigen. Der Mitarbeiter gibt dem Kunden dann noch seine bisherige SIM-Karte und hilft ihm gegebenenfalls dabei, das neue iPhone einzurichten.

Die Abwicklung soll dann hinter den Kulissen über den Apple-Partner BrightStar laufen. Die Altgeräte wird Apple dann – anders als zuvor vermutet – nicht als generalüberholte iPhones in Schwellenländern verkaufen, sondern erneut in den USA auf den Markt bringen. Apple wolle so erneut seine Loyalität zum Heimatland zum Ausdruck bringen – immerhin benennt Apple seine OS-X-Betriebssystemversionen nun nach Orten in Kalifornien, wirbt verstärkt mit dem Slogan “Designed by Apple in California” und will den Mac Pro in den USA herstellen.

Das Trade-in-Programm dürfte es mittelfristig aber auch in anderen Ländern geben. Allerdings werden sich Apple-Kunden auch hierzulande darauf einstellen müssen, nicht ganz so viel Geld für ihre alten iPhones zu bekommen: Für ein SIM-Lock-freies, unbeschädigtes 16-Gigabyte-iPhone 5 werde Apple 279 US-Dollar, also rund 210 Euro bezahlen. Für ein 8-Gigabyte-iPhone 4 erhalten Kunden einen Preisnachlass in Höhe von maximal 140 Dollar, also rund 105 Euro. Andere Händler mit ähnlichen Programmen zahlen deutlich mehr.

Übrigens wird Apple alle Geräte ab dem iPhone 3G annehmen, Besitzer eines Original-iPhone aus dem Jahr 2007 würden dementsprechend leer ausgehen. Wer ein komplett defektes Gerät mitbringt, kann dieses übrigens im Apple Store zumindest für Recycling-Zwecke einreichen.

Apples Ziel soll es sein, mehr Kunden in die Apple Stores zu bringen, damit sie sich dort auch gleich andere Apple-Produkte ansehen können. Außerdem dürfte der Zeitpunkt kurz vor der Veröffentlichung der neuen iPhone-Modelle iPhone 5S und iPhone 5C so gewählt sein, um die Verkaufszahlen für diese neuen Geräte weiter anzukurbeln.

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Weitere Themen: iPhone 4s, iPhone 3GS, iPhone 3G(S), iPhone 5, iPhone 3G, iPhone 4


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