Blackberry: Verkauf bis November geplant

Hat Microsoft erst vor kurzem erst die Smartphonesparte von Nokia aufgekauft, bahnt sich erneut eine große Übernahme im Smartphone-Geschäft an: So soll das Smarthone-Urgestein Blackberry ebenfalls in Konzernteilen oder als gesamte Firma bis November verkauft werden.

Blackberry: Verkauf bis November geplant

Dies berichtet das renommierte Wall Street Journal unter Berufung auf in die Verkaufsplanungen involvierte Personen. Dabei steht aktuell weder fest, ob der gesetzte Zeitrahmen zum Ende des Jahres gehalten werden kann, noch ob sich überhaupt attraktive Bieter finden. Trotzdem übt der Verwaltungsrat des Unternehmens aus Waterloo, Kanada, Druck aus und forciert eine schnelle Abwicklung.

Lenovo als Blackberry-Interessent

Szenekenner sehen das chinesische IT-Unternehmen Lenovo als stärksten Kandidaten im Rennen um den Aufkauf von Blackberry. Der Chef von Lenovo, Yang Yuanqing, äußerte sich zwar nicht direkt über einen Kauf von Blackberry, wies jedoch auf Pläne hin, den PC-, aber auch Smartphone-Bereich von Lenovo auszubauen. War Microsoft in der Vergangenheit ein weiterer Favorit für eine Blackberry-Übernahme, dürften diese Planungen nach dem Aufkauf von Nokia nicht mehr aktuell sein. Auch Finanzunternehmen, wie Canada Pension Plan Investment Board und Bain Capital, gelten als Interessenten.

Das Unternehmen Blackberry galt in der Anfangsphase der PDA und Smartphones als wegweisend, hat jedoch in den jungen Vergangenheit enorm Boden an die Konkurrenz aus dem Hause Apple und Samsung verloren.

Blackberry 10 blieb hinter den Erwartungen

Der Anfang des Jahres erschienene OS Blackberry 10 sollte für neuen Aufschwung sorgen, konnte die hoffnungsvollen Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Ausbleibende Verkaufszahlen von Blackberry-Geräten haben so für einen millionenschweren Verlust gesorgt. Anfang August wurde ein Gremium gegründet, dass die Verkaufspläne des kanadischen Unternehmens genauer prüfen und ausarbeiten soll.  Neben einem Verkauf des gesamten Unternehmens stehen zudem die Optionen einer Fusion, Allianz, ein Verkauf in Teilen oder die Gründung einer Gemeinschaftsfirma zur Debatte.

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