iPad und iPhone bald im US-Repräsentantenhaus erlaubt

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Die Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses dürfen bald ihr iPad, iPhone oder BlackBerry im Plenarsaal benutzen. Bisher gab es eine Regel, die Rauchen und den Einsatz von Mobiltelefonen und Computern während Sitzungen untersagte. Die neue republikanische Mehrheit im Repräsentatenhaus will die Regel um den Zusatz erweitern, dass elektronische Geräte erlaubt seien, solange sie nicht gegen die Etikette des Hauses verstoßen.

Laut dem Republikaner-Sprecher Brendan Buck respektiere der zukünftige Repräsentantenhaus-Sprecher John A. Boehner die Institution und seine Traditionen. Die neue Regelung erlaube es deshalb nicht, im Plenarsaal Skype zu benutzen oder seine Rechnungen online zu bezahlen. Vielmehr erkenne die neue Mehrheit des Hauses, dass Menschen Informationen heutzutage elektronisch konsumieren. Es sei einfach unsinnig, dass das Haus dies bisher nicht erlaubte.

Sinn der Regelung sei, dass die Abgeordneten schnell den Wortlaut von Anträgen überprüfen, etwas im Internet recherchieren oder die neuesten Nachrichten abrufen könnten. Mit Hilfe des größeren Displays des iPads könnten sie Anträge in der elektronischen Version mit sich führen und müssten so nicht so oft auf Papier zurückgreifen.

In Deutschland hatte der FDP-Abgeordnete Jimmy Schulz im Sommer statt eines gedruckten Manuskripts sein iPad mit zum Rednerpult genommen, um Notizen von diesen bei seiner Wortmeldung abzulesen. Das Präsidium wies ihn seinerzeit darauf hin, dass entsprechende Geräte nicht erlaubt seien. Schulz setzte sich dann für die Änderung der Regelung ein. Seit Oktober sind iPads auch im Plenarsaal erlaubt.

Bild: Architect of the Capitol

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