Playbook vs. iPad: Der Blackberry-Kontrahent liegt vorn

In einem Video zieht nun auch RIM zum Vergleich seines Playbooks das iPad heran. Nebeneinander liegend, testen der Blackberry-Hersteller die Geschwindigkeit und zeigt das, was dem iPad in jedem Fall fehlt: die Flash Unterstützung.

Was das Video bezeugen soll: Internetseiten lädt das Playbook schneller als der Apple-Konkurrent und Seiten mit Flash-Inhalten bleiben anders als beim iPad nicht leer.

Verwunderlich ist der Geschwindigkeitsvorteil indes nicht. Immerhin schlägt im Playbook ein Dual-Core-Prozessor mit einem Gigahertz, wohingegen im iPad ein einzelner Kern die Arbeit erledigt. Und auch beim Arbeitsspeicher hat das RIM-Tablet mehr zu bieten – ein Gigabyte hat der Hersteller verbaut. Im iPad sind es aktuell 256 Megabyte.

Ebenfalls schneller als das iPad absolviert das Playbook den Acid-Browsertest. Dieser testet die Standardeinstellungen und Animationsdarstellungen, zudem muss die Seite nach dem Test Pixel für Pixel der gerenderten Referenzseite entsprechen – nur wenn alle Punkte erfüllt sind, gibt es die Höchstpunktzahl. Sowohl Safari als auch Blackberry 6 erreichen die 100 Punkte – der RIM Browser aber eben etwas schneller.

Nicht nur der direkte Vergleich lässt Jim Balsillie, RIMs Co-CEO, glauben, dass man mit dem Playbook einen ernstzunehmenden iPad-Konkurrenten geschaffen hat. Vor allem die Unterstützung von Flash und HTML5 biete Entwicklern und Anwendern mehr Optionen, um die Vielfalt des Internets nutzen zu können.

RIM will das Playbook Anfang 2011 anbieten.

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