Cupclair, Gingercake, Honeycream - Android Versionen im Überblick

Jens Herforth
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Android gibt jedem seiner größeren Updates einen extra Namen. Außerdem folgen Anfangsbuchstaben der Namen dem Alphabet. Wie diese Versionen heißen, wann sie veröffentlicht wurden und welche Änderungen eigentlich kamen, könnt ihr hier erfahren.

Cupclair, Gingercake, Honeycream - Android Versionen im Überblick

Der Reihenfolge nach erschienen bisher folgende Versionen:

  1. Cupcake
  2. Donut
  3. Eclair
  4. Froyo
  5. Gingerbread
  6. Honeycomb
  7. Ice Cream Sandwich
Mit jeder Version kamen mehr oder weniger wichtige Funktionen auf die Erledigt-Liste. Hier eine kleine Übersicht:

Cupcake

Android 1.5 wurde am 30. April 2009 veröffentlicht. Neben einer Displaytastatur und den Sprachen Deutsch und Englisch wurde der automatisch Wechsel zwischen Quer- und Hochformat integriert. Ab sofort konnten Videos aufgenommen und wiedergegeben werden und Soundware per Bluetooth funktionierte jetzt auch automatisch.

Donut

Android 1.6 kam am 15. September 2009 raus. Hiermit konnten VPN’s konfiguriert werden, es entstand eine differenzierte Energieverbrauchssteuerung, die Suchfunktion wurde maßgeblich verbessert, Text-to-Speech und die Gestensteuerung wurden eingebaut. Die wichtigste Funktion war aber die Möglichkeit ab sofort mehr als eine Bildschirmauflösung zu wählen. Das Zeitalter der “Größe” fing wieder an.

Eclair

2.0 kam am 26. Oktober 2009 auf den Markt. Digitalzoom und Blitzlicht, Exchange und Bluetooth 2.1 waren ab sofort mit von der Partie. Am 12. Januar 2010 folgte Android 2.1 , ebenfalls Eclair. Hier kamen Infos zur Signalstärke, animierte Hintergründe, IPv6-Unterstützung und ein großes Update im Webkit mit HTML5, WebStorage und Geolocation. Unsere Kollegen von Macnews hatten damals darüber geschrieben.

Froyo

Mit Android 2.2 kamen am 20. Mai 2010 wieder einmal viele, sehr wichtige Funktionen dazu. Ein neuerer Linux-Kernel (2.6.3.2), die Möglichkeit mehr als 265 MB Arbeitsspeicher zu verarbeiten, ein JIT-Compiler, OpenGL ES 2.0 Erweiterungen, sowie die Unterstützung von Flash 10.1. Mit Tethering und der Speicherung von Apps auf der SD-Karte hat Google direkt auf Anfragen der User reagiert. Außerdem bekamen die Entwickler jetzt die Möglichkeit in die App eine Push-Anwendung einzubinden und Bluetooth beherrscht die Sprachwahl. Die folgenden Updates kamen im September 2010 (2.2.1) und Januar 2011 (2.2.2) jeweils mit kleineren Bug fixes.

Gingerbread

Gingerbread hatte sehr viele kleine Updates. 8 um genau zu sein. Den Anfang machte 2.3 am 6. Dezember 2010 mit  dem Linux-Kernel 2.6.35.7, Unterstützung von Google TV, Unterstützung von NFC,  ruckelfreiere Animationen, bessere Integration von sozialen Netzwerken, Unterstützung von Gyroskopen und vielen anderen Sensoren, sowie ein Downloadmanager und die Unterstützung des Ext4-Dateisystems. 2.3.1 (ebenfalls Dezember 2010) und 2.3.2 (Januar 2010) kam nur mit kleineren Bugfixes. Am 23. Februar 2011 folgte dann 2.3.3 mit verbessertem Umgang mit Dual-Core selbst und darauf optimierte Apps, bessere NFC- und Bluetooth-Technik und weitere kleinere Verbesserungen. Ab jetzt kamen nur noch kleine Updates für Gingerbread. Es kamen 2.3.4 (29. April 2011), 2.3.5 (8. Juli 2011), 2.3.6 (2. September 2011) und 2.3.7 (20. September 2011). Darin waren unterschiedliche Bugfixes, Video- und Voice-Chat mit Google-Talk sowie verschlüsselte Übertragung von Kontakten und Terminen.

Honeycomb

Honeycomb war das erste Android für Tablets. Daher lief der Versionsbaum hier vorerst getrennt von den Smartphones ab.  Android 3.0 hat eine schöne und benutzerfreundlich Oberfläche, Google-Talk mit Videotelefonie, Lesezeichen Synchronisation mit Google Chrome, Tabs, automatisches ausfüllen von Formularen und den Inkognito-Modus. 3.1  (10. Mai 2011) bringt den lange erwarteten USB-Host Modus, mit dem USB-Peripheriegeräte angeschlossen werden können. Außerdem wurden Verbesserungen an der Benutzeroberfläche, Widgets und am Browser vorgenommen. In den W-LAN Einstellungen kann nun jedem Netzwerk eine eigene Proxyeinstellung zugeschrieben werden.  Am 16. Juni 2011 kam dann auch schon Android 3.2 mit besserer Anpassung an 7 Zoll Displays, einem Kompatibilitätsmodus für Apps mit kleinerer Bildschirmauflösung, Media sync von SD Card wurde möglich, erweiterte CPU-Hardware-Unterstützung und einige Funktionen für Entwickler. 3.2.1 kam am 20. September 2011 und brachte lediglich ein paar Bugfixes.

Ice Cream Sandwich

ICS – Android 4.0 erblickte am 19. Oktober 2011 das Licht der Welt. Mit ihr wurden 2.x und 3.x endlich zusammengeführt, das Multitasking verbessert, NFC um weitere Funktionen wie Daten, Apps und Kontakte verschicken verbessert, Face-Lock (Entsperrung bei Gesichtserkennung) wurde eingefügt, Browser, G-Mail, der Kalender und die Galerie wurden komplett überarbeitet und an ICS angepasst. Das System zählt den Datentraffic jetzt selber mit und neben verschiedenen Detailverbesserungen, sind Screenshots jetzt von Werk aus möglich. 4.0.1 kam am 17. November auf den Markt und behebt den bekannten Volume-Bug beim Build ITL41F (Samsung Galaxy Nexus). Knapp 1 Monat später, am 15 Dezember 2011 kam 4.0.3 und brachte optimierte 3G Verbindungen für schnellere Reaktionszeiten, das W-Lan verbindet sich nun automatisch mit bekannten Netzwerken, optische Verbesserung des Lockscreens, Bugfixes bei öffnen/Anzeigen von E-Mail Anhängen, bessere Lautstärke bei der turn-by-turn-Navigation von Google, die Hotspot Funktion wurde bei der Benutzung von VPN optimiert, es gab verschiedene kleinere Bugfixes und die Unterstützung von DivX wurde entfernt. Am Folgetag (16. Dezember 2011) stellte Google die Version 4.0.3 vor. Dies wird die Version sein, welche auch die Dritthersteller als ICS Quelle nutzen dürfen. Außerdem rollte mit dieser Veröffentlichung auch das Update für das Nexus S aus.

Jelly Bean

Jelly Bean kommt in 2012

 

 


 

 

Weitere Themen: Android, Samsung Galaxy Nexus GT-I9250 Handbuch

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