Dead on Arrival - Test des Zombie Metzgers

Jens Herforth
6

Resident Evil ist wohl jedem ein Begriff. So richtige Schocker kommen natürlich bei einem kleinen Bildschirm eher selten auf die passende Atmosphäre. Ob und, wenn ja, wie das Dead on Arrival schafft, werde ich auf meinem Galaxy Nexus Testgerät für euch zusammen tragen.

Dead on Arrival - Test des Zombie Metzgers

Dead on Arrival trumpft mit vielen kleinen Details und blutigen Texturen. Die Facebook, Twitter und Youtube Buttons sind blutiger als mein Steak. Das Menü ist eine Mauer die einen Blick auf das Innere des Hauses zulässt. Zombies spazieren hier quicklebendig durch die Flure, hier brennt einer, da klebt Blut an den Wänden. Die Ladesequenzen sind mit schelmischen Illustrierten versehen. Ein schöner Anblick!

dead on arrival menuansicht
dead on arrival ladescreen

Aber das macht ein gutes Spiel noch nicht aus. Worum geht’s, was passiert und wie steuert sich der “Bird-Person-Shooter”? Wie der Name schon sagt: aus der Vogelperspektive. Ihr schaut von oben direkt auf den Protagonisten und ballert, sägt, schiesst, feuert, zerbombt oder vergiftet die Zombies. Die Geschichte ist schnell im Comic-Stil erzählt.

dead on arrival story
dead on arrival story

Fertig. Mehr müssen wir nicht wissen! Das mag den einen oder anderen stören, ich wünsche mir mehr Tiefe aber eher in einem aufwendigen Konsolen- oder PC Spiel. Apropos aufwendig, was macht die Grafik? Die sieht wahnsinnig gut aus. Natürlich gibt es Ecken, Kanten und Textur Überschneidungen. Die sind aber selten und daher nicht relevant. Im Menü gibt es die Möglichkeit zwischen “Low”, “Medium” und “High” Details zu entscheiden. Mit meinem Samsung Galaxy Nexus Testgerät habe ich natürlich voll aufgedreht…und konnte bei eingehenden “Zombie-Wellen” nicht mehr spielen. Alles ruckelte und hackte bis die Zombies entsprechend entsorgt wurden.

Schade, vielleicht muss hier aber nur die Kompatibilität verbessert werden? Auf meiner E-Mail Anfrage bei N3V Games PTY LTD wurde ich auf ein gesondertes Support System hingewiesen. Wenn ich mich dort nicht registriere, erhalte ich auch keine Antwort. Na Danke.

dead on arrival ingame
dead on arrival ingame
dead on arrival ingame

Die Waffen werden mit Dollar gekauft und hängen immer mal leuchtend an den Wänden. Im vorbeigehen kann mit Druck auf einem aufploppenden Button die Waffe gekauft werden. Das geht einfach und intuitiv. Sogenannte Z-Bucks stellen die Ingame Währung dar und sich käuflich erwerbbar. Damit können Sonderkisten und Spezialwaffen gekauft werden. Besonders schön fand ich aber alles um das Spielgeschehen herum. Blutige spuren eine Barfüßigen, “please forgive us” in “roter Farbe” auf dem Boden gemalt, abgetrennte Gliedmaßen wenn man mit der Kettensäge nicht nur stur drauf zu läuft, sondern sich auf bewegt. Das alles bringt schon eine Menge Atmosphäre auf dieses kleine Display.

dead on arrival Pause Menu
dead on arrival Loading
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Werbung, Werbung, Werbung. Diesmal unterbricht sie gar das Spielgeschehen und gibt dem User die Möglichkeit das Spiel für 0,75 Euro käuflich zu erwerben. Bisher gibt es nur 1 Kapitel. Weitere sollen folgen und dem blutigen treiben mehr Spielraum geben. FC – also Force Closed ging das Spiel ca. 4 mal auf einmal aus. Das rechne ich aber dem Android 4.0 und der mangelnden Kompatibilität zu. Wir werden sehen ob ein Update folgt.

dead on arrival
dead on arrival

Zum Abschluss möchte ich nochmal auf die Details eingehen.Hier habe ich nochmal von links nach rechts die High – Medium – Low  Details im Vergleich. Ich wünsche euch bei Dead on Arrival viel Spaß!

dead on arrival high detail
Dead on arrival Medium Detail
dead on arrival story low detail

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