Die Vorstellung von Samsungs Galaxy Nexus hat bei vielen Android-Liebhabern für Staunen und Freunde gesorgt. Speziell das große 4,65-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel dürfte viele Fans erfreuen. Doch Samsung hat genau beim Display auf die unbeliebte PenTile-Technik zurückgegriffen.

Samsung - Galaxy Nexus verwendet PenTile-Display

Samsung macht zwei wichtige Unterscheidungen bei seinen OLED-Panels. Zum einen gibt es die „Super AMOLED“-Panels, zum anderen gibt es die „Super AMOLED Plus„-Varianten. Der Unterschied erscheint klein, ist in der Praxis aber bisweilen durchaus sichtbar. Bei den Plus-Panels kommt eine vollständige RGB-Struktur zum Einsatz, für jeden Pixel gibt es also einen roten, grünen und blauen Subpixel. Bei PenTile-Displays, das sind die Modelle ohne den Plus-Zusatz, wird ein grüner Subpixel mehrfach verwendet:

Beim Galaxy Nexus setzt Samsung nun auf die verschmähte PenTile-Technik, die bereits für Beschwerden bei früheren Android-Phones gesorgt hat. Besonders bei Buchstaben konnte man die PenTile-Technik schnell ausmachen, da diese einen Teil ihrer Schärfe einbüßen.

Wie dies nun konkret beim Galaxy Nexus aussehen wird, kann man wohl erst sagen, nachdem das Gerät bei den einschlägigen Reviewern eingetroffen ist. Laut AnandTech ist es durchaus denkbar, dass aufgrund der hohen Pixeldichte beim Galaxy Nexus keine störenden Artefakte zu sehen sein werden. Wenn man mit dem Display des Galaxy S2 zufrieden sei, solle man auch mit dem Galaxy Nexus keine Probleme haben.

Beim Rennen um die Subpixeldichte hat Samsung allerdings das Nachsehen: Das Galaxy Nexus kommt auf 414,33 Subpixel pro Zoll. Davor liegen derzeit das Motorola Atrix 2 (437,93 Subpixel pro Zoll), Motorola Droid (452,48 Subpixel pro Zoll) und das iPhone 4S (613,32 Subpixel pro Zoll). Zum Vergleich: Das Galaxy S 2 kommt nur auf 383,09 Subpixel pro Zoll.

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