Performance, Display, Konnektivität

Performance

Die Hardware ist absolut High-End, doch das nützt uns oft nichts, wenn die Software an diese Hardware nicht angepasst ist. Kann beim One X das ganze Potenzial des Tegra 3 Quad-Cores abgerufen werden? Meiner Meinung nach schon. Am Anfang gab es zwar ein paar kleine Probleme, doch nach zwei Software-Updates läuft das gute Stück absolut rund und zu meiner vollsten Zufriedenheit.

Dadurch, dass HTC die eigene Sense-Oberfläche in der Version 4.0 deutlich abgespeckt hat und viele unnötige Animationen wieder entfernt hat, läuft auch die Oberfläche sehr schnell und flüssig. Nach mehreren Wochen Einsatz hatte ich bisher keine Ruckler oder Lags miterleben dürfen. Das Wechseln zwischen verschiedenen Apps oder Spielen über den Task Switcher funktioniert absolut tadellos. Und auch die Rückkehr auf den Homescreen verursacht auch kein Abstürzen von HTC Sense. Ich kann deshalb ganz klar sagen, dass das gesamte System schnell flüssig und stabil läuft.

Das ganze Potenzial des NVIDIA Tegra 3 Qaud-Core Prozessors merkt man vor allem in dafür optimierten Spielen. Shadowgun THD sieht einfach nur klasse aus, läuft absolut flüssig und kann mit verschiedenen Wasser- und Lichht/Schatten-Effekten punkten. In der NVIDIA Tegra Zone gibt es noch weitere Spiele, die speziell für den Tegra 3 optimiert wurden und richtig klasse aussehen.

Falls ihr die Leistung aber mit eurem Smartphone vergleichen wollt, habe ich hier ein paar Benchmark-Ergebnisse für euch:

  • Quadrat Standard: 4578
  • Smartbench 2012: 4160 Prod. und 2670 Gaming
  • AnTuTu: 10510
  • Linpack Single: 45,16 und Multi: 130,698
  • CF-Bench: 12031
  • Nenamark1: 54,5 und Nenamark2: 47,4
  • An3dbenchXL: 33799

Display

Das Super LCD2-Display des ist besonders. HTC hat aus rechtlichen oder marketingtechnischen Gründen den Namen Super LCD2 gewählt, doch in Wirklichkeit ist es ein IPS-Display und kann sich mit dem True HD IPS-Displays von LG vergleichen. Es ist 4,7 Zoll groß und löst außerdem noch mit 1280 x 720 Pixeln auf und kann damit mit einer echten HD-Auflösung ohne Pentile-Matrix glänzen.

HTC One X Testbericht

Meiner Meinung ist es eins der besten Displays, die bisher in einem Smartphone verbaut wurden. Es ist hell, überzeugt mit echten, natürlichen und brillanten Farben und ist auch noch sehr blickwinkelstabil. Mit einer Pixeldichte von ca. 326 ppi wird eine sehr scharfe Darstellung garantiert, einzelne Pixel kann man nicht erkennen.

Konnektivität

Bei den Anschlüssen und den Verbindungsmöglichkeiten ist alles dabei, was man braucht. Neben HSPA+ mit bis zu 21 MBit/s (bald auch als HTC One XL mit 4G/LTE) sind noch WLAN 802.11 a/b/g/n und Bluetooth 4.0 mit an Bord. Ein MHL-Anschluss befindet sich auf der linken Seite des Telefones, der sowohl als UBS-, als auch als HDMI-Anschluss fungiert. Wi-Fi Direct, ein GPS-Modul und ein NFC-Chip dürfen natürlich auch nicht fehlen. Wenn wir das One X an einen Computer anschließen, wird es ganz normal als Massenspeicher erkannt.

HTC One X Testbericht

Auf der Rückseite befinden sich noch fünf spezielle Pins, die für eine Dockingstation vorgesehen sind. Wenn man das One X auf diese Dockingstation legt, kann das Gerät aufgeladen werden und auf den Lautsprechern der Dockingstation auch Musik wiedergeben.

HTC One X Testbericht

Dank dem guten HSPA-Modul hatte ich stets eine sehr gute Internetverbindung. Und auch im heimischen WLAN-Netzwerk konnte ich mich nicht beklagen, denn das WLAN-Modul lieferte ebenfalls einen sehr guten Job ab.

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