Beängstigend: - 12 Prozent der Bevölkerung bekommen von 3D Kopfschmerzen

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Rund ein Zehntel der Weltbevölkerung ist einer Studie in Großbritannien zufolge nicht in der Lage, 3D-Effekte wahrzunehmen. Was ist dran an dieser Behauptung und was könnte das zur Folge haben?

Einer Studie von Eyecare Trust zufolge haben über sechs Millionen Briten Probleme mit der Wahrnehmung des 3D-Effekts bzw. sind gar nicht in der Lage dazu, diesen zu erkennen. Das läge am dürftigen binokularen Sichtfeld der Betroffenen. ”Es sind mehr, als man denkt”, so Dharmesh Patel, Vorsitzender von Eyecare Trust, ”über 12 Prozent haben Probleme mit der 3D-Sicht und man wird eine ähnliche Prozentzahl auf der ganzen Welt finden.”

”Ich denke nicht, dass es irgendwelche negativen Langzeit-Auswirkungen gibt. Aber es kann wirklich schlimme Kopfschmerzen und Schmerzen hinter den Augen verursachen. Für diese sechs Millionen Menschen ist es wie beim Absetzen der 3D-Brillen, alles verschwimmt. Man kann das Bild nicht sehen und das verursacht Kopfschmerzen, Augenüberlastung und eine unscharfe Wahrnehmung.”

Es könnte laut Patel Millionen Menschen geben, die sich über ihre Sehprobleme nicht im Klaren sind: ”Es wird Menschen geben, die sich jahrelang keiner Augenuntersuchung unterzogen haben und denen wahrscheinlich nicht bewusst ist, dass sie ein träges Auge oder etwas in der Art haben. Einige Menschen werden nicht mal wissen, warum sie nicht sehen können. Manchmal kann man da was machen, aber es kommt auf den Einzelfall an.”

3D-Unterstützung in Videospielen ist momentan eines der heißesten Themen überhaupt. Sollte tatsächlich über ein Zehntel der Weltbevölkerung nicht in der Lage sein, 3D-Effekte überhaupt wahrzunehmen, könnte das die Industrie nachhaltig schwächen und die Durchsetzung der neuartigen Technologien gar verhindern.

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